Im Südwesten besonders heiß:Bis zu 38 Grad: Neue Hitzewelle rollt auf Deutschland zu
Bis zu 38 Grad: Auf Deutschland rollt die nächste Hitzewelle zu. Am heißesten wird es im Südwesten - Rekordwerte wie im Juni erwartet der Deutsche Wetterdienst aber nicht.
Deutschland muss sich auf mehrere heiße Tage einstellen (Symbolbild).
Quelle: ImagoDeutschland steht eine neue Hitzewelle bevor. Laut der Vorhersage des Deutschen Wetterdiensts (DWD) können am Samstag im Süden und Westen Werte von bis zu 35 Grad Celsius erreicht werden. Im Norden und Osten wird es nicht ganz so heiß - die Temperaturen dürften dort maximal bis auf 30 Grad steigen.
Am Sonntag setzt sich dieser Trend fort, bevor dann am Montag die Werte im Südwesten auf bis zu 37 Grad klettern können. Es bleibt dann vorerst so heiß, wobei laut DWD am Dienstag Spitzenwerte von bis zu 38 Grad vor allem im Südwesten möglich sind. Etwas zurückgehende Werte sind dann erst zum Ende kommender Woche zu erwarten, es bleibt aber voraussichtlich weiterhin sommerlich warm bis heiß.
Nach RKI-Schätzungen hat die Hitzephase ab Mitte Juni zu etwa 5.100 Todesfällen geführt. In Teilen Deutschlands wurden über 41 Grad gemessen.
09.07.2026 | 2:10 minKeine Rekordtemperaturen wie im Juni erwartet
Nach der ungewöhnlich frühen Hitzewelle Ende Mai und der extremen Hitzewelle Ende Juni ist das dem DWD zufolge für den Südwesten nun bereits die dritte Hitzewelle dieses Sommers. Rekordtemperaturen wie Ende Juni, die nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts in Deutschland mindestens 5.100 Hitzetote forderten, sind nach aktuellem Stand allerdings nicht zu erwarten. Damals wurden mancherorts mehr als 41 Grad gemessen.
Zudem fällt die gefühlte Temperatur dem DWD zufolge trotz hoher Lufttemperaturen diesmal etwas geringer aus als während der vergangenen Hitzewelle, weil die Luftmasse zunächst noch vergleichsweise trocken ist. Auch die Nächte können anfangs noch vergleichsweise gut auskühlen.
Mehrere Tage lang hatte eine Hitzewelle historischen Ausmaßes Deutschland fest im Griff. Viele litten unter den Rekordtemperaturen, die Rettungsdienste waren im Dauereinsatz.
29.06.2026 | 1:38 minInstitut: Gefährdete Menschen im Blick behalten
Das Bundesinstitut für öffentliche Gesundheit rief vor der nächsten Hitzewelle dazu auf, sich zu schützen und besonders gefährdete Menschen im Blick zu behalten. So sollten Innenräume möglichst kühl gehalten, körperliche Aktivitäten in die kühleren Morgen- oder Abendstunden verlegt und möglichst zwei bis drei Liter Flüssigkeit am Tag getrunken werden.
Auch gelte es, Hitzebeschwerden wie Schwindel, Schwäche, Kopfschmerzen, Übelkeit oder Kreislaufprobleme ernst zu nehmen. Betroffene sollten gekühlt, bei schweren Beschwerden sollte ein Arzt gerufen werden.
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