Wetter: DWD warnt regional vor starkem Schneefall und Glatteis

Verkehrschaos im Südwesten:Glatteis und Schnee: 30 Kilometer Stau bei Wiesbaden

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Schneefall, Glätte und Kälte machen jetzt dem Südwesten zu schaffen. In Hessen bestand zeitweise "Gefahr für Leib und Leben". Der Deutsche Wetterdienst warnt weiterhin.

Rheinland-Pfalz, Mainz: Der Verkehr staut sich auf der Mombacher Straße bei geschlossener Schneedecke.

Auf Rügen, Deutschlands größter Insel, türmen sich meterhohe Eiswände. In Rheinland-Pfalz und Hessen sorgte der plötzliche Schneefall für zahlreiche Unfälle und Staus.

03.02.2026 | 1:12 min

Starker Schneefall hat in Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland für eine geschlossene Schneedecke, eingeschränkte Mobilität, blockierte Verkehrswege und Glatteis gesorgt. Teilweise warnte der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor Unwetterlagen. In einer amtlichen Unwetterwarnung für Hessen hieß es zwischenzeitlich, es bestehe Gefahr für Leib und Leben.

Auch in der Nacht zum Mittwoch besteht voraussichtlich zwischen Westen und Nordwesten ein erhöhtes Risiko für Glatteis auf den Straßen und Gehwegen. Dazu erklärte der Meteorologe Fabian Chow vom DWD in Offenbach:

Das genaue Gebiet sowie die Verbreitung sind recht unsicher, jedoch könnte in etwa die Region vom Emsland bis zum Weserbergland betroffen sein.

Fabian Chow, Deutscher Wetterdienst

Laut den Prognosen ziehen die dann überwiegend in Schnee übergegangenen Niederschläge am Mittwoch nach Norden ab und es bleibt weitestgehend trocken.

Hier warnt der DWD vor Glätte

ZDFheute Infografik

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Neuschnee, Wind und Glätte in Mecklenburg-Vorpommern

In Mecklenburg-Vorpommern werde es in den kommenden Tagen wieder schneien, so der DWD. Den Meteorologen zufolge kommt ab der zweiten Nachthälfte zu Mittwoch von Süden Schneefall auf, der im Laufe des Vormittags nach Norden zieht und sich abschwächt. Ein bis zwei Zentimeter Neuschnee sind vorausgesagt.

In Vorpommern könnte am Donnerstag auch gefrierender Regen für Glätte sorgen. Die Temperaturen steigen laut DWD etwas, bleiben aber frostig. Für die Nacht zu Mittwoch sind Tiefstwerte zwischen minus 5 und minus 10 Grad, in Vorpommern örtlich bis minus 11 Grad vorausgesagt.

Es bleibt laut Prognose auch am Mittwoch und Donnerstag vor allem an der Küste windig, dort vereinzelt auch mit stürmischen Böen.

Hier warnt der DWD vor Schnee

ZDFheute Infografik

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Wiesbaden: Busbetrieb eingestellt, XXL-Stau auf der A3

In Wiesbaden war der Busbetrieb der städtischen Gesellschaft Eswe wegen starken Schneefalls zwischenzeitlich eingestellt worden. "Die Straßenverhältnisse lassen einen regulären Betrieb im Großteil des Liniennetzes nicht zu", teilte das Unternehmen mit.

Auf der Autobahn A3 zwischen Raunheim und Idstein in Hessen staute es sich ab dem Nachmittag auf bis zu 30 Kilometern Länge. Derzeit werde der Stau wieder kürzer, heißt es von der Polizei.

Die Autobahnmeisterei konnte an der Anschlussstelle Niedernhausen inzwischen so weit nachstreuen und räumen, dass zumindest die linke und die mittlere Fahrbahn wieder frei sind.

Polizeiautobahnstation Wiesbaden

Zwei Autos fahren auf einer verschneiten Straße entlang.

Die chaotischen Wetterbedingungen haben schon vor einigen Tagen für erhebliche Störungen im Bahn- und Straßenverkehr gesorgt. Das Video zeigt unter anderem Bilder der vielen Blechschäden.

26.01.2026 | 1:38 min

Flugverkehr in Frankfurt vorüberegehend eingestellt

Wegen starken Schneefalls musste auch der Flughafen Frankfurt am Main am Dienstagnachmittag seinen Betrieb für etwas mehr als eine Stunde einstellen. Mitarbeiter waren ab 15 Uhr damit beschäftigt, die Start- und Landebahnen vom Schnee zu befreien, wie ein Sprecher von Betreiber Fraport auf Anfrage sagte.

Demnach seien als Folge der Schneefälle 45 von 922 Flügen für den Tag annulliert worden. Der Flughafen sei von einem Schneegebiet überrascht worden. Auf den Start- und Landebahnen habe sich eine Schneedecke von mehreren Zentimetern gebildet. Trotz der Freigabe der Startbahn West gegen 16:15 Uhr warnte der Sprecher Reisende vor Verzögerungen im Ablauf.

Eissegeln auf dem Müggelsee

Der Winter hat Deutschland weiter im Griff. Im Norden und Osten herrscht Dauerfrost. Im Westen steigen die Temperaturen auf bis zu 11 Grad, jedoch kann der erwartete Regen zu Blitzeis führen.

03.02.2026 | 1:33 min

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Quelle: dpa

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Quelle: dpa
Über dieses Thema berichteten am 03.02.2026 mehrere Sendungen, etwa ZDFheute Xpress in dem Beitrag "Zwischen Schneelandschaften und Schneechaos" um 21:20 Uhr und heute in Deutschland ab 14 Uhr.
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