Handball-EM:Miro Schluroff - der neue Faktor im deutschen Team
von Erik Eggers
Mit sieben Treffern im EM-Spiel gegen Portugal avancierte Miro Schluroff zum besten Feldspieler der deutschen Handballer. Mit seiner Wucht aus dem Rückraum verändert er alles.
Traumstart der deutschen Handballer in die EM-Hauptrunde: Im Krimi gegen Portugal siegen sie dank einer starken Defensive 32:30. Miro Schluroff und Keeper Andreas Wolff überragen.
22.01.2026 | 7:55 minDer Mann fackelt nicht lange. Miro Schluroff stand noch keine 30 Sekunden auf dem Feld, als der Profi vom VfL Gummersbach ein paar Schritte Anlauf nahm - und den Ball mit Wucht in die Maschen des portugiesischen Tores jagte. Handball kann so einfach sein.
Es war die erste Aktion des Halblinken beim Auftakt in die EM-Hauptrunde, bei dem sich der deutsche Angriff bis Schluroffs Initialzündung immer wieder in der tief stehenden Abwehr der Portugiesen festgerannt und viele technische Fehler produziert hatte: neun Ballverluste. "Unterirdisch", kommentierte Schluroff trocken.
Im EM-Hauptrundenspiel gegen Portugal tut sich das DHB-Team schwer, doch in der 2. Halbzeit dreht Miro Schluroff auf und wird zum Matchwinner.
23.01.2026 | 0:13 minSieben Treffer in zwölf Spielminuten
Der Rechtshänder warf weiter. Ließ sich auch durch einen Fehlwurf, der an die Unterlatte krachte, nicht irritieren. Am Ende waren es seine sieben Treffer aus dem Feld, die ihn beim 32:30 (11:11)-Sieg neben Keeper Andreas Wolff zum Matchwinner machten. Dafür benötigte er keine zwölf Minuten Spielzeit. Wenn es im Handball eine Auszeichnung für den "Kurzarbeiter des Jahres" gäbe, Schluroff wäre Topfavorit.
Der Bundestrainer sparte anschließend nicht mit Lob. Schluroff sei "eine riesige Hilfe" für das Team gewesen, sagte Alfred Gislason über den Mann mit dem "Fass im Arm" (Co-Trainer Erik Wudtke). Schluroff verfügt über den härtesten Wurf in diesem Turnier, manchmal zischen die Bälle mit 130 km/h ins Netz. Wenn er aus dem Rückraum abziehe, scherzte Gislason, "dann sieht kein Torhüter den Ball".
ZDF-Handball-Experte Sven-Sören Christophersen berichtet über die deutsche Handball-Nationalmannschaft aus Dänemark und klärt, wie die Chancen auf den Sieg aussehen.
23.01.2026 | 5:54 minEin neuer Faktor im deutschen Spiel
Schluroff selbst blieb bescheiden. "Ich würde mich sehr freuen, wenn ich überhaupt dabei sein darf", hatte er Anfang Dezember noch gemeint. Der 25-Jährige war sich über seinen Rang in der Hierarchie der Mannschaft bewusst. Nun ist er glücklich, mit seinen Toren helfen zu können: "Im nächsten Spiel ist es wieder ein anderer, der hilft."
Doch plötzlich ist dieser junge Mann, der gegen Portugal erst sein zwölftes Länderspiel absolvierte und sein erstes großes Turnier spielt, ein neuer Faktor im deutschen Spiel. Verwandelt sich die Schluroffsche Wucht in Tore, verändert sich nämlich die gesamte Statik: Dann muss die gegnerische Deckung den eigenen Wurfkreis verlassen, um Schluroff früh im Zweikampf zu stören.
Zwei Matchwinner der deutschen Handballer im Interview: "Wenn er so trifft, hast Du keine Chance", sagt Andreas Wolff über Miro Schluroff. Der gibt das Lob zurück: "Super Keeper".
22.01.2026 | 3:33 minVeränderte Statik
Exakt das geschah gegen Portugal. Als Schluroff traf, bekam auch Linkshänder Renars Uscins viel mehr Freiräume, das gleiche galt für die deutschen Kreisläufer. Und auch die deutschen Flügelspieler können dann den entstandenen Raum am Kreis nutzen, um einzulaufen.
Angesichts der wuchtigen Würfe aus der Fernzone drängt sich der Vergleich von Schluroff mit Erhard Wunderlich auf, dem deutschen Star der 1980er Jahre. Auch der trug das Trikot des VfL Gummersbach und wurde beim WM-Triumph 1978 vorwiegend auf Halbrechts eingesetzt, also auf der Linkshänder-Position - so wie Schluroff bei seinem Länderspiel-Debüt im Frühjahr 2025 gegen Österreich, als Gislason die Linkshänder ausgegangen waren.
Die Wunderlich-Parallele
Damals hätte er auch für den Gegner auflaufen können. Denn Schluroff ist im österreichischen Bregenz geboren, weil sein Vater Lars Unger dort als Fußballprofi arbeitete. Der frühere Bayern-Fußballprofi Andreas Herzog, mit dem Schluroffs Eltern befreundet sind, wollte ihn schon in der Jugend für Team Austria begeistern: "Wir waren früher oft bei den Herzogs im Urlaub, und Andi fragte mich schon in meiner Jugend, ob ich nicht für Österreich spielen wolle", berichtet Schluroff.
Spanien - Norwegen steht Spitz auf Knopf. Das Drama gewinnen die Skandinavier mit 35:34, womit Spanien nun ganz schlechte Karten fürs Erreichen des Halbfinales hat.
22.01.2026 | 5:28 minIn seiner Zeit bei GWD Minden erhielt er tatsächlich eine Anfrage vom damaligen ÖHB-Auswahltrainer Ales Pajovic. Doch er lehnte ab. Zum Glück für Deutschland, das seine Wucht auch im nächsten Spiel gegen Norwegen (Samstag, 20.30 Uhr, ZDF live) gut gebrauchen kann.
























| Plz | Sp. | S. | U. | N. | Tore | Diff. | Pkt. | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | ![]() | Deutschland | Deutschland | GER | 2 | 2 | 0 | 0 | 66:62 | 4 | 4 |
| 2 | ![]() | Frankreich | Frankreich | FRA | 2 | 1 | 0 | 1 | 67:66 | 1 | 2 |
| 3 | ![]() | Dänemark | Dänemark | DEN | 2 | 1 | 0 | 1 | 61:60 | 1 | 2 |
| 4 | ![]() | Portugal | Portugal | POR | 2 | 1 | 0 | 1 | 61:61 | 0 | 2 |
| 5 | ![]() | Norwegen | Norwegen | NOR | 2 | 1 | 0 | 1 | 69:72 | -3 | 2 |
| 6 | ![]() | Spanien | Spanien | ESP | 2 | 0 | 0 | 2 | 66:69 | -3 | 0 |
- Halbfinale
- Spiel um Platz 5

Dänemark gewinnt ein ganz wichtiges Spiel gegen Frankreich vor heimischem Publikum mit 32:29 und kann weiter vom Titel im eigenen Land träumen! Der amtierende Weltmeister lieferte sich über die komplette Partie hinweg einen großen Schlagabtausch mit dem amtierenden Europameister, doch am Ende sind es unter anderem Mathias Gidsel und Emil Nielsen, die den Unterschied machten. Vor allem Torhüter Nielsen war in den entscheidenden Situationen gleich mehrfach zur Stelle, wodurch die Offensivabteilung der Mannen von Nikolaj Jacobsen einen Rückstand von zwei Toren in eine Führung drehen konnte. Alles in allem ist der Sieg zwar verdient, doch Frankreich hatte den Gastgeber am Rande einer erneuten Niederlage. Sowohl für die Franzosen als auch für Dänemark geht es am Samstag weiter. Während der Titelverteidiger auf Portugal trifft, geht es für die Hausherren um 18:00 Uhr gegen Spanien.


Die Auszeit hat sich gelohnt! Über rechts wird schnell aufgebaut, ehe Niclas Kirkeløkke aus spitzem Winkel abziehen kann. Damit gibt es das 32:29!


21 Sekunden vor dem Ende gibt Magnus Saugstrup Jensen einem Gegenspieler ein Eisbein mit und so gibt es nochmal eine Strafe.


58 Sekunden vor dem Ende geht Mathias Gidsel halbrechts an Thibaud Briet vorbei und hämmert das Leder ins lange Eck und bringt Dänemark wieder auf zwei Tore weg.

Die Superstars nehmen die wichtigen Würfe! Erst ist es Mathias Gidsel, der die Dänen mit zwei Treffern in Führung bringt, ehe auf der Gegenseite Dika Mem vom Kreis aus zuschlägt.



Von der 7-Meter-Linie zeigt Hugo Descat keine Nerven und setzt sich gegen Emil Nielsen durch. Am Ende landet die Kugel knapp neben dem linken Pfosten.

Erst kann Emil Nielsen einen Wurf von Thibaud Briet parieren, ehe auf der Gegenseite Simon Pytlick bis zum Kreis durchbricht und problemlos zum 29:27 verwandelt!

Erst wird Nicolas Tournat am Kreis bedient, der von dort keine Gnade zeigt, ehe auch Lasse Andersson halblinks am Kreis zum Abschluss kommt und im kurzen Eck versenkt.


Nach einem harten Zweikampf knallt ein Franzose mit dem Kopf auf den Boden, woraufhin Rasmus Lauge für das Einsteigen mit zwei Minuten belegt wird.

Die Halle steht Kopf! Halb links wird Emil Jakobsen bedient und versenkt die Harzkugel im kurzen Eck.

Ein Ballverlust von Aymeric Minne sorgt dafür, dass Emil Jakobsen alleine auf Remi Desbonnet zulaufen kann. Aus kurzer Distanz sucht er den Aufsetzer und gleicht ins linke Eck aus.

Die Tore fallen nun deutlich leichter und so gibt es ein Torfestival in den letzten Minuten.



Dänemark bekommt die Halbpositionen nicht mehr geschlossen und so bricht dort Thibaud Briet durch. Mit einem harten Wurf ins lange Eck lässt er Emil Nielsen keine Abwehrmöglichkeit und hält den Gegner auf zwei Toren Abstand.

Auch für Emil Jakobsen geht es aus dem Rückraum bis an den Kreis, ehe er von halbrechts das lange Eck anvisiert und das Leder sicher verwandelt.

Die Equipe Tricolore scheint auf alles eine Antwort zu haben. So kann sich Minne bis zum Kreis vorarbeiten und Emil Nielsen bezwingen.



Nach einem Ballgewinn für die Franzosen geht es ganz schnell nach vorne, sodass Dylan Nahi den amtierenden Europameister wieder auf zwei Zähler wegziehen lässt.

Das Spiel ist sehr eng und beide Mannschaften schenken sich nichts. Thibaud Briet bringt die Franzosen mit einem Distanzknaller wieder in Führung.


Aus dem Rückraum fasst sich Lasse Andersson ein Herz und knallt die Kugel kompromisslos in den rechten Winkel.



Aymeric Minne hält dagegen und macht es nach einem Durchbruch ebenfalls extrem gut.

In Unterzahl setzt sich Lasse Andersson im Zentrum gegen zwei Gegenspieler durch und verwandelt vom Kreis zum 20:18!

Die Strafe gegen Niclas Kirkeløkke bringt viel Platz am Kreis, den Nicolas Tournat sofort ausnutzt. Mit seinem ersten Treffer des Abends bringt er die Franzosen wieder ran.




Der Superstar der Dänen scheint seinen Fehler erkannt zu haben und schließt einen Tempogegenstoß eiskalt mit viel Tempo rechts halbhoch ab. Dabei hat Charles Bolzinger keine Möglichkeit auf eine Abwehrchance.

Aus der Distanz fasst sich Simon Pytlick ein Herz und hat viel Glück bei seinem Abschluss. Am Ende trudelt das Leder langsam rechts unten ins Tor und bringt Dänemark wieder in Führung.

Den Fehler bestraft Aymeric Minne mit einem Durchbruch gnadenlos und gleicht aus.


Aus dem Zentrum nimmt Mathias Gidsel viel Tempo auf und lässt beim Zug auf Halblinks gleich zwei Verteidiger stehen, ehe er die lange Ecke anvisiert. Der Ball zappelt im Netz und sofort ist die Halle wieder voll da.

Erst kann sich Aymeric Minne bis an den Kreis durchtanken und Emil Nielsen bezwingen, ehe sich Simon Pytlick aus neun Metern ein Herz fasst und das Leder gnadenlos im rechten oberen Winkel versenkt.


Die Halle steht vollkommen hinter den Hausherren aus Dänemark! Mathias Gidsel findet über rechts eine Lücke und schließt damit einen Tempogegenstoß ab.



Aymeric Minne setzt sich gegen einen Verteidiger durch, ehe er am Kreis zum Abschluss kommt. Emil Nielsen hat keine Chance auf eine Parade und holt das Leder aus dem Netz.

Wieder dauert es nur wenige Momente, ehe Dänemark ausgleichen kann. Erst verwandelt Magnus Saugstrup Jensen nach einem Durchbruch, ehe Niclas Kirkeløkke rechts außen bedient wird und dieser die kurze Ecke zum 14:14 findet.


Erst lässt Thibaud Briet einen Knaller aus neun Metern los, ehe er Aymeric Minne am Kreis bedient, der aus kurzer Distanz aus halblinker Position Emil Nielsen bezwingt.


Mathias Gidsel steigt rund neun Meter vor dem Tor in den zweiten Stock, ehe er beim Hinunterkommen zum Wurf ansetzt. Sein strammer Abschluss lässt Charles Bolzinger keine Chance und gleicht aus.



Das Duell zwischen Frankreich und Dänemark entpuppt sich als echter Hingucker. Obwohl die Offensivreihen noch viel Luft nach oben haben, zeigen sowohl die Defensivreihen als auch die Torhüter eine starke Leistung. Dementsprechend steht es 12:11 für die Franzosen, die mit dem Ergebnis natürlich bestens zufrieden sein würden. Allerdings ist festzuhalten, dass der Gegner zwei längere Strecken von jeweils über sechs Minuten überstehen musste, in denen der Ball einfach nicht ins Tor fallen wollte. Somit fällt die Führung für das Team von Guillaume Gille sehr knapp aus. Dazu kommt, dass Karl Olivier Konan die restliche Zeit überaus vorsichtig agieren muss, da er bereits zwei Strafen kassierte. Demzufolge dürfte die zweite Hälfte weiterhin für große Spannung sorgen.



Die Schlussphase der ersten Halbzeit nimmt Fahrt auf und so fallen nun die Treffer ziemlich schnell. Mathias Gidsel reiht sich in die Torschützenliste ein und erzielt sein drittes Tor von halblinks, nachdem er zum Kreis vordringen kann.



Auch Melvyn Richardson kann einen 7-Meter verwandeln. Dafür kommt extra Kevin Møller von der Bank, der jedoch chancenlos ist.

Erneut ist Charles Bolzinger am Ball dran, doch dieses Mal ist Emil Jakobsen von der 7-Meter-Linie am Werk und bekommt die Harzkugel mit viel Glück am Torhüter der Franzosen vorbei und beendet eine Torflaute der Dänen.

Nach einem Timeout von Guillaume Gille wird erstmals am heutigen Abend links außen Dylan Nahi bedient, der keine Probleme beim Abschluss hat.





Auf einen 7-Meter-Treffer von Jóhan Hansen folgt ein Treffer von Thibaud Briet, der im rechten Rückraum hochsteigt. Kompromisslos lässt er Emil Nielsen im Tor der Dänen keine Chance.





Den vermehrten Platz kann Simon Pytlick nach wenigen Sekunden ausnutzen und zimmert vom Kreis das Leder in die Maschen.

Nach 16:03 Minuten muss Karl Olivier Konan zum zweiten Mal in dieser Begegnung von der Platte. Damit muss der zentrale Abwehrspieler der Franzosen für die restliche Zeit extrem aufpassen!


Auch Dika Mem zeigt sich nun im Angriff und kann rechts bis zum Kreis durchbrechen, ehe er Emil Nielsen keine Chance lässt.

Mathias Gidsel zeigt seine Klasse und zieht vom Zentrum nach links raus, ehe er eine Lücke erkennt. Dort sticht er rein und zimmert die Kugel ins lange Eck.

Erneut von der 7-Meter-Linie verwandelt Hugo Descat und gleicht aus.

Die Szenen wiederholen sich! Erneut findet Elohim Prandi keinen Mitspieler, sodass es zu einem weiteren Tempogegenstoß kommt. Am Ende hat Mathias Gidsel kein Problem, ins leere Tor zu werfen und Dänemark wieder in Führung zu bringen.

Frankreich agiert in Unterzahl mit einem Empty Goal. Nach einem Ballverlust von Elohim Prandi geht es zügig in die andere Richtung, ehe Simon Pytlick problemlos vollendet.


Der Arm von Karl Olivier Konan ist am Hals und so gibt es eine zweiminütige Strafe und 7-Meter!


Die Partie nimmt langsam, aber sicher Fahrt auf. Erst ist es Rasmus Lauge, der aus dem rechten Rückraum abfeuert und rechts unten versenkt. Danach wird Hugo Descat am Kreis bedient, nachdem Dika Mem zwei Gegenspieler hat aussteigen lassen. Aus kurzer Distanz bleibt der 33-Jährige cool und besorgt das 4:2.


Auf der Gegenseite lässt sich Yanis Lenne diese Möglichkeit nicht entgehen und trifft von rechts außen.


Sehr sicher legt Hugo Descat das Leder rechts über Emil Nielsen hinweg und so gibt es die erste Führung für die Franzosen.

Mit der Hand ist Magnus Saugstrup Jensen im Gesicht seines Gegenspielers und so gibt es die erste Strafe.



Problemlos lässt Hugo Descat seinen Gegenüber Emil Nielsen aussteigen und gleicht zum 1:1 aus.

Gleich zu Beginn bekommt Rasmus Lauge die Gelbe Karte gezeigt, nach einem harten Einsteigen am Kreis. Dafür gibt es auch einen 7-Meter für den amtierenden Europameister.



Den Auftakt macht Simon Pytlick aus dem Rückraum. Unwiderstehlich steigt er hoch und hämmert das Leder unten rechts gegen die Laufrichtung von Charles Bolzinger in die Maschen!








In einem echten Krimi setzt sich Norwegen mit 35:34 gegen Spanien durch. In einer temporeichen Partie konnte sich keine der beiden Mannschaften erfolgreich absetzen und so blieb es bis zur letzten Sekunde spannend. Am Ende sind die Skandinavier das etwas glücklichere Team, das den letzten Angriff der Spanier in doppelter Unterzahl spektakulär verteidigte. Erfolgreichster Werfer der Partie war August Petersen von der TSV Hannover-Burgdorf, der elf Treffer erzielte. Auf Seiten der Spanier zeigte der von der 7-Meter-Linie sehr sichere Aleix Gómez eine starke Vorstellung. Damit sammelt der Vizeweltmeister von 2019 die ersten beiden Punkte in der Hauptrunde, Spanien rutscht auf den letzten Platz ab. Wir bedanken uns und wünschen einen schönen Abend!




Die Unparteiischen entscheiden sich für eine Zwei-Minuten-Strafe gegen Martin Hovde und einen Freiwurf für Spanien. Damit sind die Spanier nun in doppelter Überzahl.


Der Mann hat Nerven! Er wirft den Ball aus halblinker Position oben links in den Winkel!


Klasse durchgesetzt! Der Torschütze findet in halblinker Position eine Lücke und wirft den Ball in die rechte Ecke!




Super Zuspiel von Grøndahl auf den Torschüten, der einnetzt!


Was für ein Strahl! Er hämmert den Ball mit einem Stemmwurf aus dem Zentrum in die rechte Ecke!



Der Linksaußen hat auf seiner Seite Platz und trifft mit einem Aufsetzer!

Wahnsinn! Zwei Ballgewinne führen zu zwei Tempogegenstößen, die Grøndahl beide verwandelt. Plötzlich führt Norwegen wieder!



Der 30-Jährige macht im Zentrum einige Schritte und trifft mit einem strammen Wurf in die linke Ecke!


Siebter 7-Meter, siebter Treffer!


Schönes Zuspiel an den Kreis und dann bleibt der Mann von der TSV Hannover-Burgdorf cool.

Der 28-Jährige bleibt von der 7-Meter-Linie eine Bank und verwandelt!

Anschlusstreffer! Aus halblinker Position wirft Lyse den Ball in die rechte Ecke!

Biosca hat die Hand dran aber der Ball fliegt trotzdem ins Tor!



Der bärenstarke Pedersen überwindet den Keeper mit einem feinen Dreher!



Zwei-Tore-Führung für das Team von Jordi Ribera!

Norwegen trifft zwar, der Torhüter kann aber nicht schnell genug ins Tor zurückkehren und der Spanier kann ins leere Gehäuse werfen.


Nach einem schönen Zuspiel an den Kreis hat Solstad nur noch den Torhüter vor sich und trifft in die rechte Ecke.



Der Mann von Pick Szeged findet halbrechts eine Lücke und trifft in die lange Ecke!


Klasse gespielt! Romero nimmt ein Zuspiel am Kreis an und überwindet den Schlussmann!



Mit jeder Menge Wucht trifft Daniel Dujshebaev aus dem linken Rückraum in die linke Ecke!


Ausgleich! Der Kreisläufer vollendet einen Tempogegenstoß und trifft ins leere Tor.

Klasse gemacht! Er setzt sich gegen zwei Gegenspieler durch, zieht aus zentraler Position ab und haut den Ball ins Tor.


Siebtes Tor des treffsichersten Spielers auf dem Feld!




Nach einer äußerst temporeichen und intensiven ersten Halbzeit geht es mit einem 16:16 in die Kabinen. Die Spanier kamen etwas besser in die Partie als der Gegner. Norwegens Abwehr stand zu Beginn nicht so stabil, wurde aber mit zunehmender Spieldauer besser. Nach einigen spanischen Ballverlusten, auf die Norwegen mit Tempogegenstößen antwortete, glichen die Skandinavier aus und sorgten für eine ausgeglichene Begegnung. Zwischendurch ging es in hohem Tempo hin und her und das Spiel wurde teilweise ziemlich hektisch. Wir freuen uns auf eine ebenso spannende zweite Halbzeit. Bis gleich!



Der Kreisläufer wird im richtigen Moment angespielt, dreht sich und haut den Ball in die rechte Ecke!


Ausgleich! Der Mann vom FC Barcelona wirft den Ball in die rechte Ecke und trifft!





Spanien nimmt den Torwart raus, verliert vorne den Ball und dann kann Gulliksen ins leere Tor werfen.

Norwegen führt! Der Mann von der TSV Hannover-Burgdorf läuft von Linksaußen ein und trifft!





Nach einem missglückten Wurf der Spanier machen die Skandinavier das Spiel schnell und Pedersen erzielt das Tor.

Sagosen wieder mit dem Anspiel auf Linksaußen Pedersen und der verkürzt!




Schönes Anspiel an den Kreis und dann bleibt Víctor Romero Holguín eiskalt.

Erneute Führung für die Norweger! Der Torschütze schnappt sich einen Abpraller und netzt ein!







Schön gespielt! Sagosen legt den Ball links raus und Pedersen trifft ins Tor!




Ausgleich! Nach einer Parade spielt der Torhüter einen langen Ball auf den Torschützen, der cool bleibt und trifft.





Spanien erhöht den Vorsprung auf zwei Tore! Aleix Gómez bleibt von der 7-Meter-Linie souverän und verwandelt auch den dritten.



Zweiter Versuch, zweiter Treffer! Wieder entscheidet er sich beim 7-Meter für die rechte Ecke und trifft.

Einen Tempogegenstoß schließt Pedersen zur Führung ab!

Eiskalt verwandelt. Per Aufsetzer in die rechte Ecke gleicht der Mann vom FC Barcelona aus.

Klasse Abschluss! Er wirft den Ball stramm aus halbrechter Position in die linke Ecke.








Der Traum lebt! Deutschland gewinnt einen packenden Krimi gegen Portugal und macht mit dem 32:30-Erfolg einen ersten Schritt in Richtung Halbfinale. Die Partie startete allerdings durchaus zäh, beide Seiten stellten hervorragende Abwehrreihen mit starken Torhütern, der Respekt war groß. So häuften sich die Fehlwürfe und technischen Fehler, viele Tore bis zum 11:11 zur Pause fielen über das Tempospiel. In der zweiten Hälfte profitierte die DHB-Auswahl von einem bockstarken Miro Schluroff, der sieben wichtige Tore beisteuerte. Und auch weil Keeper Andreas Wolff bis weit in die zweite Hälfte eine überragende Leistung zeigte, blieb das Adlerteam stets in Front. Es entwickelte sich eine hochspannende Schlussphase, mit viel Tempo und deutlich verbesserten Abschlüssen legte Team D vor, die Tugas zogen nach. Fast jeder Wurf war ein Treffer, die Portugiesen ließen nicht locker, doch am Ende hatte die Bundestruppe den längeren Atem und hielt, auch Dank dreier später Tore von Usincs dem Druck stand. Ein großer Wermutstropfen könnte noch die rote Karte gegen Kapitän Johannes Golla werden, hier wäre eine Sperre für die nächsten Spiele durchaus möglich, was ein herber Verlust wäre. Weiter geht es für beide Teams am Samstag, Portugal muss gegen Frankreich ran, Deutschland bekommt es im späten Abendspiel mit Norwegen zutun. Einen schönen Abend noch!






Ist das der Matchwinner? Einmal angetäuscht, zieht Zerbe den Aufsetzer durch die Beine von Pedro Tonicher.



Der Patient Portugal atmet noch, der Deckel ist hier noch nicht drauf. Frade scort frei vom Kreis, jetzt hat auch die deutsche Abwehr Probleme das Zentrum kompakt zu halten.

Wieder ist es ein starkes Eins gegen Eins und ein sicherer Abschluss von Uscins.

Und wieder ist es der junge Linkshänder. Der Zweikampf ist Weltklasse, mit einem spin-move zieht Costa zum Sechser und markiert seinen zehnten Tagestreffer.

Uscins packt den beidbeinigen Schlagwurf aus, drischt das Spielgerät wuchtig in die Maschen.

Die Überprüfung im Videobeweis dauert nicht lange, der Wurf von Francisco Costa war klar hinter der Linie. Die Costa-Brüder halten den Druck mit unheimlich vielen Abschlüssen weiter hoch, Francisco erzielt seinen neunten Treffer.

Ist das stark! Nach dem Ausscheiden von Golla nimmt Fischer den Platz makellos ein, angelt die Kugel mit der linken Hand aus dem Raum und versenkt mit einem Aufsetzer.

Frade trifft vom Anwurf ins leere Tor.

Deutschlands Torgarant bringt den Distanz-Hammer mit einem Aufsetzer mittig in die Maschen.


Die Tugas spielen die Überzahl sicher aus, Costa scort im Durchbruch über die rechte Seite.

Nachdem Lichtlein den letzten Siebenmeter ausgelassen hatte, übernimmt Zerbe und hämmert die Pille kompromisslos oben links in den Giebel, Gustavo Capdeville bleibt da ohne Abwehrmöglichkeit.

Das ist eine ganz bittere Pille für das deutsche Team! Kapitän Johannes Golla führt den intensiven Zweikampf gegen Francisco Costa, nach dem Pass des Portugiesen trifft Golla mit seinem Unterarm schwungvoll das Gesicht. Damit fehlt vorne wie hinten eine ganz wichtige Säule - und auch eine Sperrung könnte morgen durch die EHF-Kommission noch zum Thema werden.

Mit viel Kontakt bringt Martim Costa seinen Durchbruch über die linke Seite in den Sechser und scort mit einem platzierten Wurf unten links ins Eck.

Was für ein Wahnsinnstreffer! Im Zeitspiel muss Schluroff den Wurf nehmen, wird erst am Abschluss gehindert, geht zurück, nimmt neu Anlauf und bringt das Leder aus zwölf Metern noch unten rechts in der Ecke unter - Da war viel Dusel dabei!


Auch im zweiten Anlauf behält Costa die Nerven im Siebenmeterduell gegen Andreas Wolff, setzt den Aufsetzer durch die Beine des Keepers.

Auch hierfür bemühen die Schiedsrichter den Videobeweis, nach einem Gesichtstreffer von Fischer gegen Francisco Costa ist Deutschland beim Beginn des Crunchtime in Unterzahl.

Der Abpraller landet zum Glück aus deutscher Sicht bei Mertens, in der Folge wird der Angriff neu aufgebaut und perfekt bis auf Zerbe runtergespielt, der das Leder sicher im langen Eck verstaut.


Für ein Ringen am Kreis mit Fischer, inklusive Griff in den Wurfarm, muss der portugiesische Abwehrchef zum zweiten Mal auf die Strafbank.

Zuvor war Andreas Wolff in blendender Verfassung, vor allem gegen die portugiesischen Außen war der deutsche Schlussmann wiederholt zur Stelle. Doch gegen den schnell und platziert geworfenen Costa-Siebenmeter kann auch Deutschlands Nummer 33 nichts ausrichten.

Nächster Ballgewinn, dieses Mal trifft Köster ohne Probleme ins leere Tor.

Mit einem Mann mehr auf dem Feld finden die Tugas jetzt bessere Lösungen im Positionsspiel, Frade behauptet sich wuchtig.

Doch Fischer trifft vom Anwurfkreis ins leere Tor.

Im Sieben gegen Sechs gibt es den Abschluss über Rechtsaußen.

Hinten beißt Andi Wolff den nächsten Wurf ab, vorne glänzt das deutsche Team jetzt mit einer deutlich breiteren Spielanlage, so kommt Knorr zum Durchbruch über die linke Seite und donnert Keeper Gustavo Capdeville die Pille über den Scheitel.

Fürs lautstarke Meckern holt sich jetzt auch der Bundestrainer die gelbe Karte ab.

Auch Schluroff kann den tiefen Durchbruch über die rechte Seite, erzielt aus spitzem Winkel seinen fünften Tagestreffer.

Portugals Trainer Pereira hat jüngst förmlich um den gelben Karton gebettelt, das war jetzt zu viel des Guten an Diskussion.

Im Sieben gegen Sechs kommt Rechtshänder Neves über die rechte Seite, erzielt den Durchbruch zwischen Halb und Außen und überwindet Keeper Andreas Wolff mit einem Aufsetzer im kurzen Eck.


Bisher überzeugte Knorr eher als Spielgestalter, der Schlagwurf links ins Eck ist der Lohn für viel Engagement auf der Mitte.

Ist das stark! Im Zeitspiel findet Martim Costa mit langen Schritten zur rechten Seite die Lücke in der Abwehr und donnert im Fallen den flachen Wurf unten rechts ins kurze Eck.


Miro Schluroff ist das belebende Element im deutschen Angriff. Mit etwas Mühe kreiert das deutsche Team in Überzahl den offenen Durchbruch über die linke Seite, Schluroff donnert die Pille perfekt oben rechts ins Kreuzeck.

Nach Ansicht des Videobeweises schicken die Unparteiischen Cavalcanti für einen Gesichtstreffer auf die Bank.





Läuft das Gummersbacher Rückraum-Ass jetzt richtig heiß? Wieder ist die Distanz zum Tor groß, doch gegen seine Fackel im Arm können Block und Keeper nichts ausrichten.


Rums! Das ist die Rückraumpower, die das deutsche Team jetzt braucht. Aus zwei Schritten steigt Schluroff bei fast zehn Metern hoch und klingt das Spielgerät punktgenau im rechten Winkel ein.

Auf den Punkt zu Ende gespielt! In der Mitte wird der Zweikampf von Köster gewonnen, dann wird die Kugel Position um Position weiter getragen, Zerbe scort aus gutem Winkel mit einem platzierten Wurf ins lange Eck.


Mit viel Druck räumen die Portugiesen bis auf den rechten Flügel ab. Trotz Kontakt bekommt Areia die Kugel artistisch mit einem Gegendreher im kurzen Eck untergebracht.


So einfach kann Handball sein! Eine druckvolle Kreuzung auf der rechten Seite von Knorr ermöglicht den Durchbruch zwischen Halb und Mitte für Uscins.


Auch der andere Costa ist sofort zur Stelle, Francisco springt über die rechte Seite zum Sechser durch.

Ausgleich! Schluroff kommt bei neun Metern frei zum Wurf und schraubt das Leder oben rechts in den Winkel.

Den Auftakt macht Martim Costa mit einem überragenden Eins gegen Eins, der Halblinke tankt sich gerade einmal nach neun Sekunden gegen die Hand durch.



Zum Auftakt der Hauptrunde leisten sich Deutschland und Portugal einen intensiven Schlagabtausch, zur Pause steht es 11:11. Von Beginn an überzeugten beide Abwehrreihen mit hoher physischer Intensität, so mühten sich wiederum die Angriffsabteilungen klare Chancen zu kreieren. Gerade das deutsche Team hatte viel Respekt vor der portugiesischen Defensive und leistete sich zahlreiche Ballverluste. Diese bestraften die Tugas auch im Tempospiel, so sah sich die DHB-Auswahl schnell mit einem 4:6-Rückstand konfrontiert. Es entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe, die Costa-Brüder waren Dreh- und Angelpunkt, auf der anderen Seite zeigte Lichtlein eine gute Leistung. Doch Tore waren eher Mangelware, auch weil Andreas Wolff und Gustavo Capdeville mit starken Paraden zu glänzen wussten. Zum Ende des ersten Durchgangs schien den Südeuropäern dann etwas die Ideen im Angriff auszugehen, die DHB-Auswahl konnte sich mit einfachen Ballgewinnen ebenfalls auf zwei Tore absetzen. Doch aufgrund leichtfertiger Ballverluste gelang den Portugiesen noch der Ausgleich, somit ist hier noch alles offen im Kampf um zwei wichtige Hauptrundenpunkte. Bis gleich!


Zwölf Sekunden vor dem Ende leistet sich Köster vor der Abwehr den nächsten leichten Ballverlust. Nutznießer ist Salvador, der mit Leichtigkeit ins leere Tor trifft und das Unentschieden zur Pause einbringt.


Auch der deutsche Abwehrchef muss vor der Pause nochmal auf die Strafbank. Für einen Griff in den Wurfarm von Silva ist Deutschland erneut dezimiert auf der Platte.






Da gibts keine zwei Meinungen! Golla trifft seinen Gegenspieler klar im Gesicht, damit ist Deutschland für zwei Minuten in Unterzahl, Fischer übernimmt am Kreis.


Der Kapitän übernimmt! Der Rückraum hat jetzt mehr Zug zum Tor, geht deutlich tiefer. Golla setzt eine hervorragende Sperre, bekommt den Steckpass von Grgic und verwandelt sicher oben links im Winkel.

Führungswechsel! Grgic zieht eine überragende Kreuzung an, Uscins marschiert hinten rum und scort frei aus zentralen sechs Metern.

Auch im dritten Anlauf bleibt Lichtlein makellos an der Siebenmeterlinie. Der Ausgleich fällt gegen Pedro Tonicher zwischen den Pfosten, der Keeper kann den Einschlag unten rechts in der Ecke nicht verhindern.

Die deutsche Offensive schafft es endlich mal den Ball schnell laufen zu lassen, räumt druckvoll bis in die letzte Stufe ab. Neves macht dann den letzten Schritt zu groß beim Verkürzen des Winkels, räumt Zerbe beim Absprung ab und sieht verdientermaßen die Hinausstellung.




Das dürfte Balsam für die Seele des Flensburgers sein! Bisher war Grgic noch nicht voll im Turnier angekommen, der offene Durchbruch zwischen Halb und Außen über die linke Seite dürfte ihm jetzt aber Aufwind geben.

Mit hoher Dynamik wird Abwehrchef Salvador aus der Mitte rausgezogen, kommt dann in der Kreuzung gegen Lichtlein zu spät, trifft den deutschen Spielmacher am Hals und sieht zurecht die erste Zeitstrafe.

Nun schaltet sich auf der andere Costa-Bruder mit ein, Martim Costa knüppelt seinen Hüftwurf aus neun Metern ins linke Eck.

Das sorgt für Entlastung! Nach einem Steal von Langhoff geht Linksaußen Mertens auf die Reise, scort sicher im Gegenstoß und markiert den Anschlusstreffer.


Die deutsche Abwehr arbeitet lange erfolgreich, greift die Gegenspieler jetzt deutlich offensiver an. Aus einem Freiwurf im Zeitspiel heraus tankt sich Costa gegen die Hand durch, lässt Fischer stehen und wirft das Leder oben rechts in den Winkel.

Gegen Lichtlein bleibt der Innenblock zu passiv, so kriegt Gabriel Cavalcanti den Hüftwurf des deutschen Regisseurs um die Hüfte gewickelt.




Sobald das deutsche Team offensiv Fehler einstreut, sind die Portugiesen blitzschnell zur Stelle. So ergeben sich im erweiterten Gegenstoß oftmals Überzahlsituationen, Frade scort frei aus sechs Metern.

Auch den zweiten Strafwurf bringt Lichtlein sicher im Kasten unter! Dieses Mal steht ihm Pedro Tonicher gegenüber, doch auch der Aufsetzer in die linke Ecke findet sein Ziel.


Doch auch die Südeuropäer können Tempo gehen, Deutschland steht noch zu unsortiert und kann den Treffer von Branquinho über die rechte Seite nicht verhindern.

Ausgangspunkt ist die bockstarke Parade von Andreas Wolff gegen Kreisläufer Frade, aus dem erweiterten Gegenstoß heraus wird Mertens auf dem linken Flügel freigespielt und markiert den Ausgleich.

Den ersten Siebenmeter der Partie übernimmt Lichtlein heute, mit viel Ruhe und Überzeugung guckt sich der Linkshänder Torhüter Gustavo Capdeville aus und platziert die Kugel in die rechte Seite mit einem Aufsetzer.

Was für eine Dynamik! Aus der zweiten Welle rauscht Costa heran, über die Mitte nimmt sich der Linkshänder den Schlagwurf übers falsche Bein und versenkt das Spielgerät unten rechts in der Ecke.

Für ein Ziehen am Trikot sieht Abwehrchef Salvador den gelben Karton.

Wieder ist es der junge Linkshänder, der bewusst den Kontakt sucht und mit allem, was er hat in die Lücke haut. Im Durchbruch setzt Costa die Kugel dann am Bein von Wolff vorbei ins lange Eck.


Auch die Tugas bringen sich aufs Scoreboard, über den wuchtigen Kreisläufer Frade wird das zentrale Zwei gegen Zwei in der Kleingruppe gelöst.


Der Kapitän eröffnet den Torreigen! Deutschland beginnt im Ballbesitz, Köster attackiert das Zentrum und findet seinen Kreisläufer, der sich zur rechten Seite absetzt und im Fallen den Ball oben links in die Ecke drückt.






