WM-Aus für die Nordafrikaner:Japan erteilt ratlosen Tunesiern eine Lektion
von Adrian von der Groeben
In Gruppe F steht Tunesien unter Zugzwang. Im zweiten Gruppenspiel gegen Japan brauchen die Nordafrikaner ein Erfolgserlebnis.
Tunesien hat im 1000. Spiel der WM-Geschichte gegen Japan die nächste hohe Niederlage kassiert und kann die K.o.-Phase nicht mehr erreichen. 96 Jahre nach der ersten Fußball-Weltmeisterschaft unterlag die Mannschaft des erst während des Turniers engagierten Trainers Hervé Renard den Samurai Blue verdient mit 0:4 (0:2).
Der Ex-Frankfurter Daichi Kamada (4.), Ayase Ueda (31., 84.) mit einem Doppelpack und Junya Ito (69.) trafen in Monterrey zum Sieg für Japan, das nach dem gelungenen Auftakt gegen die Niederlande (2:2) nun vier Punkte auf dem Konto hat und einen riesigen Schritt in Richtung Sechzehntelfinale machte. Für die Tunesier steht hingegen schon nach dem zweiten Spieltag das siebte Vorrundenaus bei der siebten WM-Teilnahme fest.
Die Aufstellungen:
Tunesien: Dahmen - Bronn (46. Ben Hamida), M. Talbi, Rekik - Valery, Tounekti (64. Chaouat), Skhiri (90. Khedira), Abdi (90. Achouri) - Saad (46. Gharbi), Hannibal - Ben Slimane
Trainer: Renard Hervé
Japan: Z. Suzuki - Tomiyasu (78. Seko), Itakura, H. Ito - Doan (74. Sugawara), Sano - Kamada (74. J. Suzuki), Nakamura (78. Y. Suzuki) - Tanaka, J. Ito - Ueda (84. Goto)
Trainer: Hajime Moriyasu
Schiedsrichter: Istvan Kovacs (Rumänien)
Kommentator: Adrian von der Groeben

