SPD für Gesundheitsabgabe auf alle Einkommensarten

Auch Mieteinkünfte und Kapitalerträge:SPD für Gesundheitsabgabe auf alle Einkommensarten

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Der SPD-Vorstand fordert, dass alle Einkommensarten bei der Finanzierung des Gesundheitssystems einbezogen werden. Klassische Kassenbeiträge sollen dafür sinken.

07.02.2026, Berlin: Lars Klingbeil, Vorsitzender der SPD, spricht spricht wŠhrend der Jahresauftaktklausur des SPD-Parteivorstands unter dem Motto "Zusammen Zukunft Schreiben" im Willy-Brandt-Haus.

Die SPD traf sich in Berlin zur Vorstandsklausur, auf der die Parteichefs Lars Klingbeil und Bärbel Bas Grundsatzreden hielten.

Quelle: dpa

Die SPD will die Finanzierung von Gesundheit und Pflege neu organisieren. Parteichefin und Arbeitsministerin Bärbel Bas sagte in Berlin:

Wir wollen an dieser Stelle die Finanzierung gerechter gestalten und auch perspektivisch alle Einkommensarten miteinbeziehen.

Bärbel Bas, SPD-Parteichefin und Arbeitsministerin

Neben Löhnen und Gehältern würden dann zum Beispiel auch Kapitalerträge oder Mieteinkünfte berücksichtigt. Bislang werden diese nur bei freiwilligen Mitgliedern in der gesetzlichen Krankenversicherung eingerechnet und auch hier nur bis zur sogenannten Beitragsbemessungsgrenze.

Lars Klingbeil redet  vor SPD-Genossen bei der SPD Jahresauftaktklausur in Berlin

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SPD-Beschluss: "Wer arbeitet, zahlt ein"

Ziel sei es, die klassischen Kassenbeiträge im Gegenzug zu senken, heißt es in einem Beschluss des SPD-Parteivorstands. Bislang trügen vor allem die Arbeitseinkommen die Last des Gesundheits- und Pflegesystems. Das belaste viele Menschen und sei nicht gerecht.

Daher arbeite die Partei an einer Finanzierungslösung, die alle Einkommensarten an der Finanzierung der Versorgungsstrukturen beteiligen soll.

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SPD-Beschluss

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Quelle: dpa, KNA, ZDF
Über dieses Thema berichtete heute Xpress am 08.02.2026 ab 15:45 Uhr.

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