Mamdanis Drohung: Trump schließt Festnahme Netanjahus aus

Nach Drohung von New Yorks Bürgermeister:Trump: Netanjahu wird "auf keinen Fall festgenommen"

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New Yorks Bürgermeister Mamdani will eine Festnahme von Israels Premier Netanjahu wegen eines internationalen Haftbefehls prüfen. US-Präsident Trump weist den Vorstoß nun zurück.

Der gewählte Bürgermeister von New York City, Zohran Mamdani geht zu einer Pressekonferenz im New Yorker Stadtteil Queens.

Die Generaldebatte der UN-Vollversammlung findet im September in New York statt. Bürgermeister Mamdani überprüft, ob Netanjahu bei einer Einreise festgenommen werden kann.

19.07.2026 | 1:08 min

US-Präsident Donald Trump hat einen Vorstoß von New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani zurückgewiesen, den israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu in den USA festnehmen zu lassen. Netanjahu werde "während seines Aufenthalts in den Vereinigten Staaten von Amerika auf keinen Fall festgenommen" werden, erklärte Trump auf seiner Onlineplattform Truth Social.

"Er kämpft gegen die Islamische Republik Iran", fügte Trump mit Blick auf den Iran-Krieg hinzu.

Mamdani bezeichnet Netanjahu als "Kriegsverbrecher"

Mamdani hatte am Samstag gesagt, er wolle Möglichkeiten zur Festnahme Netanjahus bei der UN-Generaldebatte im September in New York prüfen. Er sei der Meinung, dass Netanjahu "nach Den Haag gehört", sagte der New Yorker Bürgermeister der "New York Times".

Mamdani, der den linken Flügel der US-Demokraten vertritt, bezeichnete Netanjahu als "Kriegsverbrecher". Er sei sich jedoch nicht sicher, ob er die Befugnis habe, die New Yorker Polizei anzuweisen, einen ausländischen Regierungschef festzunehmen. Die Generaldebatte der UN-Vollversammlung findet im September im Hauptquartier der Vereinten Nationen in New York statt.

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Der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag hatte Haftbefehle gegen Netanjahu und Israels früheren Verteidigungsminister Yoav Gallant sowie gegen mehrere Anführer der islamistischen Palästinenserorganisation Hamas wegen mutmaßlicher Verbrechen gegen die Menschlichkeit und mutmaßlicher Kriegsverbrechen im Gaza-Krieg erlassen.

Netanjahu kritisiert Mamdani scharf

Netanjahu warf Mamdani daraufhin vor, mit der Drohung von seinen eigenen Fehltritten ablenken zu wollen. Der Bürgermeister solle sich besser "darauf konzentrieren, den Schaden zu beheben, den seine Politik New York zugefügt hat".

Genauso wie Karim Khan scheint Mamdani daran interessiert zu sein, die öffentliche Aufmerksamkeit von seinen eigenen Fehltritten abzulenken und den Regierungschef des jüdischen Staates und der einzigen Demokratie im Nahen Osten anzugreifen.

Mitteilung des Büros von Benjamin Netanjahu, Israels Premierminister

Karim Khan ist der mittlerweile suspendierte Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) in Den Haag. Der IStGH sei "ein Scheingericht, das keine Zuständigkeit für Amerikaner oder Israelis hat", erklärte Netanjahus Büro weiter.

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Der Haftbefehl gegen Netanjahu sei "fingiert" und "von einem in Ungnade gefallenen ehemaligen IStGH-Ankläger" erlassen worden. Medienberichten zufolge wird Khan sexuelles Fehlverhalten gegenüber einer Mitarbeiterin seines Büros vorgeworfen.

Zuvor hatte Netanjahu Mamdani beschuldigt, die islamistische Hamas im Gazastreifen zu unterstützen. "Ich glaube, insgeheim hasst er Amerika", sagte er in einem Interview mit einem New Yorker Radiosender.

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Quelle: AFP
Über dieses Thema berichtete ZDFheute Xpress in dem Beitrag "Mamdani will Netanjahu bei UN-Besuch festnehmen lassen" am 19.07.2026 um 16:51 Uhr.

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