Fußball-WM 2026: Iran laut USA bei der WM willkommen

Nach Gerüchten um Italien-Teilnahme:US-Außenminister Rubio: Iran bei WM willkommen

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US-Außenminister Marco Rubio hat bekräftigt, dass Iran bei der WM im Sommer willkommen sei. Zuvor waren Gerüchte über eine mögliche Teilnahme Italiens aufgekommen.

Marco Rubio

US-Außenminister Rubio hat eine Teilnahme Irans an der Fußball-WM als alleinige Entscheidung Teherans bezeichnet. "Es gibt keine Aussage der USA, dass sie nicht kommen dürften", so Rubio.

24.04.2026 | 0:58 min

Inmitten der Spekulationen um ein mögliches Nachrücken des viermaligen Weltmeisters Italien zur Fußball-WM 2026 hat US-Außenminister Marco Rubio Irans Fußball-Nationalmannschaft die Teilnahme an der Endrunde im Sommer zugesichert. Die Spieler seien in den USA willkommen, sagte Rubio am Donnerstag im Oval Office.

Zugleich distanzierte Rubio die US-Regierung von einem Vorschlag, wonach Italien den WM-Platz Irans übernehmen könnte. Hintergrund sind Spekulationen über mögliche Einreisebeschränkungen für Mitglieder der iranischen Delegation.

Rubio: "Niemand hat gesagt, dass sie nicht kommen können"

Rubio betonte, dass Washington dem iranischen Verband keine Absage erteilt habe. "Niemand in den USA hat ihnen gesagt, dass sie nicht kommen könnten", sagte der Außenminister.

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Einschränkungen könnten sich allerdings für Begleitpersonen ergeben, die Verbindungen zu den iranischen Revolutionsgarden (IRGC) hätten, die von den USA und mehreren anderen Staaten als Terrororganisation eingestuft werden.

Es könnte so sein, dass wir sie nicht reinlassen werden, aber das gilt nicht für die Spieler selbst.

US-Außenminister Marco Rubio

Anlass der Debatte war ein Vorstoß des italienischstämmigen US-Sonderbeauftragten Paolo Zampolli. Dieser hatte der "Financial Times" gesagt, er habe US-Präsident Donald Trump und den Weltverband FIFA auf die Idee angesprochen, Italien könne Irans Platz bei der Endrunde in den USA, Mexiko und Kanada übernehmen.

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Rubio weist Italien-Gerüchte zurück

Rubio wies dies zurück: "Ich weiß nicht, wo das herkommt." Auch Italien reagierte ablehnend. Sportminister Andrea Abodi sagte, eine Teilnahme durch die Hintertür sei "erstens nicht möglich und zweitens nicht angemessen - man qualifiziert sich auf dem Platzt". Italiens Olympiachef Luciano Buonfiglio betonte:

Ich würde mich beleidigt fühlen. Man muss sich seinen Platz bei der WM verdienen.

Italiens Olympiachef Luciano Buonfiglio

Die iranische Botschaft in Rom sprach angesichts des möglichen Nationentauschs von "moralischem Bankrott" der USA.

Italien war in den Playoffs an Bosnien-Herzegowina gescheitert. Iran ist für die WM-Spiele in der Gruppe G mit zwei Partien in Los Angeles und einer Begegnung in Seattle angesetzt, das Teamquartier soll in Tucson im Bundesstaat Arizona sein.

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Über dieses Thema berichtete ZDFheute Xpress am 24.04.2026 um 11:04 Uhr in dem Beitrag "Irans WM-Teilnahme ist eigene Entscheidung".

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