Medienschelte? Bundestrainer Jürgen Klopp räumt Fehler ein

Bundestrainer: Erfahrung aus Liverpool:Medienschelte? Jürgen Klopp räumt Fehler ein

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Der Appell an die Presse bei seiner Vorstellung war von vielen als Drohung empfunden worden. Nun erklärt Neu-Bundestrainer Jürgen Klopp, was es damit auf sich hatte.

"... und ich bin weg": Jürgen Klopp am 24. Juli bei der Pressekonferenz.

Jürgen Klopp bei der Pressekonferenz als neuer Bundestrainer.

Quelle: Florian Wiegand/dpa

Jürgen Klopp hat im Gespräch mit dfb.tv einen Fehler eingeräumt. Bei der Pressekonferenz zu seiner Vorstellung am 24. Juli habe er es mit gewissen Aussagen ermöglicht, "diese Medienschelte als die Überschrift zu nehmen", sagte der 59-Jährige in einem vom DFB veröffentlichten Video-Interview. "Das war mein Fehler." Bei dem Wort "Medienschelte" zeigte er mit seinen Fingern Anführungszeichen in der Luft.

Klopps Appell an Medienschaffende

Klopp hatte bei seiner Vorstellung am 24. Juli an die Medien gerichtet gesagt: "An dem Tag, an dem ihr das nicht mehr wollt, sagt ihr es und ich bin weg. Ohne Abfindung. Wenn ihr morgen sagt, der ist scheiße, bin ich weg."

Die Pressekonferenz vom 24. Juli:

Jürgen Klopp vor dem DFB-Logo

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24.07.2026 | 110:35 min

Außerdem betonte er: "Wenn ihr euch danebenbenehmt und meine Familie nicht in Ruhe lasst, bin ich weg." Mit Bezug auf mögliche sportliche Kritik sagte Klopp, dass er gerne bereit sei, daran zu arbeiten, wenn etwas nicht funktioniere.

Klopp: Erfahrungen aus Liverpool waren der Grund

Klopp erklärte nun seine damaligen Aussagen damit, er habe etwas klarstellen wollen. Nach seinem Ende als Trainer des FC Liverpool 2024 habe sich die englische Boulevardpresse auf ihn und seine Familie gestürzt "wie die Fliegen auf Honig", erzählte Klopp: "Ich wollte sagen: Das wird nicht nochmal passieren."

Er habe "wirklich große Lust" auf die Aufgabe, bekräftigte der frühere Meistercoach des FC Liverpool und von Borussia Dortmund im Juli: "Aber wenn die große Masse der Leute draußen denkt: 'Ja, jetzt lass das doch', dann würde ich das lassen. Ich muss mich ja nicht aufzwingen."

Quelle: SID
Über das Thema berichtete das ZDF am 25. Juli im heute journal ab 22:30 Uhr.
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