Verkehr zu Ostern: Wo Sie mit langen Staus rechnen müssen

Ferienstart und Baustellen:Wo Sie heute mit langen Staus rechnen müssen

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In neun Bundesländern beginnen an diesem Wochenende die Osterferien. Für viele geht es mit dem Auto in den Urlaub. Auf diesen Strecken müssen Urlauber mit langen Staus rechnen.

Der Verkehr staut sich auf der Autobahn 1 vor dem Autobahnkreuz Leverkusen.

In neun weiteren Bundesländern sind jetzt Osterferien. Auf den Hauptrouten Richtung Küsten und in die Alpen sind Staus zu erwarten. Dort ist pünktlich zum Osterurlaub der Winter zurückgekehrt.

28.03.2026 | 0:21 min

Der Start in den Osterurlaub könnte für Autofahrerinnen und Autofahrer zur Geduldsprobe werden. Am Samstagvormittag könnte es viele Staus geben - genauso wie am Gründonnerstag und am Ostermontag, schreibt der Automobilclub ADAC in einer Prognose.

Den meisten Verkehr hatten die Experten für den gestrigen Freitag erwartet. Neun Bundesländer starten an diesem Wochenende in die Ferien, in Schleswig-Holstein war der letzte Schultag vor Ostern am Mittwoch.

Autos auf der Autobahn

Zu Ostern sind viele unterwegs. Wann es besonders eng wird, welche Strecken betroffen sind und wie sich die Fahrt besser planen lässt.

26.03.2026 | 0:41 min

Baustellen sorgen für Engpässe

Viele Autobahn-Baustellen würden zusätzlich für Engpässe sorgen, heißt es darin. Dabei müsse auch mit kurzfristigen Vollsperrungen gerechnet werden, wie auf der A7, A26 und A40.

Für entspanntes Fahren in den Urlaub empfiehlt der Verkehrsclub, die Hauptreisetage zu vermeiden. So werde es beispielsweise am Ostersonntag (5. April) auf den Fernstraßen mutmaßlich sehr ruhig zugehen.

Hohe Staugefahr an Gründonnerstag und Ostermontag

Nach Einschätzung des ADAC gilt auch der Gründonnerstag (2. April) als ein Hauptreisetag, wenn viele über die Osterfeiertage zu ihren Familien oder in einen Kurzurlaub fahren. Die Rückreisewelle dürfte dann vor allem am Ostermontag (6. April) rollen.

Reisende gehen an einem Display mit dem Hinweis „Wetterwarnung“ im Berliner Hauptbahnhof vorbei.

Auf deutschen Autobahnen gab es 2025 insgesamt 866.000 Kilometer Stau - 7.000 mehr als in 2024, hat der ADAC errechnet. Ursachen seien meist Baustellen und ein hohes Verkehrsaufkommen.

05.02.2026 | 0:24 min

Als besonders staugefährdet stuft der ADAC an diesen Tagen gleich 15 Autobahnen quer durch Deutschland ein, darunter die:

  • A1 von Fehmarn über Hamburg nach Osnabrück sowie von Köln nach Dortmund
  • A2 zwischen Oberhausen und Berliner Ring
  • A6 von Heilbronn bis Pilsen
  • A8 von Karlsruhe über München nach Salzburg.

Staugefahr auch in Österreich und der Schweiz

Eng werden dürfte es der Prognose zufolge auch in Österreich etwa auf der Tauernautobahn, der Inntalautobahn und der Brennerautobahn. In der Schweiz gelten unter anderem die A2 von Luzern über den Gotthard bis nach Chiasso und die A3 von Basel nach Chur als stauanfällig. In Italien könnte dies vor allem auf die Brennerroute zutreffen.

Mit hohem Verkehrsaufkommen rechnet der ADAC zudem in beliebten Urlaubsregionen Südtirols wie dem Pustertal, dem Grödnertal oder dem Vinschgau.

 Niedersachsen, Westerstede: Autos sind am Morgen auf der Autobahn A28 unterwegs (Aufnahme mit langer Belichtungszeit). Nahe Westerstede soll ein neues Autobahndreieck von A28 und der Küstenautobahn A20 entstehen. Eine Baugenehmigung für den Abschnitt der A20 zwischen Westerstede und Jaderberg liegt bereits vor.

An vielen Orten in Deutschland wird es bald Baustellen geben - Autobahnen und Bundesstraßen werden ausgebaut. An der Freigabe dafür gibt es Lob und Kritik.

03.12.2025 | 2:28 min

Durchfahrtsverbote auf Ausweichrouten

Aber warum nicht den Stau auf der Autobahn einfach auf der Landstraße umfahren mit Hilfe eines Routenplaners? Zumindest in Bayern keine gute Idee. Nach dem Vorbild Tirols ist das hier entlang besonders geplagter Strecken nämlich verboten.

Kommunen entlang der viel befahrenen Autobahnen A8 und A93 haben nämlich Durchfahrtsverbote verhängt, weil die Autos in so manchen Ortschaften Stoßstange an Stoßstange standen. Nun weisen entsprechende Schilder darauf hin.

Und das wird auch kontrolliert, wie das bayerische Innenministerium Anfang März mitteilte. In den vergangenen Monaten habe die Polizei Tausende Fahrzeuge zurückgeschickt.

Quelle: dpa, AFP, ZDF
Über das Thema berichteten ZDFheute Xpress am 28.03.2026 um 09:11 Uhr und "Volle Kanne" am 26.03.2026 ab 09:05 Uhr.

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