Epstein-Verbindungen: Chefjuristin von Goldman Sachs tritt zurück

Ehemalige Obama-Beraterin:Chefjuristin von Goldman Sachs geht wegen Epstein-Verbindung

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Die Chefjustiziarin von Goldman Sachs tritt zurück, nachdem ihre Verbindung zu Jeffrey Epstein bekannt wurde. Sie hatte unter anderem teure Geschenke von dem US-Finanzier erhalten.

Das Logo von Goldman Sachs erscheint über einem Handelsposten auf dem Parkett der New York Stock Exchange

Die Chefjuristin von Goldman Sachs hatte zuvor versucht, sich von ihrem E-Mail-Verkehr mit Epstein zu distanzieren.

Quelle: dpa

Nach Enthüllungen über ihre engen Kontakte zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein tritt eine ranghohe Managerin der US-Bank Goldman Sachs ab. Chefjuristin Kathryn Ruemmler werde das Kreditinstitut zum 30. Juni verlassen, wie Goldman Sachs unter anderem der "Financial Times", der "New York Times" und dem Finanzdienst Bloomberg bestätigte.

Ein Sprecher von Goldman Sachs erklärte, Ruemmler bedauere es, Epstein "jemals gekannt zu haben".

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Ruemmler ist seit 2020 Chefjustiziarin bei Goldman Sachs. Sie war zuvor Staatsanwältin, Anwältin und auch Rechtsberaterin des Weißen Hauses unter dem früheren US-Präsidenten Barack Obama.

Kathryn Ruemmler soll teure Geschenke von Epstein erhalten haben

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Als sie nach ihrem Ausscheiden aus dem Weißen Haus 2014 als privat praktizierende Juristin tätig war, erhielt Ruemmler Akten zufolge mehrere teure Geschenke von Epstein, darunter Luxus-Handtaschen und einen Pelzmantel.

Die Geschenke wurden überreicht, nachdem er bereits 2008 wegen Sexualverbrechen verurteilt und als Sexualstraftäter registriert worden war. In E-Mails nannte Ruemmler Epstein "Onkel Jeffrey" sowie einen "großen Bruder" und schrieb, dass sie ihn verehre.

Epstein rief Ruemmler nach Festnahme an

Das "Wall Street Journal" entdeckte in den Unterlagen jüngst einen Hinweis darauf, dass Ruemmler zu den Personen gehörte, die Epstein unmittelbar nach seiner Festnahme anrief. Das geht der Zeitung zufolge aus handschriftlichen Notizen von FBI-Mitarbeitern hervor, die als Teil des Unterlagen-Pakets veröffentlicht wurden.

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Ruemmlers Sprecherin sagte zu dem Bericht, sie habe lediglich eine berufliche Beziehung zu Epstein gehabt und nichts von seinen Verbrechen gewusst. Bis zu ihrer Rücktrittsankündigung hatte Ruemmler mehrmals versucht, sich vom E-Mail-Verkehr und anderer Kommunikation mit Epstein zu distanzieren und ihn in öffentlichen Erklärungen unter anderem als "Monster" bezeichnet.

Goldman Sachs hatte anfänglich bestritten, dass Ruemmler deswegen ihren Job verlieren könnte.

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Über dieses Thema berichtete das ZDF in mehreren Sendungen, etwa ZDFheute live am 11.02.2026 im Beitrag "Zunehmend werden moralische Erwägungen wichtiger" oder "auslandsjournal - der Podcast" im Beitrag "Epstein-Files und Russland-Druck".

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