Landtags-Wahlen einfach erklärt:Die wichtigsten Themen in Sachsen-Anhalt
Zur Landtags-Wahl in Sachsen-Anhalt gibt es verschiedene Themen. Hier lesen Sie die Meinungen der Parteien dazu in Einfacher Sprache.
Wichtige Themen bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Wirtschaft, Migration und Bildung.
Quelle: picture alliance/dpaBei der Landtags-Wahl in Sachsen-Anhalt gibt es drei Themen, über die besonders viel gesprochen wird.
- Wirtschaft
- Migration
- Bildung
Wirtschaft
- Unternehmen, die Produkte herstellen
- Geschäfte und Menschen, die Produkte verkaufen
- Menschen, die Produkte kaufen
Alles hängt miteinander zusammen.
Ein Beispiel:
Eine Fabrik stellt ein Produkt her.
Viele Menschen kaufen das Produkt.
Die Fabrik verdient Geld.
Die Fabrik bezahlt damit die Arbeiter.
Die Arbeiter stellen neue Produkte her.
Das sagen die Parteien zur Wirtschaft
- Es soll mehr Arbeitsplätze geben.
- Es soll weniger Bürokratie geben. Das heißt: Unternehmen sollen zum Beispiel weniger Formulare ausfüllen müssen. Und Unternehmen sollen Genehmigungen schneller bekommen.
- Neue Unternehmen sollen nach Sachsen-Anhalt kommen.
- Sachsen-Anhalt soll ein wichtiger Standort für Chemie-Unternehmen und Medizin-Unternehmen werden.
- Handwerks-Unternehmen und der Mittel-Stand sollen stärker unterstützt werden.
- Mehr Menschen sollen eine Ausbildung machen. Sie sollen als Fachkräfte arbeiten können.
- Unternehmen sollen weniger Steuern zahlen.
- Vor allem kleine und mittlere Unternehmen sollen unterstützt werden.
- Kleine und mittlere Unternehmen sollen nach Sachsen-Anhalt kommen.
- Es soll nicht mehr Strom aus Wind und Sonne kommen.
- Russland soll wieder ein Partner in der Wirtschaft sein.
- So soll wieder günstiges Gas aus Russland nach Deutschland kommen.
- Die Linke will Industrie und Handwerk stärken.
- Unternehmen sollen mehr Geld für Investitionen bekommen.
- Die Auto-Industrie soll unterstützt werden.
- Die Wirtschaft in Sachsen-Anhalt soll weniger abhängig sein. Zum Beispiel von großen Unternehmen.
- Mitarbeiter sollen in Unternehmen mehr mitentscheiden können.
- Städte und Dörfer in Sachsen-Anhalt sollen selbst mehr Strom machen können. Zum Beispiel mit Wind-Rädern oder Solar-Anlagen.
- Die Wirtschaft und die Industrie sollen fit werden für die Zukunft.
- Es soll weniger Bürokratie für Handwerk und Mittelstand geben.
- Es soll mehr Strom aus Wind und Sonne kommen.
- Unternehmen sollen bei der Umstellung auf klima-freundliche Produktion unterstützt werden.
- Menschen sollen leichter neue Unternehmen gründen können.
- Neue Industrien sollen nach Sachsen-Anhalt kommen. Zum Beispiel Unternehmen aus den Bereichen Wasserstoff, Batterien, Technik/Computer und Energie.
- Es soll besondere Wirtschafts-Gebiete in Sachsen-Anhalt geben.
- Es sollen mehr neue Unternehmen und Start-ups nach Sachsen-Anhalt kommen.
- Es soll weniger Bürokratie für Unternehmen geben.
- Unternehmen sollen weniger Steuern zahlen.
- Menschen sollen leichter neue Unternehmen gründen können.
- Ausländische Fachkräfte sollen leichter nach Sachsen-Anhalt kommen können.
- Mehr Strom soll aus Wind und Sonne kommen.
- Produkte sollen öfter repariert werden, wenn sie kaputt sind.
- Rohstoffe sollen mehr als einmal benutzt werden, damit es weniger Müll gibt.
- Neue Unternehmen sollen unterstützt werden.
- Neue Ideen und Forschung sollen gefördert werden.
- Es soll mehr umwelt-freundliche Arbeitsplätze geben.
- Kleine und mittlere Unternehmen sollen mehr Unterstützung bekommen.
- Unternehmen sollen sichere und bezahlbare Energie bekommen.
- Der Staat soll mehr in Straßen, Schienen und andere wichtige Dinge investieren.
- Menschen sollen faire Löhne bekommen.
- Arbeits-Plätze sollen sicher sein.
- Beschäftigte sollen in ihren Unternehmen mehr mitentscheiden können.
Migration
Migration bedeutet:
Menschen verlassen ihr Heimatland und ziehen in ein anderes Land.
- Manche Menschen fliehen vor Krieg oder Gewalt.
- Manche Menschen suchen Arbeit und eine bessere Zukunft.
- Manche Menschen wollen zu ihrer Familie.
In Deutschland gibt es klare Regeln:
Das Grundgesetz schützt Menschen, die verfolgt werden.
Sie haben das Recht auf Asyl.
Asyl bedeutet: Sie dürfen in Deutschland Schutz suchen.
Migration ist ein wichtiges Thema für die Menschen in Sachsen-Anhalt.
Denn das Land braucht Menschen, die dort arbeiten und leben.
- Wie viele Menschen können wir aufnehmen?
- Und wie gelingt es, dass alle gut zusammenleben?
Das sagen die Parteien zum Thema Migration
- Es soll keine illegale Einwanderung mehr geben.
- Das heißt: Wer kein Recht hat, in Deutschland zu bleiben, soll das Land verlassen.
- Wenn nötig, wird die Person abgeschoben.
- Asyl-Anträge sollen schon an der Grenze geprüft werden. Also bevor jemand nach Deutschland kommt.
- Wer arbeitet, die Regeln befolgt und die deutsche Sprache lernt, ist willkommen.
- Wer illegal nach Deutschland einreist, soll direkt an der Grenze zurückgeschickt werden.
- Wer kein Recht hat, in Deutschland zu bleiben, soll sofort abgeschoben werden.
- Deutschland soll nicht freiwillig neue Ausländer aufnehmen.
- Die AfD will das Grundrecht auf Asyl abschaffen.
- Das bedeutet: Es soll kein automatisches Recht mehr auf Schutz in Deutschland geben.
- Sachsen-Anhalt braucht Menschen, die hier leben und arbeiten. Migration kann dabei helfen.
- Integration soll überall stattfinden: in Schulen, in Unternehmen und in Vereinen.
- Berufs-Abschlüsse aus dem Ausland sollen schneller anerkannt werden, damit Menschen schneller arbeiten können.
- Die Linke sagt: Kinder, die hier aufgewachsen sind, gehören zu Sachsen-Anhalt. Egal woher ihre Eltern kommen.
- Sachsen-Anhalt braucht Menschen aus dem Ausland, die hier arbeiten.
- Also soll Zuwanderung möglich sein.
- Zuwanderung soll geordnet ablaufen.
- Wer arbeitet oder eine Ausbildung macht, kann bleiben.
- Es soll mehr Sprach-Kurse geben. Denn: Wer die Sprache kann, kann besser mitmachen.
- Abschiebungen sollen nur die letzte Option sein.
- Menschen aus dem Ausland sollen leichter in Sachsen-Anhalt arbeiten können.
- Ausländische Berufs-Abschlüsse sollen schneller anerkannt werden.
- Menschen mit einem Arbeits-Platz sollen ihre Aufenthalts-Genehmigung in vier Wochen bekommen.
- Menschen ohne Aufenthalts-Recht sollen das Land schnell verlassen.
- Die FDP will die Ausländer-Behörden digitalisieren, damit sie schneller arbeiten.
- Geflüchtete Menschen sollen gut in Sachsen-Anhalt ankommen.
- Es soll mehr Sprach-Kurse geben.
- Geflüchtete Menschen sollen Hilfe dabei bekommen, einen Arbeits-Platz zu finden.
- Städte und Gemeinden sollen mehr Unterstützung bekommen, wenn sie geflüchtete Menschen aufnehmen.
- Geflüchtete Kinder sollen genauso zur Schule gehen können, wie alle anderen Kinder.
- Migration soll klar geregelt werden.
- Das Recht auf Asyl soll bleiben für Menschen, die wirklich Schutz brauchen.
- Wer illegal ins Land kommt und kein Aufenthalts-Recht hat, soll abgeschoben werden.
- Wer arbeitet oder in Ausbildung ist, soll nicht abgeschoben werden.
- Der Staat soll sich um Fachkräfte aus dem Ausland bemühen.
- Das BSW will nicht, dass in Schul-Klassen zu viele Kinder mit Zuwanderungs-Hintergrund zusammen sind.
Bildung
Bildung bedeutet:
Menschen lernen Wissen, Fähigkeiten und soziales Verhalten.
Das hilft ihnen im Alltag und im Beruf.
Zur Bildung gehören Kita, Schule, Ausbildung, Weiterbildung und Studium.
In der Politik geht es bei Bildung darum, dass alle Menschen gute Lern-Möglichkeiten haben.
Egal, woher sie kommen oder wie viel Geld ihre Familien haben.
Bildung ist ein wichtiges Thema für die Menschen in Sachsen-Anhalt.
Die Politik kann helfen, damit die Bildung für die Menschen besser wird.
Und damit alle Menschen die gleichen Chancen auf Bildung haben.
Das sagen die Parteien zum Thema Bildung
- Kinder sollen gut Deutsch lernen, bevor sie in die Schule kommen.
- Lesen, Schreiben und Rechnen sollen besonders wichtig sein.
- Schulen sollen Kinder gut auf Ausbildung und Beruf vorbereiten.
- Zum Beispiel sollen Schüler einen Tag pro Woche in einem Unternehmen lernen.
- Eltern sollen wählen, ob ihr Kind eine Förder-Schule oder eine Regel-Schule besucht.
- Computer und Künstliche Intelligenz sollen im Unterricht genutzt werden.
- Kinder sollen mehr Grundwissen lernen. Zum Beispiel Lesen, Schreiben und Rechnen.
- Lehrer und Erzieher sollen Kinder nicht politisch beeinflussen. Schulen sollen bei politischen Themen neutral sein.
- Kleine Kinder sollen in der Kita und der Grund-Schule nicht mit Themen wie Geschlecht und Sexualität konfrontiert werden.
- Eltern sollen selbst entscheiden, ob ihre Kinder zur Schule gehen. Oder ob sie ihre Kinder zu Hause unterrichten.
- Die Kita soll kostenlos sein.
- Essen in der Schule soll auch kostenlos sein.
- Bildung soll von der Kita bis zur Universität kostenlos sein.
- Kinder sollen länger gemeinsam lernen.
- Sie sollen nicht früh auf verschiedene Schul-Arten verteilt werden.
- Schulen sollen mehr Lehrer und andere Fachkräfte bekommen.
- Alle Kinder sollen die gleichen Chancen in der Schule haben.
- Kinder und Jugendliche sollen in der Schule mitentscheiden dürfen.
- Alle Kinder sollen die gleichen Chancen in der Schule haben.
- Schulen sollen genug Lehrer haben.
- So soll weniger Unterricht ausfallen.
- Lesen, Schreiben und Rechnen sollen in der Grund-Schule besonders wichtig sein.
- Kinder sollen gut auf Ausbildung und Studium vorbereitet werden.
- Kinder mit und ohne Behinderung sollen gemeinsam lernen.
- Kinder sollen vor der Schule gut Deutsch lernen.
- Kinder mit sprachlichen oder sozialen Problemen sollen früh Hilfe bekommen.
- Schulen in armen Gegenden sollen mehr Unterstützung bekommen.
- Schulen sollen moderne Computer und andere Technik bekommen.
- Lehrer sollen weniger Aufgaben neben dem Unterricht haben.
- So soll weniger Unterricht ausfallen.
- Alle Kinder sollen die gleichen Chancen in der Schule haben.
- Kinder mit und ohne Behinderung sollen gemeinsam lernen.
- Schulen sollen Demokratie, Mitbestimmung und Vielfalt stärken.
- Schulen sollen moderner werden.
- Zum Beispiel mit mehr digitaler Technik.
- Es soll mehr Lehrer in den Schulen geben.
- Schulen sollen genug Lehrer und andere Fachkräfte haben.
- Alle Kinder sollen kostenlos in die Kita gehen können.
- Schulen sollen Kinder gut auf das Leben und den Beruf vorbereiten.
- Kinder, die mehr Hilfe brauchen, sollen besser unterstützt werden.
- Kein Kind soll ausgegrenzt werden.
Hinweis zum Text in Einfacher Sprache:
Wichtige Worte sind fett.
Lange Worte sind mit einem Binde-Strich getrennt.
In den Texten gibt es nur die männliche Form.
Also zum Beispiel: die Wähler.
Und nicht: die Wählerinnen und Wähler.
Gemeint sind damit aber alle Menschen.
Das Ziel: Der Text soll leicht zu lesen sein.
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