Britischer Premier:Burnham bestätigt Nachrichten an falsche US-Stabschefin
"Minimaler Austausch": Der britische Premier hat Berichte über Nachrichten an eine falsche US-Stabschefin betätigt. Peinlich sei ihm das aber nicht, so Burnham.
Der britische Premierminister Andy Burnham hat irrtümlich mit einer falschen Trump-Beraterin gechattet. Burnham sieht darin allerdings kein Problem, da der Austausch nur minimal gewesen sei.
18.08.2026 | 0:15 minDer neue britische Premierminister Andy Burnham hat bestätigt, "einige Nachrichten" mit einem Absender ausgetauscht zu haben, den er fälschlich für US-Stabschefin Susie Wiles hielt. Auf die Frage eines Journalisten, ob ihm der Vorfall "peinlich" sei, antwortete Burnham am Dienstag: "Nein, denn es war nur ein minimaler Austausch."
Inhalt und Zeitpunkt unbekannt
Er habe "schnell erkannt, dass das gemeldet werden muss, und das habe ich auch gemacht", fügte Burnham hinzu. Sensible Inhalte seien nicht Thema des Austauschs gewesen. "Alle Politiker werden mit solchen Herausforderungen unter Druck gesetzt, aber ich habe alles richtig gemacht", sagte der Regierungschef weiter.
Sowohl hier als auch in den USA wurden die richtigen Schritte unternommen.
Andy Burnham
Am Montag hatte das Nachrichtenportal "Politico" über den Vorfall berichtet. Demnach wurde der Austausch als so besorgniserregend eingestuft, dass ihn die britische Botschaft im Weißen Haus zur Sprache brachte. Über den Inhalt und den Zeitpunkt des Austauschs ist nichts bekannt.
2024: David Cameron hereingelegt
Burnham ist nicht der erste hochrangige Politiker in Großbritannien, der Opfer einer solchen Täuschung wird. Im Jahr 2024 hatte die britische Regierung ein Video eines Telefonats veröffentlicht, bei dem der damalige Außenminister David Cameron von einem Menschen hereingelegt worden war, der sich als der ehemalige ukrainische Präsident Petro Poroschenko ausgab.
Großbritannien hat einen neuen Premierminister: Labour-Chef Andy Burnham. Er soll das Land aus der Krise führen. Für die Briten ist es der siebte Regierungschef in zehn Jahren.
20.07.2026 | 2:18 minDas Außenministerium erklärte damals, es habe den Vorfall publik gemacht, um jedem Versuch zuvorzukommen, die Bilder von den Urhebern dieser Aktion, die als "offenkundig russisch" eingestuft worden seien, zu manipulieren.
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