Streit um Atomstrom
von Reinhard Laska
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Auch wenn die Ergebnisse des Klimagipfels in Glasgow von vielen als unzureichend kritisiert werden, sind sich trotzdem alle einig: Der Klimawandel muss aufgehalten und deutlich weniger CO2 ausgestoßen werden.
Deshalb soll in Europa die Energieerzeugung gründlich umgestellt werden - weg von den fossilen Energien, hin zu den erneuerbaren. Doch Frankreich geht einen anderen Weg: Die Regierung setzt massiv auf Atomenergie, will ihren Kraftwerkspark, den größten in Europa, sanieren und neue Atomkraftwerke bauen. Atomenergie sei CO2-neutral und müsse als nachhaltig eingestuft werden – grün wie Wind und Sonne.
Unterstützt wird die französische Energiepolitik von neun EU-Ländern. Setzt sich die Position durch, dann können die Länder für ihre Nuklearindustrie sogar Subventionen in Anspruch nehmen. In Deutschland ist die abgewählte, derzeit aber noch geschäftsführende Regierung unter Angela Merkel gegen Atomstrom, steht allerdings mit ihrer Auffassung in Europa fast allein da.
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