BMW-Gewinn bricht um mehr als ein Drittel ein

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China-Krise:BMW-Gewinn bricht um mehr als ein Drittel ein

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BMW brechen die Gewinne weg. Im zweiten Quartal verdiente der Konzern nach Steuern nur noch 1,2 Milliarden Euro - das waren 35 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

Das Logo des deutschen Automobilherstellers BMW auf dem Gebäude des Hauptsitzes der Firma in München.

Stellenabbau, sinkende Gewinne - BMW geht es nicht gut.

Quelle: AP

Die Krise auf dem chinesischen Automarkt, ein schärferer Wettbewerb vor allem in Asien und die Folgen des Iran-Kriegs machen dem Autobauer BMW schwer zu schaffen. Die Münchner meldeten an diesem Donnerstag einen Gewinneinbruch unter dem Strich um 34,9 Prozent, also um gut ein Drittel auf 1,2 Milliarden Euro.

SGS Börse Gause

Die Stellenstreichung bei BMW treffe vor allem "die heimischen Standorte", sagt ZDF-Wirtschaftsexpertin Stephanie Barret. Für BMW sei dieser Schritt ein Novum.

29.07.2026 | 1:38 min

"Die Herausforderungen in der gesamten Automobilindustrie nehmen rasant zu", sagte der neue BMW-Chef Milan Nedeljkovic. "Ein harter globaler Wettbewerb, steigende regulatorische Anforderungen und die Auswirkungen geopolitischer Konflikte werden unser Geschäftsmodell in den nächsten Jahren prägen."

Umsatzrückgang stärker als erwartet

Der Umsatz schrumpfte zugleich um 7,9 Prozent auf knapp 31,3 Milliarden Euro. Die für BMW wichtige Gewinnmarge im Autogeschäft sank auf 2,3 Prozent. Der Umsatzrückgang fiel damit stärker aus, als vom Unternehmen befragte Analysten vorhergesagt hatten.

Der Wettbewerb hat sich im globalen Automobilmarkt spürbar verschärft.

Walter Mertl, BMW-Finanzchef

Entsprechend verstärke BMW seinen Sparkurs, sagte der Finanzchef des Unternehmens, Walter Mertl. Am Mittwoch hatte BMW angekündigt, Tausende Stellen in Deutschland zu streichen.

BMW Firmenlogo auf dem BMW-Turm

BMW will bis Ende 2027 rund 8.000 Jobs streichen, vor allem in der Verwaltung, nicht aber in der Produktion. Dafür sollen etwa 40.000 Beschäftigte Abfindungsangebote bekommen.

29.07.2026 | 0:18 min

An seiner erst im Juni gesenkten Prognose hält BMW fest. Statt eines moderaten Dämpfers sagen die Münchner für das Gesamtjahr einen Rückgang des Vorsteuergewinns um mehr als 15 Prozent voraus. Die für das Unternehmen wichtige Gewinnmarge im Autogeschäft soll bei gerade einmal einem bis drei Prozent liegen.

Quelle: dpa, Reuters
Über die Krise bei BMW berichtete zuletzt das heute journal am 29.07.2026 um 21:45 Uhr.
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