Abgeordnetenhaus-Wahlen einfach erklärt:Das sind die Spitzen-Kandidaten in Berlin
Für die Abgeordnetenhaus-Wahl haben die Parteien Spitzen-Kandidaten. Die Spitzen-Kandidaten sind die Haupt-Personen der Parteien bei der Wahl.
Das sind die Spitzen-Kandidaten (von oben links nach unten rechts): Stefan Evers, Steffen Krach, Werner Graf, Elif Eralp, Kristin Brinker, Christoph Meyer und Alexander King.
Quelle: picture alliance/dpaAm 20. September wählen die Menschen das Abgeordnetenhaus im Bundesland Berlin.
Das ist so wie eine Landtags-Wahl.
Denn: Das Landes-Parlament in Berlin heißt: Abgeordnetenhaus.
Das Landes-Parlament heißt in den meisten anderen Bundesländern: Landtag.
Für die Abgeordnetenhaus-Wahl in Berlin haben die Parteien ihre Spitzen-Kandidaten.
Die Spitzen-Kandidaten sind wichtig, denn im Wahl-Kampf wird die Politik immer persönlicher.
Und sie sind wichtig, weil sie das Land regieren wollen.
Was macht ein Spitzen-Kandidat?
Fast jeder Politiker gehört zu einer Partei.
Für die Wahl bestimmt jede Partei eine wichtige Person: den Spitzen-Kandidaten.
Er führt die Partei bei der Wahl an.
Wenn viele Menschen eine Partei wählen, kann die Partei vielleicht in der Regierung mitarbeiten.
Der Spitzen-Kandidat der Partei mit den meisten Stimmen wird dann oft Regierender Bürgermeister.
Der Regierende Bürgermeister ist der Chef von der Regierung im Bundesland Berlin.
In den meisten anderen Bundesländern heißt der Chef von der Regierung Minister-Präsident.
Wir stellen die Spitzen-Kandidaten der Parteien in diesem Text kurz vor.
Das sind die Spitzen-Kandidaten der Parteien:
Stefan Evers, CDU
Stefan Evers ist der Spitzen‑Kandidat von der Partei CDU.
CDU ist die Abkürzung für: Christlich Demokratische Union
Stefan Evers ist Senator für Finanzen und Kultur in Berlin.
- Stefan Evers ist 46 Jahre alt.
- Er hat Rechts-Wissenschaften studiert.
- Seit 2011 ist er Mitglied im Abgeordneten-Haus von Berlin.
- Seit 2023 ist er Senator für Finanzen. Seit 2026 ist er auch Senator für Kultur.
- Berlin soll mehr, schneller und günstiger Wohnungen bauen.
- Es soll mehr Kontrollen gegen Müll geben. Wer Müll auf die Straße wirft, soll hohe Geld-Strafen bekommen.
- Links-Extremisten, Rechts-Extremisten und Islamisten sollen bekämpft werden.
Steffen Krach, SPD
Steffen Krach ist der Spitzen‑Kandidat von der Partei SPD.
SPD ist die Abkürzung für: Sozialdemokratische Partei Deutschlands.
Er ist seit 1998 Mitglied der SPD.
- Steffen Krach ist 47 Jahre alt.
- Er hat Sozial-Wissenschaften und Politik-Wissenschaften studiert.
- Von 2016 bis 2021 war er Staats-Sekretär für Wissenschaft und Forschung in Berlin.
- Berlin soll sauberer werden.
- Kranken-Häuser sollen saniert werden.
- Berlin soll stärker gegen Rechts-Extremismus und Links-Extremismus vorgehen.
Werner Graf, Die Grünen
Die Partei Die Grünen hat zwei Spitzen-Kandidaten.
Die Spitzen-Kandidaten sind Werner Graf und Bettina Jarasch.
Wir stellen nur eine Person vor: Werner Graf.
Wenn die Partei Die Grünen die Wahl gewinnt, soll Werner Graf Regierender Bürgermeister von Berlin werden.
- Werner Graf ist 46 Jahre alt.
- Er hat Internationales Politik-Management studiert.
- Seit 2021 ist er Mitglied im Abgeordneten-Haus von Berlin.
- Es soll mehr bezahlbare Wohnungen in Berlin geben.
- Es soll mehr Radwege geben.
- Busse und Bahnen sollen öfter fahren.
- Berlin soll vielfältig und frei bleiben.
Elif Eralp, Die Linke
Elif Eralp ist die Spitzen-Kandidatin von der Partei Die Linke.
Sie ist seit November 2021 Mitglied im Abgeordneten-Haus von Berlin.
Sie engagierte sich in der Anti-Atomkraft-Bewegung in Hamburg und Gorleben.
- Elif Eralp ist 45 Jahre alt.
- Sie wurde in München geboren.
- Sie hat Rechts-Wissenschaften studiert.
- Seit 2017 ist sie Mitglied bei der Partei Die Linke.
- Es soll mehr bezahlbare Wohnungen in Berlin geben.
- Mit Schulungen soll gegen Rassismus und Sexismus bei der Polizei vorgegangen werden.
- Der Staat soll mehr für arme Menschen tun.
Kristin Brinker, AfD
Kristin Brinker ist die Spitzen-Kandidatin von der Partei AfD.
AfD ist die Abkürzung für: Alternative für Deutschland.
Kristin Brinker ist seit 2016 Abgeordnete im Berliner Abgeordnetenhaus.
- Kristin Brinker ist 54 Jahre alt.
- Sie hat Architektur studiert.
- Sie ist seit 2013 Mitglied in der Partei AfD.
- Die Polizei soll besser ausgerüstet werden.
- Es soll mehr Wohnungen in Berlin geben.
- Wer lange in Berlin wohnt oder in Berlin geboren ist, soll einfacher eine Wohnung bekommen.
- Berlin soll keine Asyl-Bewerber mehr aufnehmen.
Christoph Meyer, FDP
Christoph Meyer ist der Spitzen-Kandidat von der Partei FDP.
FDP ist die Abkürzung für: Freie Demokratische Partei.
Christoph Meyer ist der Berliner Partei-Vorsitzende der FDP.
- Christoph Meyer ist 51 Jahre alt.
- Er hat Rechts-Wissenschaften studiert.
- Er ist seit 1993 Mitglied in der Partei FDP.
- Von 2017 bis 2025 war er Mitglied im Deutschen Bundestag.
- Berlin braucht mehr Polizisten und Sicherheits-Personal.
- Berlin soll mehr Geld ausgeben für Bildung, Infrastruktur und Sicherheit.
- Flüchtlinge und Migranten sollen nicht so einfach die deutsche Staats-Bürgerschaft bekommen.
- Es soll weniger Bürokratie für Unternehmen geben.
Alexander King, BSW
Die Partei BSW hat zwei Spitzen-Kandidaten.
BSW ist die Abkürzung für Bündnis Sahra Wagenknecht.
Sahra Wagenknecht ist eine deutsche Politikerin.
Sie hat die Partei gegründet.
Die Spitzen-Kandidaten von der Partei BSW sind Alexander King und Michael Lüders.
Wir stellen nur Alexander King vor.
Denn: Alexander King steht auf Platz 1 von der Landes-Liste vom BSW.
Eine Landes-Liste ist eine Liste von einer Partei in einem Bundesland für eine Wahl.
Auf der Liste stehen die Kandidaten in einer Reihenfolge.
Wer weit oben steht, hat die besten Chancen auf einen Sitz im Parlament.
- Alexander King ist 57 Jahre alt.
- Er hat Geografie studiert.
- Seit 2024 ist er der Landes-Vorsitzende der Partei BSW in Berlin.
- Bis 2023 war er Mitglied bei der Partei Die Linke. Dann ist er zum BSW gewechselt.
- Es soll mehr günstige Wohnungen in Berlin geben.
- Deutschland soll friedlich mit Russland reden.
- Deutschland soll die Corona-Politik untersuchen.
- Der Strom soll günstiger werden. Das soll der Industrie helfen.
Hinweis zum Text in Einfacher Sprache:
Wichtige Worte sind fett.
Lange Worte sind mit einem Binde-Strich getrennt.
In den Texten gibt es nur die männliche Form.
Also zum Beispiel: die Wähler.
Und nicht: die Wählerinnen und Wähler.
Gemeint sind damit aber alle Menschen.
Das Ziel: Der Text soll leicht zu lesen sein.
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