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Quelle: ZDF/motor

Guten Morgen liebe Fußball-Fans,

Vor den Halbfinals bei der Fußball-Weltmeisterschaft stehen Debatten abseits des Platzes im Fokus. Im englischen Team verteidigt Bayern-Star Harry Kane seinen Trainer Thomas Tuchel nach dessen indirektem Wortduell mit Jude Bellingham. Rund um das erste Halbfinale zwischen Frankreich und Spanien am Dienstag (21 Uhr live im ZDF) sorgt eine rassistische Aussage für Empörung.

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Schlagzeilen des Tages

Kane unterstützt Tuchel: Versucht, das Beste aus uns herauszuholen

Nach dem 2:1 nach Verlängerung im WM-Viertelfinale gegen Norwegen hatte Englands Coach Tuchel gesagt, seine Mannschaft habe Glück gehabt, sei nachlässig gewesen und habe viele technische Fehler gemacht. Dies konterte Doppeltorschütze Bellingham mit der Aussage, dass man nicht jedes Spiel mit 1.000 Pässen, sondern auch mal schmutzig gewinnen müsse. "Er versucht, das Beste aus uns herauszuholen und wir wissen, dass wir noch ein Level besser spielen können", meldete sich nun Kane als Kapitän zu Wort. "Wir haben das gegen Norwegen nur in Ansätzen gezeigt."

Kane äußerte Verständnis für Tuchels Ansprüche.Im Halbfinale trifft England am Mittwoch (21 Uhr in der ARD) in Atlanta auf Argentinien. "Wir spielen gegen eines der besten Teams der Welt. Das Gute ist doch, dass wir in einem Halbfinale stehen und immer noch das Gefühl haben, wir können es noch besser", sagte Kane.

"Von unerträglichem Rassismus": Spaniens Ex-Premier in Kritik

Der frühere spanische Ministerpräsident Mariano Rajoy hat mit einer rassistischen Äußerung vor dem WM-Halbfinale zwischen Spanien und Frankreich für Empörung gesorgt. Der frühere Politiker der konservativen Volkspartei schrieb in einem Beitrag für "El Debate", dass Frankreich über einen Kader auf höchstem Niveau verfüge. Allerdings stünden keine Franzosen in dem Fußball-Team.

Rajoys Beitrag stieß sowohl in Frankreich als auch in Spanien vor der Partie am Dienstag in Dallas auf scharfe Ablehnung. "Mariano Rajoys Äußerungen über die französische Nationalmannschaft zeugen von unerträglichem Rassismus", schrieb Frankreichs Fußballverbandspräsident Philippe Diallo bei X. Frankreichs Innenminister Laurent Nuñez bezeichnete die Aussage als "absolut inakzeptabel". Der aktuelle spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez betonte, dass die bessere Mannschaft gewinnen und der Rassismus verlieren möge.

Zitat des Tages

Ich glaube, er verkörpert sehr viel von dem, was dem Fußball, aber auch unserem Land fehlt. Mit ihm könnte ein positiver Ruck entstehen, der vielleicht sogar über den Sport hinausgeht.

Carsten Cramer, Chef von Borussia Dortmund im "kicker" über Jürgen Klopp

Sportliche Grüße von der
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