Gelsenkirchen: Straßenbahnenunglück - inzwischen 42 Verletzte

Schwerstverletze außer Lebensgefahr:Straßenbahnenunfall in Gelsenkirchen: Ursache noch unklar

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Bei einem Zusammenstoß zweier Straßenbahnen in Gelsenkirchen sind 42 Menschen verletzt worden. Der Polizei zufolge sind drei der Schwerstverletzten inzwischen außer Lebensgefahr.

Rettungskräfte sind am Unfallort in Gelsenkirchen im Einsatz, wo zwei Straßenbahnen zusammengestoßen sind. Bei dem Straßenbahnunfall sind bis zu 30 Personen verletzt worden, viele von ihnen schwer. Wie die Polizei berichtete, war in der Innenstadt in der Nähe der Veltins Arena eine Fahrschulstraßenbahn plötzlich stehen geblieben. Die Bahn dahinter, mit Fahrgästen besetzt, sei «auf die stehende oder langsam fahrende» Bahn aufgefahren, schilderte eine Polizeisprecherin.

In Gelsenkirchen sind zwei Straßenbahnen zusammengestoßen. Bei der Kollision wurden 42 Menschen verletzt. Die Unfallursache wird noch ermittelt.

06.08.2026 | 0:49 min

Bei einem Straßenbahnunfall in Gelsenkirchen sind 42 Personen verletzt worden, zwölf von ihnen schwer. Wie die Polizei berichtete, war in der Innenstadt in der Nähe der Veltins-Arena eine Fahrschulstraßenbahn plötzlich stehen geblieben. Die Bahn dahinter, mit Fahrgästen besetzt, sei "auf die stehende oder langsam fahrende" Bahn aufgefahren, schilderte eine Polizeisprecherin.

Drei der Verletzten hatten zunächst in Lebensgefahr geschwebt. Sie befänden sich inzwischen in einem stabilen Zustand und würden daher nun zu den Schwerverletzten gezählt.

Der Bereich rund um die Kurt-Schumacher-Straße war auch Stunden nach dem Unfall vom Mittag weiter gesperrt. Der Straßenbahnverkehr in dem Bereich blieb in beide Fahrtrichtungen komplett unterbrochen.

Unfallursache noch unklar, Straßenbahnstrecke wieder frei

Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an: Ein spezialisiertes Team aus Bochum unterstütze inzwischen die Gelsenkirchener Polizei. Zeugen würden befragt und der Fahrtschreiber mit wichtigen Daten zum Unfall ausgewertet.

Die Bergung der beiden beschädigten Straßenbahnen gestaltete sich aufwendig. Wegen der Hochspannungsoberleitung konnten die Fahrzeuge nicht ohne Weiteres mit einem Kran angehoben werden. Eine der Bahnen wurde inzwischen vollständig abtransportiert, die zweite von den Gleisen entfernt und nahe der Strecke abgestellt.

Gegen 16 Uhr am Donnerstag konnte eine Fahrbahn in Richtung Gelsenkirchen-Buer wieder geöffnet werden. Die Strecke ist seit etwa 1:30 Uhr wieder komplett freigegeben. Im Bereich der Unfallstelle müssen die Straßenbahnen wegen weiterer Arbeiten allerdings langsamer fahren.

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Quelle: dpa
Über dieses Thema berichtete ZDFheute Xpress am 06.08.2026 in dem Beitrag "Gelsenkirchen: Straßenbahnen stoßen zusammen" um 19:03 Uhr.

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