Musik-Streamingdienst:Spotify will KI-generierte Profile kennzeichnen
Spotify will transparenter machen, wenn das Erscheinungsbild von Interpreten mithilfe von KI generiert wurde. Die Maßnahme bezieht sich ausdrücklich nicht auf die Musikproduktion.
Immer mehr KI-generierte Inhalte landen auf Streamingplattformen. Spotify will deshalb Künstlerprofile kennzeichnen, die künstlich erzeugte Personen darstellen. Nicht aber KI-Musik an sich.
12.08.2026 | 0:26 minDer Musik-Streamingdienst Spotify will zukünftig Profile von Interpreten kennzeichnen, die mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt wurden. Mit dem sogenannten "AI-Persona"-Label soll für Hörer ab Mitte September transparenter werden, ob es sich um eine echte Person handelt, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.
Spotify will KI-Profile mit Bannern kennzeichnen
Nutzer hatten Besorgnis über Profile geäußert, die menschlich wirken, hinter denen jedoch KI-generierte Figuren stehen. Die Kennzeichnung soll auf Bannern, in den Profilbeschreibungen, in den Suchergebnissen sowie in Playlists zu sehen sein.
Hörer müssen darauf vertrauen können, dass Künstler hinter der Musik auch wirklich die sind, für die sie sich ausgeben.
Mitteilung von Spotify
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08.10.2025 | 2:27 minKI-Profile nicht mehr automatisch in Musikempfehlungen
Profilbetreiber können ab Dienstag selbst angeben, ob hinter dem Profil eine KI-Figur steht. Zudem will Spotify Profile überprüfen, die fotorealistische, KI-generierte Bilder verwenden. Nutzer sollen künftig auch die Möglichkeit bekommen, Profile zur Überprüfung vorzuschlagen.
Als KI-Figuren eingestufte Profile werden standardmäßig nicht mehr in redaktionellen oder algorithmischen Empfehlungen berücksichtigt, es sei denn, Nutzer folgen ihnen.
Betroffene Account-Inhaber sollen bei einer Einstufung durch Spotify benachrichtigt werden und können dagegen Widerspruch einlegen. Die Kennzeichnung bezieht sich dem Unternehmen zufolge auf die öffentliche Identität des Profils und nicht darauf, wie die Musik produziert wurde.
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