Waffenruhe: Iran-Krieg mit Folgen für die USA, EU und die Nato.

Folgen des Iran-Krieges:Iran-Krieg: Niederlage für Trump?

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Ex-US-General Ben Hodges vor einer Weltkarte, auf der die Nato und weitere Weltmächte markiert sind.

Israelische Angriffe im Libanon, Spannungen in der Nato und eine fragile Waffenruhe: Der Iran-Krieg bleibt ein globaler Krisenherd. ZDFheute live zieht ein Zwischenfazit.

Heftige Angriffe Israels im Libanon, Golf-Staaten melden iranischen Beschuss und Spannungen im Nato-Bündnis: Die Waffenruhe im Iran-Krieg ist fragil – und die Lage bleibt angespannt. Auch die wichtige Straße von Hormus ist erneut betroffen, mit Folgen für den globalen Handel. ZDFheute live zieht ein Zwischenfazit zu den Folgen des Iran-Krieges für die USA, Europa und die Nato.

US-Präsident Donald Trump wirft den Nato-Partnern erneut mangelnde Unterstützung im Iran-Krieg vor. Nach einem Treffen mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte erklärte er, die Nato sei nicht da gewesen, als man sie gebraucht habe. Die USA fordern Unterstützung bei der Sicherung der Straße von Hormus, Zusagen blieben jedoch aus. Das belastet die Beziehungen zwischen den USA und Europa zusätzlich. Israels Ministerpräsident Netanjahu betont zugleich, die Waffenruhe sei „nicht das Ende des Kampfes“.

Welche Folgen hat der Iran-Krieg für die Nato und die transatlantischen Beziehungen? Und wie stabil ist die Waffenruhe? Darüber spricht Philip Wortmann bei ZDFheute live mit Ex-US-General Ben Hodges. Außerdem sind ZDF-Korrespondent Elmar Theveßen in Washington und ZDF-Korrespondentin Isabelle Schaefers aus Brüssel dabei.

Unsere Ukraine-Updates gibt's auch im wöchentlichen Podcast "Militär & Macht - Die Analyse". Alle Folgen findet ihr hier: https://kurz.zdf.de/LlT6h/ 

Frederick Benjamin Ben Hodges III, US-Militärexperte
Quelle: Imago

…ist Generalleutnant a. D. der United States Army und war zuletzt von November 2014 bis Dezember 2017 Commanding General der US Army Europe, der Oberkommandierende der US-Landstreitkräfte in Europa. Er absolviert seine Offiziersausbildung bis 1980 in West Point und war daraufhin u. a. als Zugführer in Deutschland und als Commander Regional Command South in Afghanistan im Einsatz, bis er 2017 seinen Ruhestand ankündigte. Seit Juni 2022 arbeitet Hodges für die Menschenrechtsorganisation Human Rights First.


Mit Material von, dpa, reuters 

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