Essen im Sommer: So bleibt es frisch
Da Lebensmittel bei Hitze schneller verderben, erhöht sich im Sommer das Risiko für eine Lebensmittelvergiftung. Was beim Einkaufen, Transportieren und Lagern zu beachten ist.
Quelle: imago/Addictive StockIm Sommer werden Lebensmittel schnell schlecht.
Keime vermehren sich dann sehr schnell.
Das sieht oder riecht man manchmal nicht.
Man kann krank werden, wenn man beim Einkaufen, Transportieren oder Lagern nicht aufpasst.
Man kann eine Magen-Darm-Infektion oder eine Lebensmittel-Vergiftung bekommen.
Jedes Jahr werden in Deutschland über 100.000 solcher Erkrankungen gemeldet.
Sie kommen von Bakterien, Viren oder Parasiten in Lebensmitteln.
Oft sind es Bakterien wie Campylobacter und Salmonellen.
Warum wird Essen im Sommer schneller schlecht?
Wärme schafft optimale Bedingungen für viele Mikroorganismen.
Mikroorganismen sind sehr kleine Lebewesen.
Ein Beispiel sind Bakterien.
Bei etwa 30 Grad vermehren sich Bakterien sehr schnell.
Ralf Heermann von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz sagt: Bakterien werden immer mehr.
Ihre Anzahl verdoppelt sich schnell, wenn die Temperatur gut für sie ist.
Welche Lebensmittel sind besonders empfindlich?
Lebensmittel mit viel Eiweiß und Wasser werden schnell schlecht.
Dazu gehören:
- Fleisch
- Geflügel
- Fisch
- Milch-Produkte
- Speisen mit rohem Ei
- Salate wie Kartoffel-Salat oder Nudel-Salat
Diese Speisen geben Bakterien viel Nahrung.
Das ist schlimm, wenn das Essen nicht gut gekühlt wird, zum Beispiel bei einem Picknick.
Ralf Heermann sagt: Lebensmittel sollen nur kurz warm sein.
Man soll sie kühl halten.
Wenn man kocht, sollte man sauber und gründlich arbeiten.
So bleibt das Essen hygienisch:
Waschen Sie sich die Hände, bevor Sie kochen.
Waschen Sie Gemüse, Salat, Kräuter und Obst gut ab.
Schälen Sie Lebensmittel, die in der Erde gewachsen sind, bevor Sie sie roh essen.
Halten sie Küchen-Geräte wie Schneide-Brett und Messer sauber, besonders wenn Sie rohes Fleisch, Geflügel oder rohe Eier benutzen.
Bringen Sie rohes Fleisch nicht mit fertigem Essen zusammen.
Tauen Sie gefrorenes Fleisch im Kühlschrank in einem Gefäß auf.
Spülen Sie das Gefäß danach heiß ab.
Was passiert, wenn man sich infiziert?
Wenn man krankmachende Keime über das Essen in den Körper bekommt, kann man eine Lebensmittel-Infektion oder Lebensmittel-Vergiftung bekommen.
Typische Beschwerden sind:
- Übelkeit
- Bauch-Schmerzen
- Erbrechen
- Durchfall
- Fieber
Meistens kommen die Beschwerden kurz nach dem Essen und dauern ein bis zwei Tage.
Kleine Kinder, alte Menschen, Schwangere und Menschen mit schwachem Immun-System sind besonders gefährdet.
Verderbliches Essen im Sommer gut kühlen
Empfindliche Lebensmittel müssen immer kühl bleiben.
Das gilt vom Einkaufen bis zum Essen.
Nehmen Sie eine Kühl-Tasche mit Kühl-Akkus zum Einkaufen mit.
Die Zeit für den Transport soll kurz sein.
Stellen Sie den Kühlschrank auf vier bis sechs Grad ein.
Verarbeiten Sie das Essen schnell.
Benutzen Sie auch beim Picknick Kühl-Elemente.
Woran erkennt man schlechtes Essen?
Manche Bakterien machen Gift-Stoffe.
Warn-Zeichen für schlechtes Essen können sein:
- schlechter Geruch
- andere Farbe
- schleimige Oberfläche
- aufgeblähte Verpackungen
Aber nicht alle gefährlichen Keime kann man sehen oder riechen.
Wenn Sie sich unsicher sind, werfen Sie das Essen lieber weg.
Wie kann man sich noch schützen?
Essen Sie kein rohes Fleisch wie Tartar.
Garen Sie Fleisch-Gerichte immer gut durch.
Halten Sie Essen nicht zu lange warm.
Kühlen Sie Essens-Reste schnell ab.
Bewahren Sie Essens-Reste im Kühlschrank in luft-dichten Behältern auf.
Es darf kein Schwitz-Wasser entstehen.
Ralf Heermann sagt: Bakterien und Schimmel-Pilze mögen Feuchtigkeit sehr gerne.
Man soll Essen kühl und trocken lagern.
Dieser Text ist eine Übersetzung durch eine KI. Der Originaltext lautet "Schutz vor gefährlichen Keimen in Lebensmitteln" und ist von Annette Kanis.