Trump werde die Auszeichnung mit dem FIFA-Friedenspreis als ebenbürtig zum Friedensnobelpreis verkaufen, so ZDF-Korrespondent David Sauer. Es sei ein gutes Beispiel für die Vermischung von Politik und Sport.
Der Arm Trumps reiche bis in die FIFA-Chefetage hinein, so Sauer. Bemerkenswert sei, dass die FIFA dass aber umgekehrt mit sich machen lasse und diesen Einfluss zulasse. "Da sind sehr offensichtliche Interessenskonflikte zu sehen", sagt der ZDF-Korrespondent. Dass Trump demokratisch regierten Städte jedoch WM-Spiele entziehe, halte er für unwahrscheinlich. Das sei unmöglich rückabzuwickeln, doch er wolle mit den Drohungen den Druck auf diese Städte aufrechterhalten.