Ermittlungen in Stockton laufen:Schüsse in Kalifornien: Tote und Verletzte bei Familienfeier
Im US-Bundesstaat Kalifornien sind laut Polizei bei einer Familienfeier mindestens vier Menschen getötet worden, darunter drei Kinder. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren.
In der kalifornischen Stadt Stockton hat es bei Schüssen während eines Familientreffen mindestens vier Tote gegeben.
30.11.2025 | 0:17 minBei Schüssen während eines Familientreffens in der kalifornischen Stadt Stockton in den USA sind Behördenangaben zufolge mindestens vier Menschen getötet und elf weitere verletzt worden. Unter den Todesopfern befänden sich drei Kinder im Alter von acht, neun und 14 Jahren, teilte die Sprecherin des Bezirkssheriffs von San Joaquin, Heather Brent, am Sonntag der Nachrichtenagentur AFP mit. Die örtlichen Behörden sprachen von einem "gezielten Vorfall".
Die Ermittlungen liefen auf Hochtouren. Die Polizei bat um Zeugenhinweise zu dem Vorfall. Viele Details waren zunächst unklar. Die Behörden riefen zudem dazu auf, Informationen, Videoaufnahmen oder Zeugenaussagen an das Büro des Bezirkssheriffs weiterzugeben.
Das Büro des Sheriffs von San Joaquin zum Vorfall
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Tote nach Familienfeier in Stockton
Der Schusswaffenvorfall ereignete sich laut Brent am Samstag kurz vor 18.00 Uhr Ortszeit in einem Festsaal in Stockton nordöstlich von San Francisco. Das vierte Todesopfer sei 21 Jahre alt gewesen. Die Verletzten, bei denen es sich um Jugendliche und Erwachsene handele, seien in örtliche Krankenhäuser gebracht worden.
Zum Zeitpunkt der Tat seien zwischen 100 und 150 Menschen bei dem Treffen anwesend gewesen. "Was wir bislang wissen ist, dass eine Familie in einem Festsaal gefeiert hat", sagte Brent. Erste Hinweise deuteten darauf hin, dass es sich um einen "gezielten Vorfall" handeln könne, fügte sie hinzu. Die Ermittler prüften derzeit alle Möglichkeiten.
Noch kein Tatverdächtiger festgenommen
Das Büro des Sheriffs teilte in Online-Medien mit, dass die Ermittler "daran arbeiten, die Umstände zu klären, die zu dieser Tragödie geführt haben". Bislang sei kein Tatverdächtiger identifiziert oder festgenommen worden, erklärte Brent.
Die Möglichkeit, dass es mehrere Schützen gegeben haben könnte, werde nicht ausgeschlossen. Das Büro von Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom erklärte, er sei über die Lage informiert worden.
Nach Angaben der Aktivistengruppe Gun Violence Archive erhöht sich mit diesem Angriff die Zahl der Schusswaffenvorfälle mit vier oder mehr Opfern landesweit auf 504 in diesem Jahr.
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