Yamal startet, Spanien zaubert
von Martin Quast
Spanien mit Superstar Lamine Yamal ist bei der Fußball-WM 2026 angekommen. Besonders Stürmer Mikel Oyarzabal brilliert und macht gegen Saudi-Arabien seinen Negativrekord aus dem Auftaktspiel vergessen.
Lamine Yamal zauberte, er glänzte - er traf. Angeführt von ihrem Superstar haben Spaniens Ballkünstler den WM-Fehlstart vergessen gemacht. Der Europameister feierte am Sonntag in Atlanta ein fulminantes 4:0 (3:0) gegen Saudi-Arabien und beschenkte Nationaltrainer Luis de la Fuente am 65. Geburtstag.
Von der ersten Minute an überrollten die Spanier ihren hilflosen Gegner und zeigten eindrucksvoll, dass sie ein ganz heißer Anwärter auf den WM-Thron sind. Yamal (10.), dessen Rückkehr in die Startelf herbeigesehnt wurde, und der beim Auftakt noch so glücklose Mikel Oyarzabal (21., 24.) sorgten bereits früh für klare Verhältnisse. Auch ohne Yamal, der nach der ersten Halbzeit ausgewechselt wurde, hatten die Spanier das Spiel fest im Griff. Marc Cucurella erzwang ein Eigentor von Hassan Al-Tambakti (49.).
Die Aufstellungen:
Spanien: Unai Simón - Porro, Cubarsi, Laporte, Cucurella - Rodri - Olmo (61. Merino), Pedri (71. Fabian Ruiz) - Yamal (46. Yeremy), Oyarzabal (46. Ferran Torres), Baena (61. Nico Williams).
Trainer: Luis de la Fuente
Saudi-Arabien: Al-Owais - Lajami, Abdulhamid, Al-Amri (61. Al-Hajji), Al-Tambakti, Al-Harbi - Al-Juwayr (46. Al-Hamdan), Al-Khaibari (46. Kanno), Nasser Al-Dawsari (90. Al-Ghannam), Salem Al-Dawsari - Al-Buraikan (61. Al-Shamat). Trainer: Georgios Donis
Schiedsrichter: Raphael Claus (Brasilien)
Kommentator: Martin Quast