Unwettergefahr bleibt bestehen - Abkühlung folgt

Wettervorhersage:Blitz und Donner: Unwettergefahr bleibt - Abkühlung folgt

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Heute soll es noch einmal heiß werden - ab dem Nachmittag kann es aber schwere Unwetter geben. Vor allem betroffen: der Süden Deutschlands.

Symbolbild: Ein Blitz leuchtet über einer Landschaft mit Bäumen

In Teilen Deutschlands hat es schwere Gewitter gegeben. Besonders betroffen waren Bayern und Thüringen. Der Flughafen Nürnberg musste seinen Betrieb zwischenzeitlich einstellen.

15.07.2026 | 3:20 min

Schwere Gewitter mit heftigem Starkregen und Hagel werden heute vor allem im Süden Deutschlands erwartet. Ab dem Nachmittag rechnet der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit heftigem Starkregen um 30 Liter pro Quadratmeter binnen einer Stunde. Schwere Sturmböen mit bis 100 Kilometer pro Stunde können hinzukommen, ebenso Hagelschauer mit drei Zentimeter großen Körnern.

Hier warnt der DWD vor Gewittern

ZDFheute Infografik

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Weniger schwere Gewitter werden in den anderen Teilen Deutschlands erwartet - meist mit Starkregen um 15 Liter pro Quadratmeter, stürmischen Böen um 70 Kilometer pro Stunde und kleinkörnigem Hagel.

Ende der Hitze am Freitag - wieder Gewitter

Vorerst wird es noch einmal heiß. Im Südwesten von der Donau bis zum Niederrhein sind oft über 30 Grad möglich, erwartet DWD-Meteorologe Fabian Chow.

Am Donnerstag bäumen sich die Temperaturen noch ein letztes Mal auf.

Fabian Chow, DWD-Meteorologe

Besonders rund um den Oberrheingraben sei die Wärmebelastung stark, so Chow.

Am Freitag bringt ein Luftmassenwechsel das Ende der Hitze. "Dabei kommt es jedoch verbreitet zu reger Gewitteraktivität", sagte Chow. Die Luft sei weiter energiegeladen, die Gewitter könnten heftig ausfallen. Zum Wochenende wird es dann deutlich kühler mit oft unter 25 Grad, an der Küste teils stürmisch.

Özden Terli, Leonie Imhäuser, Dr. Katja Horneffer, Christa Orben

Die Wettervorhersage aus der 19 Uhr-heute-Sendung

15.07.2026 | 1:21 min

Unwetter: Südwesten war am Mittwoch stark betroffen

Heftige Unwetter mit Hagel, Gewitter, Sturm und Starkregen hatten am Mittwoch bereits in Baden-Württemberg zahlreiche Einsätze ausgelöst. Besonders betroffen waren die Bodenseeregion und der Raum Reutlingen.

Am Bodensee rückte die Feuerwehr vor allem wegen umgestürzter Bäume aus, in Kressbronn stürzte auf einem Campingplatz ein Baum auf ein Wohnmobil. In Reutlingen führten Starkregen und ein Hagelsturm zu vollgelaufenen Kellern, überfluteten Straßen und einem zeitweisen Stromausfall für rund 6.000 Haushalte.

Unwetter in Niedersachsen: Schwere Schäden

Heftiger Starkregen und Hagel haben in Niedersachsen für rund 1.000 Einsätze gesorgt. Straßen und Keller wurden überflutet, Hagelkörner schlugen Löcher in Dächer, Bäume stürzten um.

14.07.2026 | 5:05 min

Blitz schlägt in ladendes Handy: Stromschlag

In Schemmerhofen (Kreis Biberach) lag der Hagel zentimeterhoch auf den Straßen. Auf der A81 bei Singen überschlug sich ein Auto mehrfach, als plötzlich Starkregen einsetzte - die Fahrerin blieb unverletzt. In Aitrach erlitt eine 43-Jährige einen leichten Stromschlag, als ein Blitz einschlug, während sie ihr ladendes Handy in der Hand hielt. In Lichtenstein setzte ein Blitz den Dachstuhl eines unbewohnten Hauses in Brand.

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Quelle: dpa
Über dieses Thema berichtete das ZDF in mehreren Sendungen - unter anderem hallo Deutschland am 15.07.2026 um 17:10 Uhr.

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