China: Mindestens elf Tote durch Starkregen und Tornados

Supertaifun im Anmarsch:Starkregen und Tornados: Mindestens elf Tote in China

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Nach Tornados und heftigem Regen gibt es in China viele Tote und Verletzte. Ein Taifun ist im Anmarsch und könnte die Lage weiter verschärfen.

Ein Teil der Stadt Huanggang in der zentralchinesischen Provinz Hubei wurde von einem Tornado verwüstet.

In der zentralchinesischen Provinz Hubei haben Tornados schwere Verwüstungen angerichtet.

07.07.2026 | 0:20 min

Infolge heftiger Regenfälle und Unwetter gibt es in mehreren Regionen Chinas Tote und Vermisste. In der zentralchinesischen Provinz Hubei meldete der Katastrophenschutz mindestens elf Tote und einen weiteren Vermissten, wie chinesische Staatsmedien berichteten. Mindestens 275 Menschen wurden demnach verletzt.

In der Nacht zum Dienstag hatten heftige Stürme vor allem den Osten der Region heimgesucht. Die Behörden evakuierten Hunderte Bewohner.

Tornado und schwere Regenfälle

Zu den Unwettern gehörte auch ein Tornado: In der ebenfalls in Hubei gelegenen Stadt Huanggang liefen nach einem Wirbelsturm Rettungs- und Aufräumarbeiten, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete.

Wellen brechen sich in der Nähe des Ostseestrandes

Dem EU-Klimadienst Copernicus zufolge waren die Weltmeere im Juni so warm wie nie. Gründe dafür seien sowohl Erderwärmung als auch das Klimaphänomen El Niño.

01.07.2026 | 0:21 min

Schwere Regenfälle hielten auch den Nordwesten Chinas in Atem. Laut Berichten des Staatsfernsehens kamen bei einem Erdrutsch im Kreis Tanchang in der Provinz Gansu mindestens fünf Menschen ums Leben, zwölf weitere wurden noch vermisst. Die Bergungsarbeiten dauerten noch an.

In China kommt es in den Sommermonaten immer wieder zu schweren Überschwemmungen. In diesem Jahr rechnen Meteorologen wegen des Klimaphänomens El Niño mit einem erhöhten Risiko für Extremwetter. Zudem zeigt sich seit einigen Jahren, dass das Regenband weiter nach Norden wandert und auch sonst eher trockene Regionen - wie etwa der Raum Peking - extreme Regenfälle erleben.

Quelle: dpa


Dammbruch am Montag in Südchina

Chinas Präsident Xi Jinping ordnete an, alle Kräfte für die Rettung und die Versorgung von Verletzten zu mobilisieren. Erst am Vortag hatte ein Dammbruch an einem Stausee in Südchina die höchste Hochwasser-Warnstufe ausgelöst.

Der Bruch am Montagmorgen am Liulan-Stausee in Hengzhou in der südlichen Region Guangxi setzte einen ganzen Landstrich unter Wasser, wie Fotos zeigten. Vier Menschen kamen laut jüngsten offiziellen Angaben ums Leben, acht galten als vermisst. Zehntausende wurden evakuiert.

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Alle zwei bis sieben Jahre tritt im Pazifik das Klimaphänomen El Niño auf – mit teils verheerenden Folgen. Was genau dabei passiert, erklärt ZDF-Meteorologe Özden Terli.

06.05.2026 | 1:06 min

In Guangxi hatten seit dem Wochenende Ausläufer eines Tropensturms schwere Regenfälle in einige Gebiete gebracht. In sozialen Medien waren Videos von sturzflutartigen Überschwemmungen in der Region zu sehen. Weitere Regenwarnungen galten am Dienstag für Teile der Nachbarprovinz Guangdong sowie die östlichen Provinzen Anhui, Jiangsu und die im nördlich davon gelegenen Provinzen Shandong, Liaoning und Jilin, wie die chinesische Wetterbehörde mitteilte.

Supertaifun "Bavi" im Anmarsch

Die Lage dürfte angespannt bleiben, da vom Pazifik Taifun "Bavi" auf den Südosten Chinas zusteuert. Der Tropensturm, der derzeit mit Spitzenwindstärken von weit über Tempo 200 als Supertaifun gilt, könnte am Samstagvormittag (Ortszeit) auf Taiwan treffen, wie die Wetterbehörde der ostasiatischen Insel mitteilte. Die Wahrscheinlichkeit für einen sogenannten Landfall, das Treffen des Sturmauges auf die Küste, wird lokalen Medienberichten zufolge aber eher als gering eingeschätzt.

Pekings Meteorologen rechnen damit, dass der Sturm zwischen Samstagnachmittag und Sonntag auf chinesisches Festland treffen könnte.

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Quelle: dpa
Über dieses Thema berichtete heute Xpress am 07.07.2026 ab 08:30 Uhr.
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