Handball-EM:DHB-Team mit Traumstart in die EM-Hauptrunde
Die deutschen Handballer haben den Auftakt in die EM-Hauptrunde erfolgreich gemeistert. Gegen Portugal setzte sich das DHB-Team knapp, aber verdient durch.
Traumstart der deutschen Handballer in die EM-Hauptrunde: Im Krimi gegen Portugal siegen sie dank einer starken Defensive 32:30. Miro Schluroff und Keeper Andreas Wolff überragen.
22.01.2026 | 7:55 minDeutschlands Handballer sind mit einem Sieg in die EM-Hauptrunde gestartet. Die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason bezwang den WM-Vierten Portugal in Herning 32:30 (11:11) und machte mit nun 4:0 Punkten einen weiteren Schritt in Richtung Halbfinale.
Keeper Wolff mit überragender Leistung
Der Gummersbacher Miro Schluroff (7 Tore) war am Donnerstagnachmittag vor 6145 Zuschauern in der Jyske Bank Boxen der beste deutsche Werfer. Nächster DHB-Gegner ist am Samstag (20:30 Uhr/ZDF) Norwegen, anschließend warten weitere Kracherspiele gegen Olympiasieger Dänemark am Montag (20:30 Uhr/ARD) und Titelverteidiger Frankreich am Mittwoch (18 Uhr/ZDF).
Zwei Matchwinner der deutschen Handballer im Interview: "Wenn er so trifft, hast Du keine Chance", sagt Andreas Wolff über Miro Schluroff. Der gibt das Lob zurück: "Super Keeper".
22.01.2026 | 3:33 minIn der ersten Hälfte hatten die Portugiesen spielerisches Übergewicht. Das DHB-Team konnte sich bei Keeper Andreas Wolff bedanken, dass es mit einem 11:11 in die Pause ging. Auch in der zweiten Hälfte zeigte der Torhüter des THW Kiel eine überragende Leistung.
Es fällt eine Riesenlast ab. Das war ein unfassbar wichtiges Spiel für den Ausgang dieser Gruppe, und jetzt ist die Freude einfach riesig.
„
Miro Schluroff
Fehlstart und frühe Auswechslung für Knorr
Portugal hatte zum Abschluss der Vorrunde Überflieger Dänemark die erste Niederlage in Herning seit 2014 zugefügt und entsprechend siegessicher starteten die Südeuropäer in die Partie. Glanzparaden von Torhüter Andreas Wolff reichten nicht, um einen ähnlich schlechten deutschen Start wie im Vorjahr abzuwenden.
Vor allem Spielmacher Juri Knorr und Julian Köster vergeigten einen Angriff nach dem anderen. "Dieses Spiel lebt nur von unseren Fehlern. Bitte spielt einfach unser ganz normales Spiel", flehte Gislason in einer frühen Auszeit und wechselte durch.
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Nils Lichtlein übernahm die Rolle des Siebenmeterschützen und Regisseurs, agierte aber oft ungenau bei seinen Abspielen. Deutschland hatte Glück, dass auch Portugal weit weg von seiner Topform war, Großchancen vergab und von der 19. bis 28. Minute keinen Treffer erzielte.
Vor allem das portugiesische Brüder-Duo Francisco und Martim Costa hatte man bis dahin gut im Griff. Das Unentschieden zur Pause war nach einem fehlerbehafteten Spiel leistungsgerecht.
Deutschland hat bei der Handball-EM doch noch die Hauptrunde erreicht. Die Auswahl gewann das abschließende Vorrundenspiel gegen Spanien mit 34:32 und ist damit Gruppenerster.
19.01.2026 | 7:30 minSchluroff mit Hochgeschwindigkeits-Handball
Nach Wiederanpfiff sollte es Schluroff mit seinen Hochgeschwindigkeits-Würfen aus dem Rückraum richten. Mit seinem dritten Treffer brachte der Gummersbacher sein Team mit 16:15 in Führung. Es waren die Einzelaktionen des 25-Jährigen, die herausstachen. Im Kollektiv agierte Deutschland nach wie vor fehlerhaft. Gislason tobte an der Seitenlinie.
Weder mit dem eigenen Spiel noch mit der Schiedsrichterleistung war der Isländer zufrieden. Dass Deutschland zehn Minuten vor Spielende trotzdem mit 23:22 führte, lag an Wolffs Weltklasse-Paraden. Der 34-Jährige hielt den Sieg bis zum Schluss fest. Daran änderte auch die Rote Karte für Kapitän Johannes Golla nichts mehr.
























| Plz | Sp. | S. | U. | N. | Tore | Diff. | Pkt. | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | ![]() | Deutschland | Deutschland | GER | 2 | 2 | 0 | 0 | 66:62 | 4 | 4 |
| 2 | ![]() | Frankreich | Frankreich | FRA | 1 | 1 | 0 | 0 | 38:34 | 4 | 2 |
| 3 | ![]() | Portugal | Portugal | POR | 2 | 1 | 0 | 1 | 61:61 | 0 | 2 |
| 4 | ![]() | Norwegen | Norwegen | NOR | 2 | 1 | 0 | 1 | 69:72 | -3 | 2 |
| 5 | ![]() | Dänemark | Dänemark | DEN | 1 | 0 | 0 | 1 | 29:31 | -2 | 0 |
| 6 | ![]() | Spanien | Spanien | ESP | 2 | 0 | 0 | 2 | 66:69 | -3 | 0 |
- Halbfinale
- Spiel um Platz 5

In einem echten Krimi setzt sich Norwegen mit 35:34 gegen Spanien durch. In einer temporeichen Partie konnte sich keine der beiden Mannschaften erfolgreich absetzen und so blieb es bis zur letzten Sekunde spannend. Am Ende sind die Skandinavier das etwas glücklichere Team, das den letzten Angriff der Spanier in doppelter Unterzahl spektakulär verteidigte. Erfolgreichster Werfer der Partie war August Petersen von der TSV Hannover-Burgdorf, der elf Treffer erzielte. Auf Seiten der Spanier zeigte der von der 7-Meter-Linie sehr sichere Aleix Gómez eine starke Vorstellung. Damit sammelt der Vizeweltmeister von 2019 die ersten beiden Punkte in der Hauptrunde, Spanien rutscht auf den letzten Platz ab. Wir bedanken uns und wünschen einen schönen Abend!




Die Unparteiischen entscheiden sich für eine Zwei-Minuten-Strafe gegen Martin Hovde und einen Freiwurf für Spanien. Damit sind die Spanier nun in doppelter Überzahl.


Der Mann hat Nerven! Er wirft den Ball aus halblinker Position oben links in den Winkel!


Klasse durchgesetzt! Der Torschütze findet in halblinker Position eine Lücke und wirft den Ball in die rechte Ecke!




Super Zuspiel von Grøndahl auf den Torschüten, der einnetzt!


Was für ein Strahl! Er hämmert den Ball mit einem Stemmwurf aus dem Zentrum in die rechte Ecke!



Der Linksaußen hat auf seiner Seite Platz und trifft mit einem Aufsetzer!

Wahnsinn! Zwei Ballgewinne führen zu zwei Tempogegenstößen, die Grøndahl beide verwandelt. Plötzlich führt Norwegen wieder!



Der 30-Jährige macht im Zentrum einige Schritte und trifft mit einem strammen Wurf in die linke Ecke!


Siebter 7-Meter, siebter Treffer!


Schönes Zuspiel an den Kreis und dann bleibt der Mann von der TSV Hannover-Burgdorf cool.

Der 28-Jährige bleibt von der 7-Meter-Linie eine Bank und verwandelt!

Anschlusstreffer! Aus halblinker Position wirft Lyse den Ball in die rechte Ecke!

Biosca hat die Hand dran aber der Ball fliegt trotzdem ins Tor!



Der bärenstarke Pedersen überwindet den Keeper mit einem feinen Dreher!



Zwei-Tore-Führung für das Team von Jordi Ribera!

Norwegen trifft zwar, der Torhüter kann aber nicht schnell genug ins Tor zurückkehren und der Spanier kann ins leere Gehäuse werfen.


Nach einem schönen Zuspiel an den Kreis hat Solstad nur noch den Torhüter vor sich und trifft in die rechte Ecke.



Der Mann von Pick Szeged findet halbrechts eine Lücke und trifft in die lange Ecke!


Klasse gespielt! Romero nimmt ein Zuspiel am Kreis an und überwindet den Schlussmann!



Mit jeder Menge Wucht trifft Daniel Dujshebaev aus dem linken Rückraum in die linke Ecke!


Ausgleich! Der Kreisläufer vollendet einen Tempogegenstoß und trifft ins leere Tor.

Klasse gemacht! Er setzt sich gegen zwei Gegenspieler durch, zieht aus zentraler Position ab und haut den Ball ins Tor.


Siebtes Tor des treffsichersten Spielers auf dem Feld!




Nach einer äußerst temporeichen und intensiven ersten Halbzeit geht es mit einem 16:16 in die Kabinen. Die Spanier kamen etwas besser in die Partie als der Gegner. Norwegens Abwehr stand zu Beginn nicht so stabil, wurde aber mit zunehmender Spieldauer besser. Nach einigen spanischen Ballverlusten, auf die Norwegen mit Tempogegenstößen antwortete, glichen die Skandinavier aus und sorgten für eine ausgeglichene Begegnung. Zwischendurch ging es in hohem Tempo hin und her und das Spiel wurde teilweise ziemlich hektisch. Wir freuen uns auf eine ebenso spannende zweite Halbzeit. Bis gleich!



Der Kreisläufer wird im richtigen Moment angespielt, dreht sich und haut den Ball in die rechte Ecke!


Ausgleich! Der Mann vom FC Barcelona wirft den Ball in die rechte Ecke und trifft!





Spanien nimmt den Torwart raus, verliert vorne den Ball und dann kann Gulliksen ins leere Tor werfen.

Norwegen führt! Der Mann von der TSV Hannover-Burgdorf läuft von Linksaußen ein und trifft!





Nach einem missglückten Wurf der Spanier machen die Skandinavier das Spiel schnell und Pedersen erzielt das Tor.

Sagosen wieder mit dem Anspiel auf Linksaußen Pedersen und der verkürzt!




Schönes Anspiel an den Kreis und dann bleibt Víctor Romero Holguín eiskalt.

Erneute Führung für die Norweger! Der Torschütze schnappt sich einen Abpraller und netzt ein!







Schön gespielt! Sagosen legt den Ball links raus und Pedersen trifft ins Tor!




Ausgleich! Nach einer Parade spielt der Torhüter einen langen Ball auf den Torschützen, der cool bleibt und trifft.





Spanien erhöht den Vorsprung auf zwei Tore! Aleix Gómez bleibt von der 7-Meter-Linie souverän und verwandelt auch den dritten.



Zweiter Versuch, zweiter Treffer! Wieder entscheidet er sich beim 7-Meter für die rechte Ecke und trifft.

Einen Tempogegenstoß schließt Pedersen zur Führung ab!

Eiskalt verwandelt. Per Aufsetzer in die rechte Ecke gleicht der Mann vom FC Barcelona aus.

Klasse Abschluss! Er wirft den Ball stramm aus halbrechter Position in die linke Ecke.








Der Traum lebt! Deutschland gewinnt einen packenden Krimi gegen Portugal und macht mit dem 32:30-Erfolg einen ersten Schritt in Richtung Halbfinale. Die Partie startete allerdings durchaus zäh, beide Seiten stellten hervorragende Abwehrreihen mit starken Torhütern, der Respekt war groß. So häuften sich die Fehlwürfe und technischen Fehler, viele Tore bis zum 11:11 zur Pause fielen über das Tempospiel. In der zweiten Hälfte profitierte die DHB-Auswahl von einem bockstarken Miro Schluroff, der sieben wichtige Tore beisteuerte. Und auch weil Keeper Andreas Wolff bis weit in die zweite Hälfte eine überragende Leistung zeigte, blieb das Adlerteam stets in Front. Es entwickelte sich eine hochspannende Schlussphase, mit viel Tempo und deutlich verbesserten Abschlüssen legte Team D vor, die Tugas zogen nach. Fast jeder Wurf war ein Treffer, die Portugiesen ließen nicht locker, doch am Ende hatte die Bundestruppe den längeren Atem und hielt, auch Dank dreier später Tore von Usincs dem Druck stand. Ein großer Wermutstropfen könnte noch die rote Karte gegen Kapitän Johannes Golla werden, hier wäre eine Sperre für die nächsten Spiele durchaus möglich, was ein herber Verlust wäre. Weiter geht es für beide Teams am Samstag, Portugal muss gegen Frankreich ran, Deutschland bekommt es im späten Abendspiel mit Norwegen zutun. Einen schönen Abend noch!






Ist das der Matchwinner? Einmal angetäuscht, zieht Zerbe den Aufsetzer durch die Beine von Pedro Tonicher.



Der Patient Portugal atmet noch, der Deckel ist hier noch nicht drauf. Frade scort frei vom Kreis, jetzt hat auch die deutsche Abwehr Probleme das Zentrum kompakt zu halten.

Wieder ist es ein starkes Eins gegen Eins und ein sicherer Abschluss von Uscins.

Und wieder ist es der junge Linkshänder. Der Zweikampf ist Weltklasse, mit einem spin-move zieht Costa zum Sechser und markiert seinen zehnten Tagestreffer.

Uscins packt den beidbeinigen Schlagwurf aus, drischt das Spielgerät wuchtig in die Maschen.

Die Überprüfung im Videobeweis dauert nicht lange, der Wurf von Francisco Costa war klar hinter der Linie. Die Costa-Brüder halten den Druck mit unheimlich vielen Abschlüssen weiter hoch, Francisco erzielt seinen neunten Treffer.

Ist das stark! Nach dem Ausscheiden von Golla nimmt Fischer den Platz makellos ein, angelt die Kugel mit der linken Hand aus dem Raum und versenkt mit einem Aufsetzer.

Frade trifft vom Anwurf ins leere Tor.

Deutschlands Torgarant bringt den Distanz-Hammer mit einem Aufsetzer mittig in die Maschen.


Die Tugas spielen die Überzahl sicher aus, Costa scort im Durchbruch über die rechte Seite.

Nachdem Lichtlein den letzten Siebenmeter ausgelassen hatte, übernimmt Zerbe und hämmert die Pille kompromisslos oben links in den Giebel, Gustavo Capdeville bleibt da ohne Abwehrmöglichkeit.

Das ist eine ganz bittere Pille für das deutsche Team! Kapitän Johannes Golla führt den intensiven Zweikampf gegen Francisco Costa, nach dem Pass des Portugiesen trifft Golla mit seinem Unterarm schwungvoll das Gesicht. Damit fehlt vorne wie hinten eine ganz wichtige Säule - und auch eine Sperrung könnte morgen durch die EHF-Kommission noch zum Thema werden.

Mit viel Kontakt bringt Martim Costa seinen Durchbruch über die linke Seite in den Sechser und scort mit einem platzierten Wurf unten links ins Eck.

Was für ein Wahnsinnstreffer! Im Zeitspiel muss Schluroff den Wurf nehmen, wird erst am Abschluss gehindert, geht zurück, nimmt neu Anlauf und bringt das Leder aus zwölf Metern noch unten rechts in der Ecke unter - Da war viel Dusel dabei!


Auch im zweiten Anlauf behält Costa die Nerven im Siebenmeterduell gegen Andreas Wolff, setzt den Aufsetzer durch die Beine des Keepers.

Auch hierfür bemühen die Schiedsrichter den Videobeweis, nach einem Gesichtstreffer von Fischer gegen Francisco Costa ist Deutschland beim Beginn des Crunchtime in Unterzahl.

Der Abpraller landet zum Glück aus deutscher Sicht bei Mertens, in der Folge wird der Angriff neu aufgebaut und perfekt bis auf Zerbe runtergespielt, der das Leder sicher im langen Eck verstaut.


Für ein Ringen am Kreis mit Fischer, inklusive Griff in den Wurfarm, muss der portugiesische Abwehrchef zum zweiten Mal auf die Strafbank.

Zuvor war Andreas Wolff in blendender Verfassung, vor allem gegen die portugiesischen Außen war der deutsche Schlussmann wiederholt zur Stelle. Doch gegen den schnell und platziert geworfenen Costa-Siebenmeter kann auch Deutschlands Nummer 33 nichts ausrichten.

Nächster Ballgewinn, dieses Mal trifft Köster ohne Probleme ins leere Tor.

Mit einem Mann mehr auf dem Feld finden die Tugas jetzt bessere Lösungen im Positionsspiel, Frade behauptet sich wuchtig.

Doch Fischer trifft vom Anwurfkreis ins leere Tor.

Im Sieben gegen Sechs gibt es den Abschluss über Rechtsaußen.

Hinten beißt Andi Wolff den nächsten Wurf ab, vorne glänzt das deutsche Team jetzt mit einer deutlich breiteren Spielanlage, so kommt Knorr zum Durchbruch über die linke Seite und donnert Keeper Gustavo Capdeville die Pille über den Scheitel.

Fürs lautstarke Meckern holt sich jetzt auch der Bundestrainer die gelbe Karte ab.

Auch Schluroff kann den tiefen Durchbruch über die rechte Seite, erzielt aus spitzem Winkel seinen fünften Tagestreffer.

Portugals Trainer Pereira hat jüngst förmlich um den gelben Karton gebettelt, das war jetzt zu viel des Guten an Diskussion.

Im Sieben gegen Sechs kommt Rechtshänder Neves über die rechte Seite, erzielt den Durchbruch zwischen Halb und Außen und überwindet Keeper Andreas Wolff mit einem Aufsetzer im kurzen Eck.


Bisher überzeugte Knorr eher als Spielgestalter, der Schlagwurf links ins Eck ist der Lohn für viel Engagement auf der Mitte.

Ist das stark! Im Zeitspiel findet Martim Costa mit langen Schritten zur rechten Seite die Lücke in der Abwehr und donnert im Fallen den flachen Wurf unten rechts ins kurze Eck.


Miro Schluroff ist das belebende Element im deutschen Angriff. Mit etwas Mühe kreiert das deutsche Team in Überzahl den offenen Durchbruch über die linke Seite, Schluroff donnert die Pille perfekt oben rechts ins Kreuzeck.

Nach Ansicht des Videobeweises schicken die Unparteiischen Cavalcanti für einen Gesichtstreffer auf die Bank.





Läuft das Gummersbacher Rückraum-Ass jetzt richtig heiß? Wieder ist die Distanz zum Tor groß, doch gegen seine Fackel im Arm können Block und Keeper nichts ausrichten.


Rums! Das ist die Rückraumpower, die das deutsche Team jetzt braucht. Aus zwei Schritten steigt Schluroff bei fast zehn Metern hoch und klingt das Spielgerät punktgenau im rechten Winkel ein.

Auf den Punkt zu Ende gespielt! In der Mitte wird der Zweikampf von Köster gewonnen, dann wird die Kugel Position um Position weiter getragen, Zerbe scort aus gutem Winkel mit einem platzierten Wurf ins lange Eck.


Mit viel Druck räumen die Portugiesen bis auf den rechten Flügel ab. Trotz Kontakt bekommt Areia die Kugel artistisch mit einem Gegendreher im kurzen Eck untergebracht.


So einfach kann Handball sein! Eine druckvolle Kreuzung auf der rechten Seite von Knorr ermöglicht den Durchbruch zwischen Halb und Mitte für Uscins.


Auch der andere Costa ist sofort zur Stelle, Francisco springt über die rechte Seite zum Sechser durch.

Ausgleich! Schluroff kommt bei neun Metern frei zum Wurf und schraubt das Leder oben rechts in den Winkel.

Den Auftakt macht Martim Costa mit einem überragenden Eins gegen Eins, der Halblinke tankt sich gerade einmal nach neun Sekunden gegen die Hand durch.



Zum Auftakt der Hauptrunde leisten sich Deutschland und Portugal einen intensiven Schlagabtausch, zur Pause steht es 11:11. Von Beginn an überzeugten beide Abwehrreihen mit hoher physischer Intensität, so mühten sich wiederum die Angriffsabteilungen klare Chancen zu kreieren. Gerade das deutsche Team hatte viel Respekt vor der portugiesischen Defensive und leistete sich zahlreiche Ballverluste. Diese bestraften die Tugas auch im Tempospiel, so sah sich die DHB-Auswahl schnell mit einem 4:6-Rückstand konfrontiert. Es entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe, die Costa-Brüder waren Dreh- und Angelpunkt, auf der anderen Seite zeigte Lichtlein eine gute Leistung. Doch Tore waren eher Mangelware, auch weil Andreas Wolff und Gustavo Capdeville mit starken Paraden zu glänzen wussten. Zum Ende des ersten Durchgangs schien den Südeuropäern dann etwas die Ideen im Angriff auszugehen, die DHB-Auswahl konnte sich mit einfachen Ballgewinnen ebenfalls auf zwei Tore absetzen. Doch aufgrund leichtfertiger Ballverluste gelang den Portugiesen noch der Ausgleich, somit ist hier noch alles offen im Kampf um zwei wichtige Hauptrundenpunkte. Bis gleich!


Zwölf Sekunden vor dem Ende leistet sich Köster vor der Abwehr den nächsten leichten Ballverlust. Nutznießer ist Salvador, der mit Leichtigkeit ins leere Tor trifft und das Unentschieden zur Pause einbringt.


Auch der deutsche Abwehrchef muss vor der Pause nochmal auf die Strafbank. Für einen Griff in den Wurfarm von Silva ist Deutschland erneut dezimiert auf der Platte.






Da gibts keine zwei Meinungen! Golla trifft seinen Gegenspieler klar im Gesicht, damit ist Deutschland für zwei Minuten in Unterzahl, Fischer übernimmt am Kreis.


Der Kapitän übernimmt! Der Rückraum hat jetzt mehr Zug zum Tor, geht deutlich tiefer. Golla setzt eine hervorragende Sperre, bekommt den Steckpass von Grgic und verwandelt sicher oben links im Winkel.

Führungswechsel! Grgic zieht eine überragende Kreuzung an, Uscins marschiert hinten rum und scort frei aus zentralen sechs Metern.

Auch im dritten Anlauf bleibt Lichtlein makellos an der Siebenmeterlinie. Der Ausgleich fällt gegen Pedro Tonicher zwischen den Pfosten, der Keeper kann den Einschlag unten rechts in der Ecke nicht verhindern.

Die deutsche Offensive schafft es endlich mal den Ball schnell laufen zu lassen, räumt druckvoll bis in die letzte Stufe ab. Neves macht dann den letzten Schritt zu groß beim Verkürzen des Winkels, räumt Zerbe beim Absprung ab und sieht verdientermaßen die Hinausstellung.




Das dürfte Balsam für die Seele des Flensburgers sein! Bisher war Grgic noch nicht voll im Turnier angekommen, der offene Durchbruch zwischen Halb und Außen über die linke Seite dürfte ihm jetzt aber Aufwind geben.

Mit hoher Dynamik wird Abwehrchef Salvador aus der Mitte rausgezogen, kommt dann in der Kreuzung gegen Lichtlein zu spät, trifft den deutschen Spielmacher am Hals und sieht zurecht die erste Zeitstrafe.

Nun schaltet sich auf der andere Costa-Bruder mit ein, Martim Costa knüppelt seinen Hüftwurf aus neun Metern ins linke Eck.

Das sorgt für Entlastung! Nach einem Steal von Langhoff geht Linksaußen Mertens auf die Reise, scort sicher im Gegenstoß und markiert den Anschlusstreffer.


Die deutsche Abwehr arbeitet lange erfolgreich, greift die Gegenspieler jetzt deutlich offensiver an. Aus einem Freiwurf im Zeitspiel heraus tankt sich Costa gegen die Hand durch, lässt Fischer stehen und wirft das Leder oben rechts in den Winkel.

Gegen Lichtlein bleibt der Innenblock zu passiv, so kriegt Gabriel Cavalcanti den Hüftwurf des deutschen Regisseurs um die Hüfte gewickelt.




Sobald das deutsche Team offensiv Fehler einstreut, sind die Portugiesen blitzschnell zur Stelle. So ergeben sich im erweiterten Gegenstoß oftmals Überzahlsituationen, Frade scort frei aus sechs Metern.

Auch den zweiten Strafwurf bringt Lichtlein sicher im Kasten unter! Dieses Mal steht ihm Pedro Tonicher gegenüber, doch auch der Aufsetzer in die linke Ecke findet sein Ziel.


Doch auch die Südeuropäer können Tempo gehen, Deutschland steht noch zu unsortiert und kann den Treffer von Branquinho über die rechte Seite nicht verhindern.

Ausgangspunkt ist die bockstarke Parade von Andreas Wolff gegen Kreisläufer Frade, aus dem erweiterten Gegenstoß heraus wird Mertens auf dem linken Flügel freigespielt und markiert den Ausgleich.

Den ersten Siebenmeter der Partie übernimmt Lichtlein heute, mit viel Ruhe und Überzeugung guckt sich der Linkshänder Torhüter Gustavo Capdeville aus und platziert die Kugel in die rechte Seite mit einem Aufsetzer.

Was für eine Dynamik! Aus der zweiten Welle rauscht Costa heran, über die Mitte nimmt sich der Linkshänder den Schlagwurf übers falsche Bein und versenkt das Spielgerät unten rechts in der Ecke.

Für ein Ziehen am Trikot sieht Abwehrchef Salvador den gelben Karton.

Wieder ist es der junge Linkshänder, der bewusst den Kontakt sucht und mit allem, was er hat in die Lücke haut. Im Durchbruch setzt Costa die Kugel dann am Bein von Wolff vorbei ins lange Eck.


Auch die Tugas bringen sich aufs Scoreboard, über den wuchtigen Kreisläufer Frade wird das zentrale Zwei gegen Zwei in der Kleingruppe gelöst.


Der Kapitän eröffnet den Torreigen! Deutschland beginnt im Ballbesitz, Köster attackiert das Zentrum und findet seinen Kreisläufer, der sich zur rechten Seite absetzt und im Fallen den Ball oben links in die Ecke drückt.







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