Ukrainische Rückeroberungen :Rückschlag für Putins Armee
Das Satellitensystem Starlink wurde für die russische Armee gesperrt. Die Folge: Große Rückeroberungen durch die Ukraine. Wie sich das auf den weiteren Krieg auswirken könnte - ZDFheute live.
An der Front läuft es für die Ukraine derzeit gut. Die Armee konnte große Gebiete zurückerobern. Ein wichtiger Grund: Russland kann das Kommunikationssystem Starlink von US-Milliardär Musk nicht mehr nutzen, weil er den Zugang für die russische Armee gesperrt hat. Das Satellitensystem ist für beide Kriegsparteien ein wichtiges Instrument für die Kommunikation und Steuerung von Einheiten und Waffensystemen.
In Genf sind die Gespräche zu einem möglichen Frieden zwischen Russland, der Ukraine und US-Vermittlern zu Ende gegangen – ohne konkretes Ergebnis. Selenskyj hat die trilateralen Gespräche als unzureichend kritisiert und eine Fortsetzung noch im Februar gefordert.
Wie bedeutend ist Starlink für den weiteren Kriegsverlauf? Wie reagiert die russische Seite? Wie kann es nach den Gesprächen in Genf mit den Friedensverhandlungen weitergehen? Und: Warum läuft an der Ostsee gerade ein Nato-Manöver? Darüber spricht Christian Hoch bei ZDFheute live mit dem ZDF-Korrespondent für Russland Sebastian Ehm und mit Oberst Markus Reisner von der Theresianischen Militärakademie. Seid dabei und stellt Eure Fragen!
Mit Material von afp, dpa
… ist Militäranalytiker, Historiker und aktiver Soldat beim österreichischen Bundesheer. Seit 2024 leitet er das Institut für Offiziersausbildung an der Theresianischen Militärakademie in Wiener Neustadt. Zuvor war er Leiter der Forschungs- und Entwicklungsabteilung.
Zudem ist er Kommandant des österreichischen Gardebataillons. Von 2004 bis 2013 war er Teil einer Spezialeinheit des österreichischen Bundesheeres. In dieser Zeit nahm er an verschiedenen Auslandseinsätzen teil unter anderem in der Zentralafrikanischen Republik, Tschad, Afghanistan, Bosnien und Herzegowina sowie Kosovo, später auch in Mali.
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