"New York Times" beantragte Freigabe:US-Gericht veröffentlicht angeblichen Epstein-Abschiedsbrief
Ein New Yorker Gericht hat einen angeblichen Abschiedsbrief des verstorbenen Sexualstraftäters Jeffrey Epstein veröffentlicht. Unklar bleibt, wie glaubwürdig das Dokument ist.
In den USA hat ein Gericht einen mutmaßlichen Abschiedsbrief des Sexualstraftäters Jeffrey Epstein veröffentlicht. Ob der Brief wirklich von ihm verfasst wurde, konnte nicht bestätigt werden.
07.05.2026 | 0:22 minEin Richter hat eine Notiz von Jeffrey Epstein freigegeben, die dessen Zellengenosse nach dem ersten mutmaßlichen Selbstmordversuch des verurteilten Sexualstraftäters gefunden haben will.
US-Bezirksrichter Kenneth Karas ordnete die Freigabe des Dokuments an nach einem Antrag der "New York Times" an. Auch weitere Dokumente in einem anderen Fall, der Epsteins Zellengenossen Nicholas Tartaglione betrifft, waren Teil der Anfrage.
Die Echtheit des Schreibens lässt sich nicht unabhängig überprüfen. Bislang war das Dokument nicht Teil der Untersuchungen des US-Justizministeriums.
Bei der Deutschen Bank war Epstein Kunde. Die veröffentlichten Unterlagen zeigen nun: Die Bank hielt an ihm als Kunde fest - auch noch, als es interne Warnungen gab.
11.02.2026 | 2:36 minMitinsasse soll Notiz seinen Anwälten gegeben haben
Epsteins Zellengenosse soll das Schreiben nach einem ersten mutmaßlichen Suizidversuch des Sexualstraftäters im Juli 2019 in einem Comic gefunden haben, berichtet die "New York Times" unter Berufung auf den Mitinsassen.
Das Schreiben soll er seinen Anwälten gegeben haben, um Vorwürfe zu entkräften, er habe Epstein angegriffen. In dem Dokument, das aus der Feder des verurteilten Sexualstraftäters stammen soll, heißt es:
Sie haben monatelang gegen mich ermittelt - UND NICHTS GEFUNDEN!!!
Freigegebene Notiz von Jeffrey Epstein
Es sei "ein Privileg, sich den Zeitpunkt für den Abschied selbst aussuchen zu können". Weiter heißt es dort:
Was soll ich denn machen - in Tränen ausbrechen!!
Freigegebene Notiz von Jeffrey Epstein
Die Enthüllungen aus den Epstein-Akten bringen die britische Monarchie unter Druck. Premier Starmer überlebt den Skandal um Ex-Botschafter Mandelson politisch knapp.
11.02.2026 | 2:10 minEpstein: Mutmaßlicher Abschiedsbrief jahrelang versiegelt
Der Verfasser des Schreibens kommt zu dem Schluss: "KEIN SPASS" - das sind die einzigen unterstrichenen Wörter. Weiter heißt es in dem Dokument, ebenfalls in Großbuchstaben: "LOHNT SICH NICHT!!". Das Schreiben erwähnt weder Epsteins Namen noch ist es unterschrieben.
Die Notiz war fast fünf Jahre lang versiegelt. Nur wenige Menschen wussten von ihrer Existenz, bis Tartaglione, ein ehemaliger Polizist, sie im vergangenen Jahr in einem Podcast erwähnte. Tartaglione verbüßt derzeit eine lebenslange Haftstrafe, weil er vier Menschen tötete.
Das Netzwerk des Sexualstraftäters Jeffrey Epstein soll bis nach Osteuropa geführt haben, wo er junge Frauen aus Modelagenturen für seine Zwecke rekrutieren ließ.
31.03.2026 | 2:33 minEpstein bekannte sich teilweise schuldig
Der Multimillionär Epstein hatte über Jahre einen Missbrauchsring betrieben, dem zahlreiche junge Frauen und Minderjährige zum Opfer fielen. Unter seinen Klienten sollen viele einflussreiche Menschen gewesen sein.
Vor fast 20 Jahren kamen erste Vorwürfe vor Gericht und Epstein bekannte sich in bestimmten Punkten schuldig. Jahre später wurde der Fall neu aufgerollt und der Multimillionär wieder festgenommen.
Noch bevor ein mögliches weiteres Urteil gefällt werden konnte, starb der Finanzier am 10. August 2019 im Alter von 66 Jahren in seiner Gefängniszelle. Im Obduktionsbericht wurde Suizid als Todesursache genannt.
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