Politik | frontal :Betrug bei Klimaschutzprojekten in China?
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Das Wahlprogramm des CDU-Kanzlerkandidaten Armin Laschet ist nach Meinung von Kritikern ungeeignet, das Pariser Klimaabkommen der Vereinten Nationen von 2015 zu erfüllen.
Es sei unmöglich, die Emissionen der globalen Treibhausgase bis 2030 um mindestens 55 Prozent im Vergleich zu 1990 zu reduzieren, sollte Laschet am Kohleausstieg 2038 festhalten und seine Pläne für den Ausbau der Erneuerbaren Energien nicht deutlich nachbessern. So bezeichnet etwa Prof. Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) das Wahlprogramm als zu vage. Die darin genannten Ankündigungen "reichen nicht aus, die Pariser Klimaschutzziele zu erfüllen".