ISTAF: Kugelstoßerin Ognunleye Dritte:Weitspringerin Mihambo fehlt ein Zentimeter zum Sieg
Beste Weite, aber kein Sieg: Weitspringerin Malaika Mihambo wird beim ISTAF Zweite, weil ihr zweitbester Sprung nicht reichte. Kugelstoßerin Yemisi Ognunleye landet auf Rang 3.
Weitspringerin Malaika Mihambo fehlt eine Winzigkeit zum Sieg, bei Kugelstoßerin Yemisi Ogunleye ist es deutlich: In Berlin landen sie auf den Plätzen zwei beziehungsweise drei.
06.03.2026 | 10:19 minWeitspringerin Malaika Mihambo hat beim Berliner Indoor-ISTAF den Sieg knapp verpasst. Die Olympiasiegerin von Tokio wurde mit 6,57 Metern Zweite und stellte damit ihre eigene Hallen-Saisonbestleistung ein, die sie vor einer Woche bei den Deutschen Meisterschaften in Dortmund aufgestellt hatte. Zu ihrem Meetingrekord von 7,07 Metern fehlte ein halber Meter.
Niederländerin Hondema gewinnt mit gleicher Weite
Der Sieg ging an die Niederländerin Pauline Hondema, die ebenfalls auf 6,57 Meter kam, aber den besseren zweitbesten Versuch vorweisen konnte. Rang drei belegte die Schweizerin Annik Kälin mit 6,56 Metern.
Das internationale Hallen-Leichtathletik-Meeting in Berlin im Relive. Reporter: Felix Tusche.
06.03.2026 | 240:37 minNach drei Durchgängen lag Mihambo zunächst nur auf dem achten und damit letzten Platz. Mit ihrem vierten Sprung auf 6,57 Meter übernahm sie dann zwischenzeitlich die Führung. Hondema konterte jedoch ebenfalls im vierten Versuch mit derselben Weite und bestätigte diese im fünften Durchgang. Mihambo konnte anschließend nicht mehr nachlegen. Ihr zweitbester Sprung ging auf 6,49 Meter - acht Zentimeter als der von Hondema.
Mihambo konzentriert sich jetzt auf Freiluftwettkämpfe
Schon vor dem Wettkampf hatte Mihambo angekündigt, ihre Hallensaison nach dem ISTAF zu beenden. Sie fühle sich "körperlich nicht ganz da" und wolle den Fokus auf die Freiluftsaison legen.
Einen Start bei der Hallen-WM im polnischen Torun (20. bis 22. März) hatte sie zuvor schon ausgeschlossen.
Yemisi Ogunleye Dritte
Für Kugelstoß-Olympiasiegerin Yemisi Ogunleye reichte es nur für Rang drei. Gegen die überragende Niederländerin Jessica Schilder hatte die 27-Jährige keine Chance: Schilder gewann mit Meetingrekord und Weltjahresbestleistung von 20,69 Metern.
Mit 19,08 Metern auf Rang 3: Yemisi Ogunleye.
Quelle: AFPIm letzten Versuch schob sich die Portugiesin Auriol Dongmo (19,14 Meter) noch vor Ogunleye, die auf 19,08 Meter kam - über ein Meter weniger als bei ihrer persönlichen Bestleistung (20,37 Meter) aus der vergangenen Woche in Dortmund. Die zweite deutsche Starterin Katharina Maisch landete mit 18,36 Metern auf Platz sechs.
Deutsche Sprinter chancenlos
Im 60-Meter-Sprint der Männer siegte der britische Hallen-Weltmeister Jeremiah Azu mit einem Meetingrekord von 6,47 Sekunden. Die Deutschen um Hallen-Meister Owen Ansah waren chancenlos.
Über 60 Meter Hürden lief der Pole Jakub Szymanski in 7,37 Sekunden nicht nur einen Meetingrekord, sondern egalisierte auch die Weltjahresbestzeit.
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