Nach heftigen Regenfällen:Mindestens zwei Tote nach Sturzflut im Grand Canyon
Bei einer Sturzflut im berühmten Grand Canyon im Westen der USA sterben mindestens zwei Menschen. Die Wassermassen zerstören Brücken und eine wichtige Wasserleitung.
Nach einer Sturzflut im Grand-Canyon am Samstag wird noch nach Menschen gesucht.
31.08.2026 | 0:17 minBei einer Sturzflut im Grand-Canyon-Nationalpark im US-Bundesstaat Arizona sind mehrere Menschen ums Leben gekommen, weitere werden nach wie vor vermisst. Der Nationalpark schrieb auf der Plattform X, dass bei Suchaktionen zwei Leichen geborgen worden seien. Es blieb zunächst unklar, ob es sich um die bisherige Gesamtzahl handelt. Bereits am Sonntag war die Leiche eines 46-Jährigen geborgen worden.
X-Post des Nationalparks
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Von der Sturzflut erfasst wurde demnach ein bei Touristen beliebtes Gebiet: die Phantom Ranch und der Bright Angel Canyon. Beide liegen tief im Inneren des Grand Canyon unweit des Colorado River. Die Flut beschädigte laut Medien in den USA Campingplätze und Wanderwege im Nationalpark.
Fast alle Fußgängerbrücken über den Bach Bright Angel seien zerstört worden, teilte der National Park Service (NPS) weiter mit. Auf Bildern und einem Video war zu sehen, dass das Gebiet rund um die Phantom Ranch verwüstet und mit Schlamm bedeckt wurde.
Geologisches Monument, UNESCO-Weltnaturerbe und Archiv der Erdgeschichte: Der Grand Canyon bietet Einblicke in die Vergangenheit unseres Planeten wie kaum ein anderer Ort.
29.12.2022 | 43:36 minWeitere Evakuierungen geplant
Die Leiche des 46-Jährigen sei am Sonntagabend am Colorado River, unweit von Crystal Rapids geborgen worden, teilte der NPS auf X mit. Weitere Einzelheiten wurden zunächst nicht veröffentlicht. In einem früheren Beitrag in den sozialen Medien hatte der NPS zunächst mitgeteilt, dass mehr als 20 Menschen vermisst würden oder nicht auffindbar seien.
Bis zum Sonntagmorgen seien 62 Menschen von der Phantom Ranch und dem unteren North Kaibab Trail gerettet worden, hieß es zudem. Weitere Evakuierungen seien geplant. Berichte über Verletzte lagen zunächst nicht vor. Die von der Sturzflut betroffenen Teile des Parks bleiben laut Mitteilung bis auf weiteres geschlossen.
Warnung vor neuen Sturzfluten
Der Park teilte zudem mit, dass durch die Sturzflut Wasserleitungen beschädigt worden seien. Er warnte vor Gewittern und Starkregen am Montag, die erneut zu Sturzfluten führen könnten.
Die Sparpolitik von US-Präsident Trump gefährdet auch Amerikas Nationalparks. Auf immer weniger Ranger wartet immer mehr Arbeit. Die Folge: Mehr Müll und weniger Sicherheit für Touristen.
20.08.2025 | 6:36 minJährlich besuchen Millionen Menschen den Grand-Canyon-Nationalpark, der weltweit für seine beeindruckende Schluchten-Landschaft bekannt ist. Die meisten Touristen besuchen den bekannteren Südrand.
Wegen der beschädigten Wasserleitung gelten laut Mitteilung am Südrand des Parks von Montag an strenge Wassersparmaßnahmen: So seien etwa Hotelübernachtungen nicht mehr überall möglich, auch mehrere Campingplätze und Wanderwege blieben zunächst geschlossen.
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