Zwei Kriege im Fokus: Netanjahu und Selenskyj bei Trump

Treffen in Washington:Zwei Kriege im Fokus: Netanjahu und Selenskyj bei Trump

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Sowohl Israels Ministerpräsident Netanjahu als auch der ukrainische Präsident Selenskyj sind heute zu Gast bei US-Präsident Trump. Worum sich die Gespräche drehen könnten.

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und seine Ehefrau Sara Netanjahu treffen in Washington ein.

In Washington werden Israels Ministerpräsident Netanjahu und der ukrainische Präsident Selenskyj erwartet.

Quelle: action press

In Washington werden hochrangige Gäste erwartet - unter ihnen Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj. Anlass ist die Trauerfeier für den kürzlich verstorbenen republikanischen US-Senator Lindsey Graham, einem der wichtigsten Unterstützer der beiden Länder in Washington. Für Netanjahu und Selenskyj ist der Besuch eine willkommene Gelegenheit, US-Präsident Donald Trump zu treffen.

Trump empfing Netanjahu zuletzt im Februar im Weißen Haus. Im Zentrum der Gespräche damals: der Umgang mit Iran. Rund zweieinhalb Wochen später starteten die USA und Israel ihre gemeinsamen Angriffe gegen die Islamische Republik.

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Worum es Netanjahu bei Trump gehen könnte

In den vergangenen Monaten galt das einst gute Verhältnis der beiden wegen der Differenzen im Iran-Krieg allerdings als belastet. Während Israel den Krieg Medienberichten zufolge offenbar fortsetzen wollte, lag Trumps Fokus zuletzt lange auf einer diplomatischen Lösung. Gerade vor einer richtungsweisenden Wahl in Israel im Oktober ist es für Netanjahu nun entscheidend, eine geschlossene Front mit Trump zu präsentieren.

Netanjahu machte zu Beginn seiner US-Reise klar: Wichtigstes Thema bei dem Treffen mit Trump werde Iran sein. Der israelische TV-Sender N12 berichtete, Netanjahu wolle Trump Geheimdienstinformationen über mutmaßliche Bestrebungen Irans vorlegen, seine militärischen Fähigkeiten wieder aufzubauen, inklusive dem Bau einer Atomwaffe.

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Teheran dementiert solche Berichte schon seit Jahren. "Doch Trump davon zu überzeugen, einen ins Stocken geratenen diplomatischen Prozess zugunsten eines neuen großangelegten Militäreinsatzes aufzugeben, dürfte eine große Herausforderung sein", schrieb die "Times of Israel".

Worum es Selenskyj bei Trump gehen könnte

Trump und Selenskyj sahen sich in den vergangenen Wochen häufiger: Anfang des Monats beim Nato-Gipfel in Ankara und Mitte Juni beim G7-Gipfel im französischen Évian. Bei beiden Gipfeln trugen die USA auch gemeinsame Positionen zum Ukraine-Krieg mit.

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In Kiew sprach Selenskyj kurz vor dessen Tod auch noch mit dem Trump-Verbündeten Graham, der die Unterstützung des Weißen Hauses für ein neues Sanktionspaket gegen Russland verkündete. Die Initiative richtet sich unter anderem gegen Länder, die russische Energieträger importieren und damit helfen, den Krieg gegen die Ukraine zu finanzieren.

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Quelle: dpa
Über diese Themen berichteten mehrere Sendungen - unter anderem das heute-journal am 22.07.2026 ab 21:45 Uhr, das heute-journal update am 09.07.2026 ab 00:30 Uhr sowie das gemeinsame Morgenmagazin von ARD und ZDF am 28.07.2026 ab 05:30 Uhr.