Rekordzahlen im Jahr 2025:Camping-Urlaub: Beliebt wie nie - aber immer teurer
Camping-Urlaub in Deutschland ist so beliebt wie noch nie. Fast 45 Millionen Gäste übernachteten 2025 auf einem Campingplatz. Doch die Preise steigen ebenfalls.
2025 haben laut Statistischem Bundesamt 44,7 Millionen Menschen auf deutschen Campingplätzen übernachtet – ein Allzeitrekord. Im Vor-Corona-Jahr 2019 waren es noch gut 25 Prozent weniger.
30.03.2026 | 0:30 minDer seit Jahren anhaltende Camping-Boom in Deutschland hat 2025 einen neuen Höhepunkt erreicht. Fast 44,7 Millionen Gästeübernachtungen auf Campingplätzen wurden gezählt - so viele wie noch nie, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Das waren 4,2 Prozent mehr als 2024. Das Ergebnis von 2019 wurde um fast ein Viertel übertroffen.
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Camping: Übernachtungen in 20 Jahren verdoppelt
"Mit Ausnahme der von Reisebeschränkungen und Beherbergungsverboten geprägten Pandemiejahre 2020 und 2021 ist die Zahl der Campingübernachtungen in den vergangenen Jahren nahezu kontinuierlich gestiegen", erklärten die Statistiker.
Binnen 20 Jahren habe sie sich mehr als verdoppelt. Zum Vergleich: Die Übernachtungszahlen über alle Beherbergungsbetriebe hinweg - von Hotels bis Pensionen - stiegen im selben Zeitraum nur um 44,6 Prozent. Rund jede elfte der 497,4 Millionen Gästeübernachtungen im vergangenen Jahr
entfiel auf einen Campingplatz.
In neun weiteren Bundesländern sind jetzt Osterferien. Auf den Hauptrouten Richtung Küsten und in die Alpen sind Staus zu erwarten. Dort ist pünktlich zum Osterurlaub der Winter zurückgekehrt.
28.03.2026 | 0:21 minCamping an Ostsee und im Schwarzwald besonders beliebt
"Die meisten Camperinnen und Camper zog es auch 2025 an die schleswig-holsteinische Ostsee", hieß es. Dort wurden 3,5 Millionen Übernachtungen gezählt. Dahinter folgten ebenfalls wie im Jahr zuvor der Schwarzwald (2,6 Millionen), die niedersächsische Nordseeküste (2,0 Millionen) sowie das bayerische Allgäu (1,8 Millionen).
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Die Region Bodensee-Oberschwaben (1,7 Millionen) konnte ihren Platz in den Top 5 der meistbesuchten Reiseziele zum Campen zurückerobern und an der mecklenburgischen Ostseeküste (1,6 Millionen) sowie Vorpommern (1,5 Millionen) vorbeiziehen.
Wildcamping macht für viele Menschen einen besonderen Reiz aus. Doch wo darf man überhaupt Wildcampen und was muss man dabei beachten?
02.07.2025 | 2:46 minCampinggäste aus dem Ausland zieht es demnach insbesondere in den Südwesten Deutschlands. Sie verbrachten 2025 erneut die meisten Nächte:
- im Schwarzwald (735.000)
- in der Region Mosel-Saar (369.000)
- in der rheinland-pfälzischen Eifel (301.000)
- in der Region Bodensee-Oberschwaben (239.000)
- im bayerischen Allgäu (162.000)
Preise überdurchschnittlich gestiegen
Die Preise für den Urlaub im Freien sind in den vergangenen Jahren überdurchschnittlich gestiegen: 2025 kosteten Übernachtungen auf einem Wohnmobilstellplatz 32,2 Prozent mehr als im ersten Pandemiejahr 2020. Etwas moderater fiel der Preisanstieg bei der Campingplatzgebühr mit 28,7 Prozent aus.
Zum Vergleich: Über alle Formen von Unterkünften hinweg haben sich Übernachtungen im selben Zeitraum um 26,9 Prozent verteuert, während die Verbraucherpreise um 21,9 Prozent stiegen.
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