Tief Gunda bringt Glätte im Osten und Entspannung im Westen

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Mildere Luft zieht nach Deutschland:Tief "Gunda": Glätte im Osten, Entspannung im Westen

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Der Westen Deutschlands kann nach Tief "Gunda" aufatmen. Im Osten des Landes hingegen gab es noch rutschige Straßen und Wege. Die weiteren Aussichten sind trüb, aber nicht eisig.

Die Spree in Berlin ist durch Dauerfrost gefroren

Der Deutsche Wetterdienst warnt weiter vor Glatteis in Niederbayern und Vorpommern. Die Höchstwerte liegen zwischen ein Grad am Oderhaff und 14 Grad im Breisgau.

13.01.2026 | 0:20 min

Während sich die Glatteissituation in den westlichen Landesteilen entspannt hat, war in anderen Teilen Deutschlands vor allem am Morgen noch Vorsicht wegen Glatteis geboten. Im Osten und teils auch noch in Bayern gab es vielfach noch rutschige Straßen und Wege.

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) erreichten die Regenfälle in der Nacht den äußersten Osten des Landes und trafen dort bei leichtem Frost auf gefrorene Böden, weshalb es teilweise glatt wurde.

3d-Studio, 3D-Grafik, Katja Horneffer, Straße, Auto

Im Winter verwandeln sich Straßen und Gehwege manchmal innerhalb weniger Minuten in spiegelglatte Flächen. Katja Horneffer erklärt, wie "Blitzeis" entsteht.

06.01.2025 | 0:25 min

Mehrere Unfälle am Abend - Einsätze wegen Tauwetters

Im Westen Deutschlands entspannte sich die Lage, da mildere Luft von Westen ins Land zog. Zuvor hatte starker Regen auf den gefrorenen Böden für gefährlich glatte Straßen gesorgt.

Noch am Montag war es zu etlichen Unfällen auf glatten Straßen gekommen. Bei Lichtenfels in Oberfranken etwa gab es am Abend eine Massenkarambolage mit 20 Fahrzeugen, 13 Menschen wurden verletzt. Wenige Stunden zuvor starb bei einem schweren Unfall auf der A6 bei Nürnberg ein Mensch in einem brennenden Auto. Ein Lkw war ins Schlingern geraten und mit dem Wagen zusammengestoßen.

Hier warnt der DWD vor Glätte

ZDFheute Infografik

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In der Nacht war die A9 bei Bayreuth nach neun Unfällen in beide Richtungen vorübergehend voll gesperrt. Mehrere Menschen wurden leicht verletzt. Die Polizei sprach von bis zu zwei Zentimetern dickem Glatteis auf der Fahrbahn.

In Hamburg beschert das dort einsetzende Tauwetter mit Regen der Feuerwehr seit der Nacht zahlreiche Einsätze. Die Einsatzkräfte würden vermehrt gerufen, weil etwa Schmelzwasser in Wohngebäude eindringe, sagte ein Sprecher der Feuerwehr Hamburg. Auch wegen zunehmender Schneelast auf Dächern - durch den Regen wird der Schnee nasser und schwerer - wird die Feuerwehr gerufen. Das werde die Einsatzkräfte auch tagsüber beschäftigen, sagte der Sprecher.

Ein vereister Schulhof vor einer Schule in Duisburg

Die glatten Straßen der vergangenen Tage sind Auslöser zahlreicher Unfälle gewesen. Das habe zu extremen Belastungen der Notaufnahmen geführt, berichtet die Deutsche Krankenhausgesellschaft.

13.01.2026 | 1:10 min

Notaufnahmen "extrem belastet"

In den vergangenen Tagen hatte bereits der Wintersturm "Elli" vielerorts für gefährliche Glätte und zahlreiche Unfälle gesorgt. In den Notaufnahmen des Landes war die Belastung entsprechend hoch. Gerald Gaß, Vorsitzender der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), sagte der "Rheinischen Post":

Eis und Schnee haben uns in den vergangenen Tagen auch in den Notaufnahmen extrem belastet.

Gerald Gaß, Vorsitzender der Deutschen Krankenhausgesellschaft

"Wir haben eine große Zahl an Fußgängerunfällen gesehen - überwiegend mit kleineren Verletzungen und Brüchen, aber auch mit schweren Verkehrsunfällen durch glatte Straßen."

Nahe des Alexanderplatzes liegt noch Schnee auf den Straßen und zwischen den Schienen, während eine Tram kommt und Fußgänger unterwegs sind.

Schnee und Eis sorgen in ganz Deutschland für zahlreiche Unfälle und massive Störungen. In der Mitte, im Osten und Südosten warnen die Behörden vor Glatteis durch gefrierenden Regen.

12.01.2026 | 1:16 min

Wetterumschwung: Zweistellige Temperaturen erwartet

Nach Eis und Schnee kommen in den kommenden Tagen nun Regen und stellenweise zweistellige Temperaturen. Ein Wetterumschwung macht sich deutlich bemerkbar.

Am Mittwoch liegen die Höchstwerte überall im positiven Bereich - mit einem Nordost-Südwestgefälle, wie Meteorologe Marcel Schmid erklärt. Die höchsten Werte gebe es am Oberrhein mit zwölf Grad, die niedrigsten mit drei Grad in Vorpommern und Niederbayern.

Im östlichen Vorpommern und in Tälern der östlichen Mittelgebirge sei anfangs vereinzelt gefrierender Regen nicht ganz ausgeschlossen. Die Gebiete südlich der Donau und am Nachmittag auch der Nordwesten könnten sich sogar Hoffnung auf Sonne machen. Sonst bleibt es der Vorhersage zufolge trüb mit zeitweiligem Regen.

Özden Terli, Christa Orben, Katja Horneffer

Die Wettervorhersage aus der 19 Uhr-heute-Sendung

23.02.2026 | 1:12 min

Vorerst kein erneuter Wintereinbruch in Sicht

An den folgenden Tagen der Woche sei ein meist unspektakulärer Mix aus Regen und stellenweise längeren sonnigen Abschnitten zu erwarten - letzteres vor allem im Süden und in der Mitte. Nachts muss laut DWD mit Nebel gerechnet werden, in der Osthälfte ist gebietsweise Frost möglich.

Zum Wochenende kühlt es sich insgesamt wieder ab und dann ist verbreitet wieder mit Nachtfrost zu rechnen.

Marcel Schmid, Meteorologe

Die Höchstwerte liegen dann nur noch im einstelligen Bereich. Ein erneuter Wintereinbruch mit Schnee sei jedoch nicht in Sicht.

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:Das Wetter

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Quelle: AFP, dpa, ZDF
Über dieses Thema berichtete heute Xpress am 13.01.2026 ab 09:00 Uhr und weitere Sendungen wie das heute journal update um 00:15 Uhr.

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