US-Wahlen 2020: Trump wirft China Versuch der Einflussnahme vor

Fernsehansprache:Trump stellt Wahlsystem erneut infrage - Vorwürfe gegen China

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In einer seltenen Fernsehansprache an die Nation hat Donald Trump erneut Zweifel am Wahlsystem geschürt. Drei Monate vor den Zwischenwahlen erhob er schwere Vorwürfe gegen China.

Trump Speech

Trump wirft China Manipulation der Präsidentschaftswahl 2020 vor.

Quelle: AP

Wenige Monate vor den Zwischenwahlen zum US-Kongress hat Präsident Donald Trump erneut Misstrauen an fairen und freien Wahlen im eigenen Land geweckt - unter anderem mit Vorwürfen einer versuchten chinesischen Einflussnahme ab 2020.

Jeder Amerikaner habe das Recht zu wissen, dass seine Stimme bei Wahlen in einem System korrekt gezählt werde, sagte Trump in einer seltenen Rede an die Nation zur besten TV-Sendezeit. Man brauche ein System, in dem Betrug und Einmischung praktisch unmöglich seien.

Leider bleibt das System, das wir heute haben, katastrophal hinter diesem Standard zurück.

Donald Trump, US-Präsident

ZDF-Korrespondent Elmar Theveßen

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Diese Dateien sind allerdings weitgehend öffentlich zugänglich. Stephen Richer vom konservativen Thinktank Cato Institute erklärte, selbst wenn sie auf illegale Weise heruntergeladen worden wären, hätte dies "in keiner Weise die Wahlergebnisse beeinträchtigt".

China habe außerdem Journalisten für kritische Berichterstattung über sich bezahlt, behauptete der US-Präsident. Als angebliche Belege nannte Trump Daten von Geheimdiensten, die heute veröffentlicht werden sollen.

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Trump erkennt Wahlniederlage bis heute nicht an

Auch Jahre nach dem Sieg des Demokraten Joe Biden bei der Präsidentenwahl 2020 sitzt Trumps Ärger über seine damalige Niederlage weiter tief - er erkennt sie bis heute nicht an. Stattdessen behauptet der 80-Jährige unverdrossen, er sei damals durch Betrug um den Wahlsieg gebracht worden. Dabei ist das längst und vielfach widerlegt.

Immer wieder legt Trump insbesondere einen angeblichen großen Betrug durch Briefwahlen und Wahlautomaten nahe. Man dürfe nie wieder bei einer "gestohlenen Wahl" zusehen, sagte Trump nun in seiner Rede.

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Quelle: dpa, AFP
Über dieses Thema berichtete das gemeinsame Morgenmagazin von ARD und ZDF am 17.07.2026 ab 5:30 Uhr.

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