Iran: Trump verlängert Waffenruhe und will Verhandlungen

Trump verlängert Waffenruhe:Wie es in Iran weitergeht

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Us-Präsident Trump vor einer Karte von Iran

US-Präsident Trump hat die auslaufende Waffenruhe vorzeitig verlängert. Iran war nicht daran beteiligt. ZDFheute live schaut auf die aktuellen Entwicklungen in Iran und der Straße von Hormus.

US-Präsident Donald Trump hat die Waffenruhe mit Iran einseitig verlängert. Wieso trotzdem nicht vom unmittelbaren Kriegsende auszugehen ist, analysiert ZDFheute live. 

Laut Trump sind die USA einer Bitte der pakistanischen Vermittler nachgekommen. Man erwarte aber, dass die Führung Irans einen einheitlichen Vorschlag vorlege und so die Friedensgespräche abgeschlossen werden könnten. 

Trump kündigte zudem an, dass die USA weiter iranische Häfen blockieren würden. Unterdessen kommt es immer wieder zu Vorfällen in der erneut geschlossenen Straße von Hormus. Zuletzt wurden dort Medienberichten zufolge mehrere Schiffe von den Revolutionsgarden beschossen. 

Iran war nicht an der Verlängerung der Waffenruhe beteiligt und bezeichnet Trumps Vorstoß als Täuschungsmanöver zur Vorbereitung weiterer militärischer Schritte. 

Wie fragil ist die verlängerte Waffenruhe? Ist von weiteren Friedensverhandlungen auszugehen? Und könnten diese den Krieg beenden? Darüber spricht Philip Wortmann bei ZDFheute live mit Nahost-Experte Dr. Andreas Reinicke und den ZDF-Korrespondenten Phoebe Gaa in Islamabad und Elmar Theveßen in New York.

Andreas Reinicke | Direktor Deutsches Orient-Institut

... war deutscher Botschafter in Syrien und Tunesien und leitet das Deutsche Orient-Institut in Berlin. Zudem war er Leiter der Vertretung in Ramallah.


Mit Material von ap, reuters und dpa