Rodel-Erfolgsduo Wendl/Arlt macht weiter - Ziel Olympia 2030

Ziel ist Olympia 2030 :Rodel-Duo Wendl/Arlt verkündet Karriere-Fortsetzung

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Es ist doch noch nicht Schluss für Deutschlands Rodel-Top-Duo Tobias Wendl und Tobias Arlt. Die Olympiasieger haben nun verkündet, dass sie bis Olympia 2030 weitermachen wollen.

Tobias Wendl und Tobias Arlt bejubeln den EM-Titel im Doppelsitzer in Oberhof

Der Rodel-Doppelsitzer Wendl/Arlt macht doch noch nicht Schluss. Das Ziel für die beiden Legenden nun: die olympischen Winterspiele 2030

09.10.2026 | 1:06 min

Sie sind doch noch nicht fertig. Eigentlich wollten die Doppelsitzer-Legenden im Rodeln Tobias Wendl und Tobias Arlt ihre große Karriere mit einem Rennen auf der wiedereröffneten Bahn am Königssee im März 2027 beenden.

Nun haben sie die Fortsetzung ihrer sportlichen Zusammenarbeit auf dem gemeinsamen Instagram-Kanal und in einem ZDF-Interview angekündigt. Ziel seien die Olympischen Spiele 2030 im französischen La Plagne.

Tobias Wendl und Tobias Arlt auf Instagram

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Rodel-Duo: "Wir sind fit und wir sind gesund"

"Wir sind 39, wir sind fit und wir sind gesund", sagt Wendl. Ihre Startzeiten seien sogar besser gewesen als in der vorangegangenen Olympiasaison. Arlt ergänzt, sie hätten in den vergangenen Monaten ihr Umfeld verbessert und "Störfaktoren beseitigt". Sie trainierten so gut wie noch nie und harmonierten besser miteinander.

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Für Wendl zählen neben der sportlichen Leistung auch der Rückhalt von Freunden und Familie und die Freude am Fahren. Solange sie gesund blieben und es gut laufe, sähen die beiden gute Voraussetzungen für ihren Plan.

Ein weiterer Grund fürs Weitermachen ist für das Duo der Nachwuchs. Wendl erzählt, sie hätten einen Weltcup in Altenberg ausgelassen und jüngeren Fahrern den Start ermöglicht - doch der Abstand zur Weltspitze sei noch zu groß. Früher hätten sich die Teams gegenseitig zu besseren Leistungen angetrieben, sagt er.

Wendl/Arlt wollen nächster Generation helfen

Arlt betont: "Wir wollen ihnen nicht den Weg stehen, wir wollen ihnen helfen." Wenn sie selbst aufhörten, wollten sie die Tradition an eine jüngere Generation weitergeben können. Dass sie dies nicht nur als Trainer tun wollen, begründet er mit ihrer Freude am Sport:

Es ist für uns einfach ein Gefühl von Freiheit, wenn wir auf dem Schlitten sitzen und runterfahren.

Tobias Arlt

Jetzt oder im kommenden Jahr aufzuhören, würde sich falsch anfühlen, führt Tobias Arlt weiter aus. Die beiden wollten weiterhin um konkrete Ziele kämpfen. Eines davon sei die Weltmeisterschaft im kommenden Jahr in Innsbruck: Dort hätten sie schon einmal ganz oben gestanden, allerdings sei das lange her.

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"Wir wollen wieder oben stehen, ganz oben", sagt Arlt. Ob auch der Olympia-Plan aufgeht, ist offen. Arlt räumt ein, dass der Weg dorthin ein Risiko sei. Zugleich setzt er auf die gemeinsame Erfahrung, das Team und das Umfeld. Aus seiner Sicht könne es damit "richtig gut werden".

Olympia 2026 sollten eigentlich die letzten sein

Eigentlich hatte der "Bayern-Express", so der Spitzname des Duos, angekündigt, dass die Spiele 2026 die letzten gemeinsamen gewesen seien. Nun also doch die Kehrtwende.

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Ihre bisherige gemeinsame Laufbahn verlief außergewöhnlich erfolgreich. Zehn WM-Titel, fünf EM-Titel und sechs Siege im Gesamtweltcup stehen zu Buche. Dazu gewannen sie siebenmal olympisches Gold - und sind somit Deutschlands erfolgreichste Winter-Olympioniken aller Zeiten.

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Quelle: Reuters

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Quelle: ZDF
Über dieses Thema berichtete das ZDF am 09.10.2026 in der "heute" Sendung ab 19:00 Uhr

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