ZDF zeigt WM-Finale Spanien gegen Argentinien

Der Countdown läuft: Am Sonntag zeigt das ZDF ab 19:30 Uhr das Finale der Fußball-WM 2026. Anstoß ist um 21 Uhr.
News rund um die WM im Liveticker.

Der Countdown läuft: Am Sonntag zeigt das ZDF ab 19:30 Uhr das Finale der Fußball-WM 2026. Anstoß ist um 21 Uhr.
Keine Rauchschwaden, kein Regen: Das WM-Finale zwischen Argentinien und Spanien wird bei besten Wetterbedingungen stattfinden. Für den Nachmittag (Anpfiff um 15 Uhr Ortszeit/ 21 Uhr MESZ) sind Temperaturen bis zu 27 Grad und eine leichte Brise vorhergesagt.
Noch am Freitag war die Skyline Manhattans zeitweise in orangefarbene Rauchschwaden gehüllt, die zahlreichen Waldbrände in Kanada setzten auch New York trotz mehrerer tausend Kilometer Entfernung zu. Sorgen, das mit Spannung erwartete WM-Finale sei in Gefahr, bewahrheiteten sich nicht.

Dribbelstark, antrittsschnell, Linksfuß: Gemeint ist nicht Messi, sondern Yamal. Der Spanier gilt als Mini-Messi und trifft im WM-Finale (19:30 Uhr live im ZDF) auf das Original.
Die Fußball-Weltmeisterschaft erreicht mit dem heutigen Finale in New Jersey zugleich ihren Höhepunkt und ihr Ende. ZDFheute live zieht eine Bilanz vom Turnier.
Joan Capdevila hat es nach seinem Hilferuf an Donald Trump doch noch geschafft zum WM-Finale. Sein ehemaliger spanischer Auswahlkollege Marcos Senna postete bei Instagram ein Foto der beiden, im Hintergrund ein Flieger. Dazu der Kommentar: "Kurs auf den zweiten Stern."
Gemeint ist damit der zweite Stern, den die spanische Nationalmannschaft für einen Erfolg heute Abend (21.00 Uhr MESZ/live im ZDF) im WM-Endspiel gegen Argentinien bekommen würde. Den bisher einzigen WM-Titel gewannen die Iberer 2010.
Damals auch mit Capdevila, der sich wegen seiner Einreiseprobleme sogar an den US-Präsidenten gewandt hatte. "Ich brauche Hilfe Donald Trump", hatte der frühere Welt- und Europameister auf der Plattform X geschrieben.
FIFA-Präsident Gianni Infantino ist während der WM eine Strecke von fast zweieinhalb Erdumrundungen geflogen. Laut einer Recherche der Nachrichtenagentur AP legte der Schweizer vom 9. Juni und damit zwei Tage vor WM-Beginn an bis zum Finaltag 95.403 Kilometer im Flugzeug zurück. Am Äquator beträgt der Erdumfang rund 40.000 Kilometer. Die FIFA äußerte sich auf Anfrage zunächst nicht.
Nach AP-Angaben besuchte Infantino 43 der insgesamt 104 WM-Spiele. Demnach nutzte der 56-Jährige dafür wohl eine Maschine vom Typ Gulfstream G650 aus der Flotte der Charterabteilung des WM-Sponsors Qatar Airways.
Der Sieger des Endspiels zwischen Spanien und Argentinien (ab 19:30 Uhr live im ZDF) erhält als Prämie 50 Millionen US-Dollar (43,71 Millionen Euro). An den Verlierer schüttet der Weltverband FIFA 33 Millionen US-Dollar aus.
Für den dritten Platz erhält England 29 Millionen US-Dollar, der Vierte Frankreich bekommt 27 Millionen-Dollar. Bei der WM 2022 in Katar hatte Argentinien als Weltmeister 42 Millionen US-Dollar kassiert.
Lionel Messi kann im Finale gegen Spanien (ab 19:30 Uhr live im ZDF) das Rennen mit Frankreichs Torjäger Kylian Mbappé gewinnen. Mbappé hat bei dieser WM bislang zehn Tore erzielt, als erster Spieler seit Gerd Müller 1970 traf er damit zweistellig. Messi steht bei acht Toren, bei Gleichstand zählen die Assists: Da liegt der Argentinier 4:3 vorne.

Im Finale der Fußball-WM 2026 treffen Spanien und Argentinien aufeinander. Die Head-to-Head-Prognose der beiden Teams auf jeder Position.
Lionel Messi hat sich bereits vor dem Finale gegen Spanien (19:30 Uhr live im ZDF, Anstoß 21 Uhr) bei der gesamten Nationalmannschaft bedankt. "Danke an jeden meiner Mitspieler, an das Trainerteam und an alle Menschen, die jeden Tag dafür arbeiten, dass diese Nationalmannschaft eine Familie bleibt", schrieb der Kapitän der Albiceleste bei Instagram.
"Ganz egal, was im Finale passiert – dieses Team hat bereits Geschichte geschrieben, die wir niemals vergessen werden und die niemand auslöschen kann."
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Wie die englische Zeitung "The Guardian" berichtet, geht der Weltverband FIFA von Rekordeinnahmen von 15 Milliarden Dollar (rund 13,1 Milliarden Euro) für die WM aus. Ursprünglich wurden mit Einnahmen in Höhe von 11 Milliarden Dollar gerechnet. Über das Ergebnis soll FIFA-Präsident Gianni Infantino die Mitgliedsverbände informiert haben.
Als Grund für den deutlichen Gewinnanstieg nannte der "Guardian" vor allem die hohen Einnahmen beim Hospitality und dem Ticketverkauf. Zum Vergleich: Im gesamten Jahr 2022, als die WM in Katar stattfand, hatte die FIFA 5,769 Milliarden US-Dollar eingenommen. Damals nahmen allerdings noch 32 statt nun 48 Mannschaften an dem Turnier teil.
Die Haare bleiben dran, zumindest hat Marc Cucurella für den Fall des WM-Triumphs keine Rasur seiner Lockenmähne angekündigt. Sollte Spanien aber das Finale (ab 19 Uhr live im ZDF) gegen Argentinien gewinnen, wartet wohl eine bleibende "Verschönerung" auf den Verteidiger. Vor dem Turnier hatte Cucurella in einem Radiointerview angekündigt, sich "das Gesicht von Luis de la Fuente klein tätowieren zu lassen".
Auf seinem linken Oberarm prangt bereits ein stolzer Löwe, noch ein Sieg, dann könnte das Konterfei des spanischen Nationaltrainers den Bizeps des 27-Jährigen zieren.

Quelle: AFP
Den größten Block an Spielern innerhalb des spanischen Kaders stellt der FC Barcelona. In dem Klub spielen Joan Garcia, Pau Cubarsi, Eric Garcia, Gavi, Pedri, Ferran Torres, Dani Olmo und Lamine Yamal.
Ein Spieler kommt aus der Bundesliga: Exequiel Palacios steht seit 2020 bei Bayer Leverkusen unter Vertrag. Nach den Niederlagen der Franzosen und Engländer im Halbfinale hat es dagegen kein Spieler des FC Bayern ins Finale geschafft - erstmals seit 1978.
Mit zehn Spielern stellt Atlético Madrid nach eigener Zählung die meisten Spieler im Finale (ab 19:30 Uhr live im ZDF): vier Spanier und sechs Argentinier.
Für Spanien spielen Álex Baena, Marcos Llorente, Marc Pubill und Alejandro Grimaldo. Für Argentinien spielen Juan Musso, Nahuel Molina, Nico González, Julián Álvarez, Thiago Almada und Giuliano Simeone.
Die Ehrentribüne beim Finale wird prominent besetzt sein, ein Vertreter des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wie Präsident Bernd Neuendorf oder Vize Hans-Joachim Watzke wird aber nicht im Umfeld von Weltverbandsboss Gianni Infantino, US-Präsident Donald Trump oder Spaniens König Platz nehmen.
Der DFB bestätigte auf Anfrage, dass seine Spitzenvertreter auf das Endspiel in New Jersey am Sonntag (ab 19:30 Uhr live im ZDF) zwischen Titelverteidiger Argentinien und Europameister Spanien verzichten.
Platz 3 für England: Es ist das beste WM-Ergebnis seit 60 Jahren und damit zumindest ein kleiner Trost für die bittere Niederlage im Halbfinale gegen Argentinien.
Das 6:4 im kleinen Finale gegen Frankreich hatte Thomas Tuchel nochmal alles abverlangt. "Es ist schwierig, das reicht für vier Spiele", sagte Englands Nationalcoach: "Massives Kompliment für die Mentalität. Das war absolut brillant."
Das Finale als Zuschauer zu erleben, werde jedoch "schmerzen", gab Tuchel zu: "Und das wird auch noch eine Weile dauern."
Dass es für Didier Deschamps in seinem letzten Spiel nach 14 Jahren Nationaltrainer nicht zu einem Sieg reichte, nahm er auf seine Kappe. "Das ist natürlich meine Schuld, wir hätten in der ersten Halbzeit mehr tun müssen", sagte Deschamps nach dem 4:6 der Franzosen im kleinen Finale gegen England.
Die Enttäuschung, das Endspiel verpasst zu haben, sei natürlich da, aber: "Wir haben den Franzosen positive Emotionen bereitet."
Nach mehr als fünf Wochen sind zwei Mannschaften übriggeblieben: Spanien und Argentinien spielen am Sonntag um die Fußball-Weltmeisterschaft.
Kylian Mbappé hat in der ewigen WM-Torschützenliste Rekordhalter Lionel Messi überholt. Mit den Treffern zum 1:4 und 3:4 im Spiel um Platz drei gegen England verbuchte Frankreichs Stürmer sein 21. und 22 WM-Tor. Messi steht bei 21 Toren, kann aber am Sonntag (21 Uhr MESZ/ZDF ab 19.30 Uhr) nachlegen.
In der Wertung des aktuellen Turniers führt Mbappé mit zehn Toren vor Messi (acht Tore).
Englands Trainer Thomas Tuchel hat vor Anpfiff des Spiels um Platz 3 Unmut der eigenen Fans zu hören bekommen. Als beim Verlesen der Mannschaftsaufstellung am Ende der Name Tuchels auf der Anzeigetafel eingeblendet wurde, gab es viele Buhrufe - die während des Spiels aber schnell verstummten.
Denn England führt gegen Frankreich durch Tore von Declan Rice (3. Minute), Ezri Konsa (18.) und Bukayo Saka (37., 45.+1) zur Halbzeit mit 4:0.