Lecks und Risse an Raumstation:Darum müssen die ISS-Astronauten zeitweise umziehen
Risse und Lecks an einem Modul der Internationalen Raumstation bereiten der Nasa Sorgen. Die Besatzung musste die ISS verlassen und in ein Raumschiff umziehen. Nun wird repariert.
Wegen Lecks an einem Modul haben alle fünf Astronauten die ISS zeitweise verlassen und in das Dragon-Raumschiff umziehen müssen.
05.06.2026 | 0:32 minWegen Lecks an einem Modul haben fünf Raumfahrer vorübergehend die Internationale Raumstation (ISS) verlassen müssen. Alle vier Mitglieder der SpaceX-Crew 12, die im Februar auf der ISS angekommen war, und der US-Astronaut Chris Williams wurden nach Angaben einer Sprecherin der US-Raumfahrbehörde Nasa angewiesen, sich als Vorsichtsmaßnahme für die Zeit der Reparaturarbeiten in das Dragon-Raumschiff zu begeben.
Nasa und Roskosmos untersuchen Schäden
Die Lecks seien an einem Transfertunnel am Swesda-Modul gefunden worden. "Die Risse waren schon immer ein Problem, das die Nasa sehr genau beobachtet", schreibt Nasa-Sprecherin Bethany Stevens auf X.
Nasa-Sprecherin Bethany Stevens auf X
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Wegen neuer Risse habe die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos beschlossen, "umfangreichere Reparaturen" vorzunehmen.
Aus dem Archiv: SpaceX hat die Kapsel gebaut: die elegante Crew Dragon.
30.05.2020 | 1:06 minWenig später hieß es in einem weiteren Post der Nasa-Sprecherin allerdings, Roskosmos habe die Reparaturen pausiert, es würden weitere Messungen erfolgen und Daten gesammelt. Die Raumfahrer seien daher angewiesen worden, auf die Raumstation zurückzukehren.
Nasa-Sprecherin Bethany Stevens auf X
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Roskosmos: Sicherheit der Crew nicht gefährdet
In einer Mitteilung von Roskosmos hieß es: "Die Sicherheit der Besatzung und der Bordsysteme ist nicht gefährdet, der Druck an Bord der ISS ist stabil und wird auf dem vorgesehenen Niveau gehalten."
Die Erde zu verlassen, ferne Planeten zu besiedeln - ein Menschheitstraum. Doch die Risiken sind wegen der unsichtbaren kosmischen Strahlung immens. Sicherer sind wir auf der Erde.
08.02.2026 | 43:37 minLaut dem Betreiber SpaceX passen bis zu sieben Personen in das "Dragon"-Raumschiff. Die Besatzungen der ISS hatten schon mehrfach mit Lecks zu kämpfen. Zudem wurde die Raumstation bereits mehrfach wegen möglicher Kollisionen mit Weltraumschrott geräumt.
Kooperation im All zwischen USA und Russland trotz Spannungen
Bei der Internationalen Raumstation arbeiten Russland, die USA, Kanada, Japan und die Europäische Raumfahrtagentur ESA zusammen. Die "Crew 12" besteht aus der Nasa-Astronautin Jessica Meir, ihrem Kollegen Jack Hathaway, dem Kosmonauten Andrej Fedjajew und der Französin Sophie Adenot, Astronautin der ESA.
Auf der Internationalen Raumstation ISS ist eine neue Besatzung angekommen. Dabei handelt es sich um zwei US-Amerikaner, eine Französin und einen russischen Kosmonauten.
15.02.2026 | 0:21 minDas wissenschaftliche Großprojekt läuft trotz des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine weiter. Die Station fliegt im All in etwa 400 Kilometern Höhe um die Erde.
Seit rund einem Vierteljahrhundert gibt es unter anderem mit der ISS eine etablierte und funktionierende Dauer-Zusammenarbeit zwischen der Nasa und dem russischen Gegenstück Roskosmos. Trotz der Spannungen zwischen den USA und Russland wegen des Ukraine-Kriegs läuft die Kooperation im All jedoch weiter.
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