Starkes Erdbeben in Tibet - mindestens 16 Tote

Beben der Stärke 7,0 :Starkes Erdbeben in Tibet - mindestens 16 Tote

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Bei einem Erdbeben in Tibet sind mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen. Es soll das schwerste Beben in der Region seit fünf Jahren gewesen sein. Die Rettungsarbeiten dauern an.

Nach einem schweren Erdbeben in Tibet mit mindestens 16 Toten laufen die Such- und Rettungseinsätze weiter.

Der Norden Tibets wurde von einem schweren Erdbeben getroffen. Mindestens 16 Menschen kamen ums Leben, hunderte Gebäude stürzten ein.

23.10.2026 | 1:02 min

Bei einem Erdbeben der Stärke 7,0 im Norden der autonomen Region Tibet in China sind mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen. Weitere 32 Menschen seien verletzt worden, berichteten staatliche Medien. Nach Angaben der örtlichen Behörden befanden sich elf Verletzte in ernstem Zustand; 21 erlitten leichte Verletzungen.

Eine Drohnenaufnahme der Folgen einer Sturzflut entlang des Trishuli-Flusses vor dem Hintergrund einer aktuellen Hochwasserwarnung im Gebiet Trishuli Bazaar im Distrikt Nuwakot.

An Tag vier nach der verheerenden Sturzflut im Himalaya steigt die Zahl der Opfer weiter. Unterdessen wurden zahlreiche Menschen aufgefordert, die Gebiete wegen Regenfällen zu verlassen.

30.08.2026 | 0:21 min

Mehr als 300 Häuser eingestürzt

Mindestens 339 Häuser stürzten den Angaben zufolge ein. Polizei und Feuerwehr suchten weiter nach Verschütteten und errichteten Zelte für Menschen, die ihre Unterkunft verloren hatten. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Freitag (Ortszeit) dauerten die Rettungsarbeiten demnach an, das Ausmaß der Schäden werde weiter ausgewertet. Nach Angaben des staatlichen Fernsehsenders CCTV war es das stärkste Erdbeben in der Region seit fünf Jahren.

China-Expertin Prof. Kirstin Shi-Kupfer zugeschaltet ins Studio.

Tibet spiele für China eine wichtige Rolle in der Seidenstraßeninitiative, sagt China-Expertin Prof. Kristin Shi-Kupfer bei ZDFheute live. Gleichzeitig würden dort viele Rohstoffe liegen.

02.09.2026 | 13:58 min

Das Beben hatte sich am Donnerstag um 22:33 Uhr (Ortszeit) ereignet. Nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS lag das Epizentrum 191 Kilometer ostnordöstlich von Nagqu. Die USGS gab die Tiefe mit 18 Kilometern an, das chinesische Erdbebenzentrum mit zehn Kilometern. Nagqu liegt mehr als 300 Kilometer nördlich der tibetischen Hauptstadt Lhasa. Die Gegend gilt laut Xinhua als dünn besiedelt. Das Gebiet im Bereich des Epizentrums liegt demnach durchschnittlich auf einer Höhe von 4.800 Metern.

In der Region kommt es immer wieder zu schweren Erdbeben. Im Januar 2025 waren bei einem Beben im ländlichen Kreis Tingri in Tibet mindestens 126 Menschen getötet worden.

Quelle: AP, AFP, dpa
Über dieses Thema berichtete das heute journal update am 22.10.2026 ab 00:30 Uhr.

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