Trump: Keine kanadischen Produkte mehr in US-Behörden

Handelsstreit zwischen USA und Kanada:Trump: Keine kanadischen Produkte mehr in US-Behörden

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Trump legt im Handelsstreit mit Kanada nach: Der US-Präsident droht, kanadische Produkte aus einem US-Beschaffungsprogramm auszuschließen. Zuvor hatte Kanada Gegenzölle verhängt.

US President Trump makes remarks at a Steel Across America event

US-Präsident Donald Trump spricht im Zollstreit immer wieder davon, dass es ein Handelsungleichgewicht zulasten der USA gebe.

Quelle: Annabelle Gordon/ epa

Im Zollstreit zwischen den USA und Kanada erhöht US-Präsident Donald Trump den Druck. Er will kanadischen Firmen den Zugang zum Beschaffungswesen von US-Behörden verwehren. Der US-Präsident wies in einem Post auf Truth Social eigene Behörden an, entsprechende Schritte einzuleiten, um Produkte kanadischen Ursprungs von Listen zu entfernen. Auf diesen sind Unternehmen aufgeführt, von denen US-Behörden über Rahmenverträge Produkte und Dienstleistungen beziehen können.

Diese Verträge hätten ein Volumen von mehr als 50 Milliarden Dollar (43 Milliarden Euro) pro Jahr, fügte Trump hinzu. Trump knüpfte seine neueste Anweisung an die Forderung Richtung Kanada, US-Firmen, darunter Milchlandwirten, gleichwertigen Zugang zu ihrem Markt zu gewähren. Der US-Präsident spricht im Zollstreit immer wieder davon, dass es ein Handelsungleichgewicht zulasten der USA gebe. Mit diesem Argument hatte er auch gegen viele andere Länder Zölle verhängt.

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Handelsgespräche zwischen den USA und Kanada waren zuletzt gescheitert. Die USA hatten danach im August Zölle von 50 Prozent auf kanadische Waren im Wert von rund 20 Milliarden US-Dollar verhängt - darunter etwa Hockeyschläger, Möbel, Honig und Wein. Kanada legt daraufhin nun nach.

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Quelle: dpa, AFP
Über dieses Thema berichteten verschiedene Sendungen, etwa das heute journal update am 26.08.2026 ab 00:05 Uhr sowie ZDFheute live am 25.08.2026 ab 20:35 Uhr.

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