ZDF-Koproduktion stand auf Shortlist:Oscars 2026: 16 Nominierungen für "Blood & Sinners" - Rekord
In Hollywood wurden die Nominierungen für die diesjährigen Oscars bekanntgegeben. Als Favoriten gehen die Filme "Blood & Sinners" und "One Battle After Another" ins Rennen.
Die Oscar-Nominierungen stehen fest. Zu den Favoriten zählen "Blood & Sinners" und "One Battle After Another". Bei den Schauspielern sind es Timothée Chalamet, Leonardo DiCaprio und Emma Stone.
22.01.2026 | 1:00 minDie Oscars gelten als der bedeutenste Filmpreis der Welt. Jetzt stehen die Nominierungen für die diesjährige Verleihung am 15. März statt. Verkündet wurden die Anwärter auf den begehrten Preis von US-Schauspielerin Danielle Brooks und ihrem Kollegen Lewis Pullman. Ein Film sticht besonders heraus.
"Blood & Sinners" geht für 16 Oscars ins Rennen
Der Vampir-Horrorfilm "Blood & Sinners" von Ryan Coogler ist für 16 Oscars nominiert worden - so oft wie kein anderer Film in der Geschichte der Oscars.
16 Nominierungen für "Blood & Sinners"
Der Vampir-Horrorfilm "Blood & Sinners" von Regisseur Ryan Coogler ist für 16 Oscars nominiert, so oft wie kein anderer Film in der Geschichte der Oscars, unter anderem für Regie und Drehbuch.
Quelle: APSo wurde der Film bei der Nominierung am Donnerstag in fast allen Kategorien aufgelistet, darunter die Königskategorie "Bester Film". Der bisherige Rekord bei den Oscar-Nominierungen lag bei 14 - so viele hatten zum Beispiel Filme wie "Titanic" und "La La Land" in der Vergangenheit erzielt.
In diesem Jahr führen die Oscars eine neue Kategorie für das beste Casting ein. Auch diese neue Auszeichnung trug dazu bei, dass "Blood & Sinners" den Allzeitrekord aufstellen konnte.
- "Bugonia"
- "F1"
- "Frankenstein"
- "Hamnet"
- "Marty Supreme"
- "One Battle After Another"
- "The Secret Agent"
- "Sentimental Value"
- "Blood & Sinners"
- "Train Dreams"
13 Nominierungen für "One Battle After Another"
Hinter "Blood & Sinners" folgt bei den diesjährigen Oscars "One Battle After Another" mit Leonardo DiCaprio in der Hauptrolle mit insgesamt 13 Nominierungen. "Frankenstein", "Marty Supreme" und "Sentimental Value" wurden jeweils neunmal nominiert.
Der Sender ABC hat die Übertragungsrechte für die Oscar-Verleihung in den USA verloren. Ab 2029 ist die Gala auf der Video-Plattform Youtube zu sehen, für vorerst fünf Jahre.
18.12.2025 | 1:19 minZDF-Koproduktion "In die Sonne schauen" nicht für Oscar nominiert
Trotz begeisterter Kritiken und seiner Auszeichnung in Cannes ist das deutsche Drama "In die Sonne schauen" von Regisseurin Mascha Schilinski nicht für den Oscar als bester internationaler Film nominiert worden.
"In die Sonne schauen" hatte mit 14 weiteren Filmen auf der Oscar-Vorauswahlliste, der sogenannten Short List, für den besten internationalen Film gestanden. Beim Filmfestival in Cannes war das Drama vergangenes Jahr mit dem Preis der Jury ausgezeichnet worden.
Die ZDF-Koproduktion "In die Sonne schauen" schaffte es auf die Oscar-Shortlist.
17.12.2025 | 0:28 minDrei ZDF/ARTE-Koproduktionen im Rennen um die Oscars
Ins Rennen um die begehrten Academy Awards gehen die ZDF/ARTE-Koproduktionen "Sentimental Value", "Sirāt" und "Ein Nobody gegen Putin".
- Bester Film: "Sentimental Value"
- Beste Regie: "Sentimental Value" (Joachim Trier)
- Beste Hauptdarstellerin: Renate Reinsve ("Sentimental Value")
- Beste Nebendarstellerin: Elle Fanning + Inga Ibsdotter Lilleaas ("Sentimental Value")
- Bestes Originaldrehbuch: "Sentimental Value"
- Bester Nebendarsteller: Stellan Skarsgård ("Sentimental Value")
- Bester internationaler Film: "Sentimental Value" + "Sirât"
- Bester Schnitt: "Sentimental Value" (Oliver Bugge Cutté)
- Bester Sound: "Sirât" (Amanda Villavieja, Laia Casanovas, Yasmina Praderas)
- Bester Dokumentarfilm: "Mr. Nobody Gegen Putin/Ein Nobody gegen Putin"
"Sentimental Value" wurde in insgesamt acht Kategorien nominiert: "Bester Film", "Bester Internationaler Film", "Beste Regie" (Joachim Trier), "Bestes Buch" (Joachim Trier und Eskil Vogt), "Beste Hauptdarstellerin" (Renate Reinsve), "Beste Nebendarstellerin" (Elle Fanning sowie Inga Ibsdotter Lilleaas), "Bester Nebendarsteller (Stellan Skarsgard) und "Bester Schnitt" (Olivier Bugge Coutté).
In dem Drama lösen Nora und ihre Schwester nach dem Tod ihrer Mutter das Elternhaus auf. Auch ihr Vater Gustav, zu dem der Kontakt abgebrochen war, kommt zurück in die Räume, in denen er aufgewachsen ist und in denen sich seine Mutter das Leben genommen hat.
16 Nominierungen für "Blood & Sinners"
Der Vampir-Horrorfilm "Blood & Sinners" von Regisseur Ryan Coogler ist für 16 Oscars nominiert, so oft wie kein anderer Film in der Geschichte der Oscars, unter anderem für Regie und Drehbuch.
Quelle: APIm Roadmovie "Sirāt" (Spanien, Deutschland, Marokko, Frankreich 2025) suchen Luis und sein zwölfjähriger Sohn Esteban auf einem Rave in Marokko nach Luis' verschollener Tochter. Doch niemand kennt sie oder hat sie gesehen. Als die Polizei das Event auflöst und alle Ausländer abgeschoben werden sollen, flüchten Luis und Esteban zusammen mit einer Gruppe von Ravern quer durch das Atlasgebirge.
Der ZDF/ARTE-Film "Ein Nobody gegen Putin" von dem Regieduo David Borenstein und Pawel Talankin kann auf einen Oscar in der Kategorie "Bester Dokumentarfilm" hoffen. Er erzählt gleichermaßen humorvoll und niederschmetternd, wie das Leben im heutigen Russland aussieht, wie eine ganze Generation indoktriniert wird – und liefert einen spektakulären Einblick ins Herz der russischen Propaganda.
Oscars werden am 15. März verliehen
Die 98. Oscar-Verleihung soll am 15. März im Dolby Theatre in Hollywood über die Bühne gehen. Sie findet im Dolby Theatre in Los Angeles statt und wird live auf ABC übertragen.
Erst 2029 tritt ein neuer Vertrag mit Youtube in Kraft, der der Video-Plattform die exklusiven Ausstrahlungsrechte gibt. Moderiert werden die Oscars in diesem Jahr wieder von Late-Night-Talker Conan O'Brien.
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