Ungarn: Zwölf Tote bei Busunfall - Fahrer soll eingeschlafen sein

Fahrer soll eingeschlafen sein:Ungarn: Zwölf Tote bei Busunglück

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Bei einem Busunglück in Ungarn sind zwölf Menschen gestorben. Nach Angaben des Rettungsdienstes wurden zehn weitere Personen schwer verletzt. Der Busfahrer soll eingeschlafen sein.

Rettungskräfte sind vor Ort, nachdem ein Personenbus von der Straße abgekommen und in einen Graben gestürzt war.

Bei einem Busunglück in Ungarn sind zwölf Menschen ums Leben gekommen, zehn weitere wurden verletzt. Nach Polizeiangaben war der Fahrer eingeschlafen, woraufhin der Bus in einen Graben stürzte.

16.08.2026 | 0:18 min

Bei einem Unfall eines Reisebusses aus Polen sind im Osten Ungarns zwölf Menschen ums Leben gekommen. Zehn weitere Personen erlitten schwere, weitere 37 leichte Verletzungen, teilte der ungarische Rettungsdienst mit.

Der Bus war nach Polizeiangaben auf der Autobahn M3 bei Mezökeresztes, etwa 140 Kilometer östlich von Budapest, von der Fahrbahn abgekommen und in den Straßengraben gestürzt.

Polizei: Busfahrer am Steuer eingeschlafen

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei könnte der Fahrer bei der Fahrt in der Nacht zum Sonntag am Lenkrad eingeschlafen sein. Die Behörde nahm ihn anschließend fest.

Der Autobahnabschnitt zwischen Mezökeresztes und Emöd blieb auch am Sonntagvormittag in Richtung Miskolc gesperrt.

ettungskräfte sind am Unfallort im Einsatz, nachdem ein Reisebus aus Polen von der Straße abkam und in einem Graben entlang der Autobahn M3 zwischen Mezőkeresztes und Mezőnagymihály in Ungarn umkippte.

Rettungskräfte sind im Einsatz, nachdem ein Reisebus aus Polen auf der M3 zwischen Mezőkeresztes und Mezőnagymihály in Ungarn von der Straße abkam und in einem Graben umkippte.

Quelle: epa

Pilgergruppe war auf dem Rückweg nach Polen

Die Behörden der Woiwodschaft Karpatenvorland teilten nach Angaben der Agentur PAP mit, dass eine Pilgergruppe aus dem Karpatenvorland mit dem verunglückten Reisebus auf dem Rückweg aus Bosnien und Herzegowina gewesen sei.

Insgesamt hatten sich 59 Menschen an Bord des Fahrzeugs befunden. 14 Rettungswagen seien im Einsatz gewesen, um die Verletzten zu bergen, hieß es in den Berichten. Bilder in ungarischen Medien zeigten Kräne, die dazu eingesetzt wurden, um das Wrack des Busses aus dem Straßengraben zu heben.

Polens Präsident Nawrocki: Unvorstellbare Tragödie

Der ungarische Ministerpräsident Peter Magyar dankte den Einsatz- und Rettungskräften am Unfallort und brachte sein Mitgefühl zum Ausdruck. Er schrieb auf seiner Facebook-Seite:

Den Familien der Opfer gilt mein aufrichtiges Beileid!

Peter Magyar, Ungarns Ministerpräsident

Der polnische Präsident Karol Nawrocki zeigte sich erschüttert. "Im Angesicht dieser unvorstellbaren Tragödie, die uns alle berührt, bin ich im Gebet und tiefsten Mitgefühl mit den Familien und Nächsten der Opfer verbunden", schrieb der 43-Jährige auf der Plattform X.

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Quelle: dpa
Über dieses Thema berichtete heute Xpress am 16.08.2026 ab 11:25 Uhr.
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