WM im Liveblog: Tuchel: Schmerz vergeht, aber die Narbe bleibt

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+++ Liveblog zur Fußball-WM +++:Tuchel: Schmerz vergeht, aber die Narbe bleibt

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News rund um die WM im Liveticker.

Über die Fußball-WM in den USA, Kanada und Mexiko berichtet das ZDF seit dem 1. Juni in seinen Programmen.
Wichtige Meldungen
Wichtige Meldung

ZDF zeigt WM-Finale Spanien gegen Argentinien

ZDF zeigt WM-Finale Spanien gegen Argentinien

Der Countdown läuft: Am Sonntag zeigt das ZDF ab 19:30 Uhr das Finale der Fußball-WM 2026. Anstoß ist um 21 Uhr.

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Messi und Mbappé: Duell um den Goldenen Schuh

Lionel Messi kann im Finale gegen Spanien (ab 19:30 Uhr live im ZDF) nicht nur zum zweiten Mal Weltmeister werden - auch das enge Rennen mit Frankreichs Torjäger Kylian Mbappé um den Goldenen Schuh ist noch nicht entschieden.

Mbappé hat seiner WM-Tore-Sammlung am Samstag im Spiel um Platz drei gegen England (4:6) seine Turniertreffer neun und zehn hinzugefügt, als erster Spieler seit Gerd Müller 1970 traf er damit zweistellig. Messi steht bei acht Toren, bei Gleichstand zählen die Assists: Da liegt der Argentinier 4:3 vorne. Zwei Messi-Tore im Endspiel reichen also für die Trophäe - werden es weniger, wird Mbappé als erster Spieler ein zweites Mal WM-Torschützenkönig


Spanien gegen Argentinien: Die Head-to-Head-Prognose

Spanien gegen Argentinien: Die Head-to-Head-Prognose

Im Finale der Fußball-WM 2026 treffen Spanien und Argentinien aufeinander. Die Head-to-Head-Prognose der beiden Teams auf jeder Position.

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Messi bedankt sich schon vor dem Finale

Lionel Messi hat sich bereits vor dem Finale gegen Spanien (19:30 Uhr live im ZDF, Anstoß 21 Uhr) bei der gesamten Nationalmannschaft bedankt. "Danke an jeden meiner Mitspieler, an das Trainerteam und an alle Menschen, die jeden Tag dafür arbeiten, dass diese Nationalmannschaft eine Familie bleibt", schrieb der Kapitän der Albiceleste bei Instagram. 

"Ganz egal, was im Finale passiert – dieses Team hat bereits Geschichte geschrieben, die wir niemals vergessen werden und die niemand auslöschen kann."

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FIFA rechnet mit deutlich höheren WM-Einnahmen

Die WM wirft offenbar deutlich mehr Gewinn ab als ursprünglich geplant. Wie die englische Zeitung "The Guardian" berichtet, geht der Weltverband FIFA nun von Rekordeinnahmen von 15 Milliarden Dollar (rund 13,1 Milliarden Euro) für das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko aus. Ursprünglich hatte die FIFA mit Einnahmen in Höhe von 11 Milliarden Dollar gerechnet. Über das Ergebnis soll FIFA-Präsident Gianni Infantino die Mitgliedsverbände am Samstag informiert haben.

Als Grund für den deutlichen Gewinnanstieg nannte der "Guardian" vor allem die hohen Einnahmen beim Hospitality und dem Ticketverkauf. Zum Vergleich: Im gesamten Jahr 2022, als die WM in Katar stattfand, hatte die FIFA 5,769 Milliarden US-Dollar eingenommen. Damals nahmen allerdings noch 32 statt nun 48 Mannschaften an dem Turnier teil.

Auf dem offiziellen Zweitmarkt reguliert die FIFA die Preise nicht und profitiert bei Verkäufen gleich doppelt. Der Weltverband kassiert pro Ticket eine Gebühr von 15 Prozent vom Verkäufer und vom Käufer.

 


Spaniens Cucurella: Tätowierung bei Final-Sieg

Die Haare bleiben dran, zumindest hat Marc Cucurella für den Fall des WM-Triumphs keine Rasur seiner Lockenmähne angekündigt. Sollte Spanien aber das Finale am Sonntag (21.00 Uhr MESZ/live im ZDF) gegen Argentinien gewinnen, wartet wohl eine bleibende "Verschönerung" auf den Verteidiger. Vor dem Turnier hatte Cucurella in einem Radiointerview angekündigt, sich "das Gesicht von Luis de la Fuente klein tätowieren zu lassen".

Auf seinem linken Oberarm prangt bereits ein stolzer Löwe, noch ein Sieg, dann könnte das Konterfei des spanischen Nationaltrainers den Bizeps des 27-Jährigen zieren.

Quelle: AFP


Tuchel: Schmerz vergeht, aber die Narbe bleibt

Beim Jubelfoto versteckte sich Thomas Tuchel mit der Bronzemedaille um den Hals in der Ecke hinter Jude Bellingham. Doch als der deutsche Trainer an der Seite seiner Spieler nach einem aberwitzigen Spiel mit zehn Toren stolz durch das Stadion in Miami schritt und den Jubel der Fans genoss, wurde ihm dieser historische Erfolg bewusst: Platz drei bedeutete das beste WM-Ergebnis Englands seit 1966. "Es ist die erste Medaille seit 60 Jahren, die beste WM auf fremden Boden", sagte Tuchel nach dem 6:4 (4:0) gegen Frankreich: "Ich hoffe, dass die Spieler darauf stolz sind. Vor 18 Monaten haben wir das größte Ziel ausgerufen, wir waren sehr, sehr ambitioniert."

Dass es nicht für den Titel gereicht habe, sei "sehr schmerzhaft", der Schmerz werde "vergehen, aber die Narbe bleibt". Tuchel lobte seine Mannschaft, die "etwas ganz Besonderes geschaffen und das erneut gezeigt hat". Das Happy End war auch für ihn eine Genugtuung nach der heftigen Kritik der vergangenen Tage. Das bittere 1:2 gegen Argentinien, das Experten, Fans und Medien Tuchel ankreideten, kostete dem 52-Jährigen eine Menge Kredit. Das spürte Tuchel auch am Abend vor dem Duell mit Frankreich. Die Pressekonferenz, die er dort geben musste, "hat sich angefühlt, als wären wir in der Gruppenphase ohne Sieg rausgeflogen", sagte er: "24 Stunden später haben wir den größten Erfolg seit 60 Jahren." Es helfe also, alles immer in Relation zu setzen. 

Quelle: AP


So viel Preisgeld erhält der Weltmeister

Der Sieger des Endspiels zwischen Spanien und Argentinien (ab 19:30 Uhr live im ZDF) erhält als Prämie 50 Millionen US-Dollar (43,71 Millionen Euro). An den Verlierer schüttet der Weltverband FIFA 33 Millionen US-Dollar aus.

Für den dritten Platz erhält England 29 Millionen US-Dollar, der Vierte Frankreich bekommt 27 Millionen-Dollar. Bei der WM 2022 in Katar hatte Argentinien als Weltmeister 42 Millionen US-Dollar kassiert.

 


Barca im Finale mit acht Spanien-Spielern vertreten

Den größten Block an Spielern innerhalb des spanischen Kaders stellt der FC Barcelona. In dem Klub spielen Joan Garcia, Pau Cubarsi, Eric Garcia, Gavi, Pedri, Ferran Torres, Dani Olmo und Lamine Yamal.

Ein Spieler kommt aus der Bundesliga: Exequiel Palacios steht seit 2020 bei Bayer Leverkusen unter Vertrag. Nach den Niederlagen der Franzosen und Engländer im Halbfinale hat es dagegen kein Spieler des FC Bayern ins Finale geschafft - erstmals seit 1978.


Atlético stellt die meisten Spieler im Finale

Mit zehn Spielern stellt Atlético Madrid nach eigener Zählung die meisten Spieler im Finale (ab 19:30 Uhr live im ZDF): vier Spanier und sechs Argentinier. 

Für Spanien spielen Álex Baena, Marcos Llorente, Marc Pubill und Alejandro Grimaldo. Für Argentinien spielen Juan Musso, Nahuel Molina, Nico González, Julián Álvarez, Thiago Almada und Giuliano Simeone.


Kein DFB-Vertreter beim WM-Finale

Die Ehrentribüne beim Finale wird prominent besetzt sein, ein Vertreter des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wie Präsident Bernd Neuendorf oder Vize Hans-Joachim Watzke wird aber nicht im Umfeld von Weltverbandsboss Gianni Infantino, US-Präsident Donald Trump oder Spaniens König Platz nehmen.

Der DFB bestätigte auf Anfrage, dass seine Spitzenvertreter auf das Endspiel in New Jersey am Sonntag (ab 19:30 Uhr live im ZDF) zwischen Titelverteidiger Argentinien und Europameister Spanien verzichten.


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England findet Trost mit bestem WM-Ergebnis seit 1966

Platz 3 für England: Es ist das beste WM-Ergebnis seit 60 Jahren und damit zumindest ein kleiner Trost für die bittere Niederlage im Halbfinale gegen Argentinien.

Das 6:4 im kleinen Finale gegen Frankreich hatte Thomas Tuchel nochmal alles abverlangt. "Es ist schwierig, das reicht für vier Spiele", sagte Englands Nationalcoach: "Massives Kompliment für die Mentalität. Das war absolut brillant."

Das Finale als Zuschauer zu erleben, werde jedoch "schmerzen", gab Tuchel zu: "Und das wird auch noch eine Weile dauern."

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Deschamps nimmt 4:6 auf seine Kappe

Dass es für Didier Deschamps in seinem letzten Spiel nach 14 Jahren Nationaltrainer nicht zu einem Sieg reichte, nahm er auf seine Kappe. "Das ist natürlich meine Schuld, wir hätten in der ersten Halbzeit mehr tun müssen", sagte Deschamps nach dem 4:6 der Franzosen im kleinen Finale gegen England.

Die Enttäuschung, das Endspiel verpasst zu haben, sei natürlich da, aber: "Wir haben den Franzosen positive Emotionen bereitet."

Argentiniens Keeper Martinez: "Mit Freude spielen"

Nach mehr als fünf Wochen sind zwei Mannschaften übriggeblieben: Spanien und Argentinien spielen am Sonntag um die Fußball-Weltmeisterschaft.

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Mbappé überholt Messi in ewiger WM-Torjägerliste

Kylian Mbappé hat in der ewigen WM-Torschützenliste Rekordhalter Lionel Messi überholt. Mit den Treffern zum 1:4 und 3:4 im Spiel um Platz drei gegen England verbuchte Frankreichs Stürmer sein 21. und 22 WM-Tor. Messi steht bei 21 Toren, kann aber am Sonntag (21 Uhr MESZ/ZDF ab 19.30 Uhr) nachlegen.

In der Wertung des aktuellen Turniers führt Mbappé mit zehn Toren vor Messi (acht Tore).


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Buhrufe gegen Tuchel verstummen schnell

Englands Trainer Thomas Tuchel hat vor Anpfiff des Spiels um Platz 3 Unmut der eigenen Fans zu hören bekommen. Als beim Verlesen der Mannschaftsaufstellung am Ende der Name Tuchels auf der Anzeigetafel eingeblendet wurde, gab es viele Buhrufe - die während des Spiels aber schnell verstummten.

Denn England führt gegen Frankreich durch Tore von Declan Rice (3. Minute), Ezri Konsa (18.) und Bukayo Saka (37., 45.+1) zur Halbzeit mit 4:0.

England beginnt ohne Kane und Bellingham

Englands Trainer Thomas Tuchel verzichtet im Spiel um Platz drei gegen Frankreich in seiner Startelf auf Harry Kane und Jude Bellingham. Insgesamt tauscht Tuchel im Vergleich zum 1:2 gegen Argentinien im Halbfinale sieben Spieler aus.

Ebenso oft rotiert Didier Deschamps. In der Offensive setzt er aber auf die bewährten Kräfte Michael Olise und Kylian Mbappé.


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FIFA: WM-Aufstockung schadet kleinen Nationen nicht

Nach Ansicht der technischen Studiengruppe der FIFA war die Aufstockung der WM von 32 auf 48 Mannschaften ein Erfolg. Befürchtungen, dass das Turnier für einige kleinere Teams zu einem Desaster werden könnte, hätten sich nicht bestätigt, sagte Arsène Wenger, Direktor für globale Fußballförderung bei der FIFA, auf einer Presskonferenz. Die Qualität dieser Fußball-WM sei "sehr hoch" gewesen.

Die Unterschiede zwischen den vermeintlich großen und kleinen Teams werde geringer, erklärte Wenger. Als Beispiel nannte er Außenseiter Kap Verde, der das Sechzehntelfinale erreichte und dort erst nach Verlängerung gegen Argentinien verlor.

Wichtige Meldung

Spanien lässt Abschlusstraining sausen

Spanien hat wegen eines Gewitters aufs Abschlusstraining vor dem WM-Finale verzichtet. Damit geht der Europameister ohne letzten Test für den zuletzt angeschlagenen Lamine Yamal ins Spiel gegen Argentinien.

Wie Medien berichteten, entschied Trainer Luis de la Fuente wegen des Wetters im Großraum New York die letzte Einheit abzusagen, statt auf ein Zeitfenster ohne Blitz und Donner zu warten.

Yamal hatte im Halbfinale gegen Frankreich einen Schlag auf den Oberschenkel bekommen.

Zorc: Klopp "das Beste, was Deutschland passieren kann"

Michael Zorc hat Jürgen Klopp 2008 zu Borussia Dortmund geholt, 18 Jahre später sieht er in ihm den perfekten Bundestrainer. "Er ist die einzige und logische Wahl - und das Beste, was Fußball-Deutschland jetzt passieren kann", sagte der damalige Sportdirektor und heutige BVB-Aufsichtsrat.

Zorc begründet seine Einschätzung mit Klopps Prinzipien und Ausstrahlung. "Egoismen hintanstellen, das Leistungsprinzip nach vorne setzen: Er geht voran, und die Leute werden ihm folgen", sagte Zorc. Besonders jetzt sei dies "eine gute Sache, wo wir vielleicht nicht die alles überragende Qualität an Einzelspielern besitzen".


Quelle: dpa, sid, Reuters
Über die Fußball-WM in den USA, Kanada und Mexiko berichtet das ZDF seit dem 1. Juni in seinen Programmen.

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