Fußball-WM 2026: Belgien - Iran: Rote Karte, ein starker Keeper

Belgien - Iran: Rote Karte und ein starker Keeper

von Martin Quast

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Der belgische Nationalspieler Romelu Lukaku versucht sich im Zweikampf gegen seinen iranischen Kontrahenten Ali Nemati durchzusetzen

Im zweiten Vorrundenspiel der Gruppe G treffen Belgien und Iran bei der Fußball-WM 2026 aufeinander. Beide Teams warten noch auf einen Sieg.

Zweites Spiel, zweiter Punkt: Irans Fußballer haben sich trotz ihrer schwierigen Umstände bei der WM auch gegen Belgiens enttäuschende Altstars ein Remis erkämpft. Das Team Melli von Trainer Ali Ghalenoei, das rund 30 Minuten in Überzahl agierte, trotzte den Roten Teufeln um den ideenlosen Anführer Kevin De Bruyne (34) mit der ältesten Startelf der WM-Geschichte ein 0:0 ab und wahrte seine Chancen auf die K.o.-Runde.  

Ein vermeintlicher Treffer von Kapitän Mehdi Taremi (25.) wurde wegen einer knappen Abseitsstellung aberkannt. Zudem spielte der dreimalige Asienmeister nach einer Roten Karte gegen Belgiens Nathan Ngoy (66.) lange mit einem Mann mehr. Für die im Schnitt 32,52 Jahre alte Startelf der Iraner - älter war nie eine erste Elf bei einer Endrunde - ist es dennoch ein Erfolg. 

Aufstellungen: 

Belgien: Courtois - Meunier (58. Castagne), Ngoy, Mechele, De Cuyper - Raskin (58. Vanaken), Tielemans - Saelemaekers (58. Lukébakio), De Bruyne (87. Fernandez-Pardo), Trossard - Lukaku (73. Theate), Trainer: Rudi Garcia  

Iran: Beiranvand - Hardani (46. Jahanbakhsh), Kanaanizadegan, Khalilzadeh, Nemati, Hajsafi (66. Mohammadi) - Ezatolahi (85. Hosseinzadeh), Ghoddos (79. Moghanlou) - Rezaeian, Taremi, Mohebi (66. Torabi). Trainer: Amir Ghalenoei  

Schiedsrichter:  Dario Herrera (Argentinien)  

Kommentator: Martin Quast 

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