Deutschland stürzt in FIFA-Weltrangliste weiter ab

Die deutsche Nationalmannschaft ist nach dem frühen WM-Ausscheiden in der FIFA-Weltrangliste abgerutscht. Spanien stürzt dagegen Argentinien vom Thron.
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Das WM-Finale Spanien gegen Argentinien im Livestream
19.07.2026 | 333:27 min
Die deutsche Nationalmannschaft ist nach dem frühen WM-Ausscheiden in der FIFA-Weltrangliste abgerutscht. Spanien stürzt dagegen Argentinien vom Thron.
Nach dem Gewinn der Bronzemedaille hat Harry Kane seinen viel kritisierten Trainer Thomas Tuchel in Schutz genommen. "Es ist sein erstes großes Turnier", sagte der Stürmerstar des FC Bayern: "Er muss das verarbeiten und wird eine Menge lernen." Tuchel sei ein "fantastischer Trainer" so Kane.
Die Kritik am Trainer war schon vor dem Turnier bei der Kaderzusammenstellung aufgekommen, Kane jedoch lobte diese. Es sei "die beste England‑Gruppe", von der er je "Teil gewesen ist, was den Zusammenhalt angeht", sagte er.

Der ZDF-WM-Experte Christian Streich hält sich mit Kritik an der XXL-WM nicht zurück. Und er hat aber auch positive Trends bei dem Mammut-Turnier ausgemacht: "Es war beeindruckend, wie die sogenannten kleinen Mannschaften taktisch gut und diszipliniert gespielt haben."
Nach Argentiniens WM-Finalniederlage gegen Spanien ist es in Buenos Aires zu Zusammenstößen zwischen Fußballfans und Polizei gekommen. Tausende Menschen versammelten sich Medienberichten zufolge nach dem 0:1 der argentinischen Nationalmannschaft rund um den Obelisken, das Wahrzeichen der Metropole.
Kurz vor Mitternacht (Ortszeit) warfen den Berichten zufolge mehrere Menschen Flaschen und Steine auf Einsatzkräfte. Die Polizei habe daraufhin Wasserwerfer, Tränengas und Gummigeschosse eingesetzt. Dabei seien Fans sowie Polizisten verletzt worden. Etwa 15 Menschen seien festgenommen worden, hieß es in übereinstimmenden Medienberichten.
Die Feierlichkeiten in Spanien wurden von einem Unfall mit einem Todesopfer überschattet. Ein 13-Jähriger erlag in der Stadt Ciudad Rodrigo in der Provinz Salamanca im Westen des Landes seinen Verletzungen.
Spanischen Medienberichten zufolge starb der Teenager, als ein Brunnen einstürzte, auf den mehrere Zuschauer geklettert waren. Rettungskräfte berichteten, der Notruf nach dem Unfall sei um kurz nach 0.30 Uhr eingegangen.
Zum Finale hat das ZDF einen Rekordwert verzeichnet. Die Live-Übertragung sahen durchschnittlich 17,362 Millionen Menschen. Das entspricht einem Marktanteil von 65,1 Prozent und war das mit Abstand meistgesehene Spiel der WM 2026 ohne deutsche Beteiligung. Nicht eingerechnet in die Reichweite sind die Zuschauer, die das Spiel im Internet oder in der ZDF-Mediathek gesehen haben.
Die 2:23 Stunden lange Übertragung lag deutlich über dem Finale von 2022. Durchschnittlich 13,86 Millionen Menschen hatten vor vier Jahren in der ARD den Sieg Argentiniens gegen Frankreich gesehen (Marktanteil 53,6 Prozent).
Das Spiel lief zudem beim Telekom-Sender MagentaTV, der keine Zahlen veröffentlicht.

"Hier haben zehntausende Fans gefeiert", sagt Isabel de la Vega, ZDF-Reporterin in Madrid. Es herrschte viel Euphorie nach dem Sieg im WM-Finale gegen Argentinien.
Donald Trump will sich nach dem Ende der WM "sofort" für die Austragung einer weiteren Endrunde in den USA bewerben. Er habe eine "tolle Idee" für FIFA-Chef Gianni Infantino, sagte der US-Präsident am Rande des WM-Finals im Gespräch mit Fox Sports: "Ich sagte: Du musst zwei Länder auswählen. Kündige uns also beim nächsten Mal wieder an und danach ein weiteres Land."

Der Traum von der Titelverteidigung ist für Lionel Messi geplatzt. Sein womöglich letzter Tanz auf der größten Fußball-Bühne ist zu Ende. Was bleibt: Etliche Rekorde des Ausnahmekönners.
Durch den Triumph im WM-Finale feierte Spanien den 17. Titel in fünf Jahren bei Männern und Frauen von der U17 an. Zudem ist Spanien die erste Nation, die gleichzeitig Weltmeister bei Männern und Frauen ist.
Wie schon 2008 und 2010 holte das spanische Männerteam nacheinander den Pokal bei der EM und der WM. Seit 2022 feierten die Männer insgesamt sechs Titel: Vor der WM 2026 bei der EM 2024, bei Olympia 2024, in der Nations League 2023 sowie bei der U19-EM 2024 und 2026.
Noch erfolgreicher sind die Frauen. Elf Titel gab es seit 2022, darunter neben dem WM-Gewinn 2023 die Erfolge in der Nations League (2024, 2025) und zwei WM-Titel bei den Juniorinnen (U20, U17). Die U19 der Spanierinnen gewann zuletzt fünfmal in Folge den EM-Titel, auch die U17 triumphierte 2024 auf europäischer Ebene.
Argentinien darf seine entthronten Weltmeister um Superstar Lionel Messi im Rahmen eines nationalen Feiertages ehren. Die Regierung des Landes hat nach der Finalniederlage gegen Spanien (0:1 n.V.) bestätigt, dass am Tag der Feierlichkeiten nach der Rückkehr der Nationalmannschaft in ihre Heimat die Arbeit ruhen werde. Das wird voraussichtlich am Dienstag der Fall sein. Messi und Co. sollen in der Casa Rosada empfangen werden, dem Amtssitz von Staatspräsident Javier Milei.
Der Rechtspopulist bedankte sich nach der Niederlage im Endspiel von East Rutherford bei den Spielern. "Ihr habt bis zum Schluss gekämpft", rief er ihnen via X zu, Argentinien werde "für immer" an der Spitze thronen. In einem weiteren Beitrag kündigte er den Feiertag an. Die Albiceleste wird am Montagabend nach einem elfstündigen Flug um 18.00 Uhr Ortszeit (23.00 Uhr MESZ) in Buenos Aires erwartet.
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Ein Mann, ein Wort: Weltmeister Marc Cucurella will sein Versprechen nach dem WM-Triumph einlösen und sich das Gesicht seines Trainers Luis de la Fuente tätowieren lassen. "Ist hier irgendwo ein Tätowierer?", schrieb der Profi von Real Madrid in seiner Instagram-Story.
In spanischen Medien wurde Cucurella nach dem Endspiel von East Rutherford überdies so zitiert: "Ich muss jetzt herausfinden, wo ich mir das Tattoo stechen lassen kann. Ich werde es mir an einer gut sichtbaren Stelle machen lassen."
Hässliche Szenen unmittelbar nach dem Abpfiff: Argentiniens Leandro Paredes griff bei Rangeleien Spaniens Gavi am Leibchen, traf ihn mit der Hand im Gesicht und schubste ihn zu Boden.
Parades hatte schon während des Spiels mit einer Gelben Karte vorbelastet kurz vor dem Platzverweis gestanden.
Spaniens Kapitän Rodri ist zum besten Spieler der WM 2026 gewählt worden. Der Spielmacher erhielt nach dem Finale den Goldenen Ball. Rodri geht damit auch als Topfavorit in die Wahl des Weltfußballers am 26. Oktober.
Auch die übrigen Auszeichnungen gingen an den neuen Weltmeister. Als bester Torwart wurde Unai Simón ausgezeichnet, als bester junger Spieler der 19 Jahre alte Pau Cubarsi. Bester Torschütze des Turniers war Kylian Mbappé mit zehn Treffern vor Lionel Messi (acht).

Der amtierende Europameister darf sich nun auch Weltmeister nennen. Spanien setzte sich in New Jersey gegen Argentinien durch und beendete die Titel-Träume des Lionel Messi.
Das letzte der 104 Spiele der WM 2026 bietet Spannung bis zum Schluss. Die besten Szenen von Spanien gegen Argentinien.
Und er hat's wieder getan: Als sich die Spanier zum Gruppenfoto versammeln, um den Pokal im Glitterregen zu präsentieren, weigert sich Donald Trump das Feld zu räumen. Offenbar will er partout mit aufs Foto. FIFA-Chef Gianni Infantino überredet den US-Präsidenten schließlich, die Feierenden allein zu lassen.
Schon bei der Siegerehrung der Klub-WM 2025 in den USA wollte Trump nicht weichen.

Quelle: ZDF
Von den Kap Verden bis zu Julian Alvarez nach Argentinien. Die schönsten Tore der Fußball-WM 2026 im Video.
FIFA-Chef Gianni Infantino und US-Präsident Donald Trump sind für die Siegerehrung auf den Rasen getreten - begleitet von Pfiffen.
WM-Finale, 106. Minute: Spanien kommt endlich durch - und durch Ferran Torres zum 1:0-Siegtor.