Nordsee-Gipfel: Wie Europa sich vor Putin schützen will

Nato und EU beraten in Hamburg:Nächstes Ziel Nordsee?

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Der Oberkörper von Russlands Präsident Wladimir Putin als Cutout, im Hintergrund eine Windrad-Anlage im Meer.

Eine sichere Energieversorgung ohne russischen Einfluss - die will Europa. Wie gut Windparks in der Nordsee vor Sabotage geschützt werden können, analysiert ZDFheute live.

Neue Windparks in der Nordsee sollen Europas Stromversorgung unabhängiger machen. Doch die Frage nach der Sicherheit bleibt. Kann die russische Schattenflotte auch hier Sabotage-Aktionen durchführen? Darum geht es bei ZDFheute live.  

Gemeinsam haben die Nordsee-Anrainerstaaten beschlossen, die Produktion von Windenergie in der Region weiter auszubauen. Bis 2030 soll die Industrie rund 9,5 Milliarden Euro in neue Produktionskapazitäten investieren. So soll der größte Energiehub der Welt entstehen.  

Beim Nordsee-Gipfel in Hamburg erklärte Wirtschaftsministerin Reiche, die Nordsee sei ein strategischer Schlüsselraum, der entsprechend gesichert werden müsse. Mit Schiffen, die offenbar zur russischen Schattenflotte gehören, wurden schon in der Ostsee Sabotage-Aktionen durchgeführt.  

Besteht auch in der Nordsee die Gefahr russischer Angriffe? Wie soll die Energieinfrastruktur künftig gesichert werden? Und wie unabhängig kann Europa werden? Darüber spricht Victoria Reichelt bei ZDFheute live mit der Wirtschaftswissenschaftlerin Prof. Claudia Kemfert und Dr. Moritz Brake, Experte für Maritime Sicherheit. Aus Hamburg berichtet Isabelle Schaefers.

Mit Material von AFP, dpa und Reuters  

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