Unwetter mit Starkregen drohen - vor allem im Südosten

Deutscher Wetterdienst warnt:Unwetter mit Starkregen drohen - vor allem im Südosten

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Teile Deutschlands müssen sich auf Unwetter einstellen. Am Freitag droht gewittriger Starkregen vor allem im Südosten, warnt der Wetterdienst. Es bestehe Überflutungsgefahr.

Dunkle und bedrohliche Gewitterwolken ziehen bei Ulm in Baden-Württemberg auf.

Von Westen kommen Schauer und Gewitter mit orkanartigen Böen und Hagel. Die Tageshöchsttemperaturen liegen dabei zwischen 17 und 26 Grad.

21.08.2026 | 3:37 min

Nach den schweren Unwettern in mehreren Bundesländern hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Freitag vor gewittrigem Starkregen gewarnt. Am Nachmittag und Abend könnten demnach schwere Gewitter vor allem den Südosten treffen. Ab dem Abend bis Samstagvormittag kann es zudem in der Mitte Deutschlands lokal stark regnen. Dann besteht laut DWD Überflutungsgefahr.

Etwa vom Alpenrand bis nach Niederbayern könnten sich schwere Gewitter mit lokal heftigem Starkregen, schweren Sturm- bis Orkanböen und Hagel entwickeln, sagt DWD-Meteorologe Tobias Reinartz. Dies sei aber unsicher. Der DWD empfiehlt, aufmerksam die Warnlage zu verfolgen.

Die besten Chancen für längere trockene Phasen gibt es demnach heute in Mecklenburg-Vorpommern, im nördlichen Brandenburg und in Sachsen-Anhalt. Aber auch dort zögen immer wieder dichtere Wolkenfelder auf, die Sonne zeige sich nur zeitweise.

Hier warnt der DWD vor Gewittern

ZDFheute Infografik

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Wetterberuhigung am Wochenende

Am Samstag kommt das Wetter allmählich zur Ruhe, wie ZDF-Meteorologe Reinartz sagt: "Vielerorts sind zwar nochmals Schauer, vereinzelt auch Gewitter unterwegs, die aber ne ganze Ecke schwächer ausfallen werden."

Der DWD erwartet Höchstwerte zwischen 18 und 23 Grad, die höchsten Werte wird es demnach im Süden geben. Es weht mäßiger, an der Küste stark böiger Wind aus West bis Nordwest.

Ein ganz anderes Bild am Sonntag: Dann kann sich der Süden auf bestes Ausflugswetter mit Sonne und Höchstwerten zwischen 20 und 25 Grad freuen.

Im Norden sind dagegen mehr Wolken unterwegs, vereinzelt gehen Schauer nieder, wie der DWD erklärt. Es ist windig, die Höchstwerte steigen auf 18 bis 22 Grad.

Hier warnt der DWD vor Regen

ZDFheute Infografik

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Aufräumen nach Tornados

Unterdessen wird nach den schweren Unwettern von Mittwochabend in den betroffenen Regionen weiter aufgeräumt. Durch den Großraum Wetzlar in Hessen fegte nach Erkenntnissen des DWD ein Tornado - ebenso wie durch das brandenburgische Fürstenwalde/Spree. Wenn man die Schäden betrachte, die der Tornado verursacht hat, sei es ein Wunder, dass niemand verletzt worden sei, sagte die Bürgermeisterin des hessischen Solms, Katharina Didlap

Hessen, Solms: Starke Zerstörungen sind an mehreren Häusern in Solms-Oberndorf nach einem mutmaßlichen Tornado zu erkennen (Aufnahme mit einer Drohne)

In mehreren Bundesländern haben Unwetterstürme schwere Schäden angerichtet. Sowohl in Brandenburg als auch in Hessen wurden Tornados gemeldet.

20.08.2026 | 0:57 min

In der mittelhessischen Stadt wurden etwa ein Dutzend Häuser beschädigt, zwei gelten als unbewohnbar. Für zwei Familien seien Notunterkünfte bereitgestellt worden. Die Höhe des Schadens sei noch unklar, er liege wohl mindestens im oberen sechsstelligen Bereich.

Teilweise seien Bäume in Gärten geweht worden, von denen gar nicht klar sei, woher sie stammten: "Keiner kann mehr sagen, was wem gehört." Die Stadt habe Container aufgestellt, um die Anwohner und Anwohnerinnen bei der Entsorgung von Trümmern zu unterstützen. "Es bleibt noch viel zu tun", sagte die Bürgermeisterin.

Ein Mann steht im knietiefen Wasser bei einer Überschwemmung nach heftigen Regenfällen.

Rekord-Niedrigwasser, Waldbrände, Hitzetote – Europas Sommer ist diesmal extrem. Im Pazifik baut sich nun ein Super-El-Niño auf: Was das Wetterphänomen für die nächsten Monate bedeutet.

19.08.2026 | 6:29 min

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Quelle: dpa
Über das Thema berichtete das gemeinsame Morgenmagazin von ARD und ZDF am 21.08.2026 ab 5:30 Uhr.

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