WM-Endspiel 2030 an Marokko versprochen? FIFA dementiert

Machtkampf im Weltfußball:WM-Endspiel 2030 an Marokko versprochen? FIFA dementiert

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Hat FIFA-Präsident Gianni Infantino das WM-Endspiel an Marokko versprochen? Der Weltverband dementiert einen entsprechenden Bericht der "Times".

FIFA-Präsident Gianni Infantino hält in der Zentrale des Verbandes in Zürich eine Rede und hebt dabei die linke Hand. In der rechten Hand hält er ein Mikrofon.

Mächtig unter Druck: FIFA-Boss Gianni Infantino

Quelle: Imago / Jöran Steinsiek

Ein Bericht, wonach der umstrittene Präsident der FIFA Gianni Infantino Marokko die Austragung des WM-Endspiels 2030 versprochen habe, ist vom Fußball-Weltverband zurückgewiesen worden. Zuvor hatte die "Times" berichtet, dass nach dem Willen des stark in der Kritik stehenden FIFA-Bosses das Finale im neuen Hassan II Stadium mit 115.000 Plätzen in Casablanca stattfinden solle.

Dies wäre ein großer Affront gegen Spanien und damit auch Europa, das in den letzten Tagen Infantino nach dem umstrittenen und inzwischen verworfenen Investorendeal harsch attackiert hatte. Spanien trägt zusammen mit Portugal und Marokko die WM 2030 aus. Dazu finden die ersten drei Spiele in Südamerika (Uruguay, Argentinien und Paraguay) statt.

FIFA-Präsident Gianni Infantino

Medienberichten zufolge soll Infantino enge Mitarbeiter zu einer Krisensitzung nach Marokko eingeladen haben. Der FIFA-Boss hatte wegen Plänen zum Verkauf von WM-Rechten für Empörung gesorgt.

05.08.2026 | 0:24 min

FIFA: "Falsch und irreführend"

"Es ist falsch und irreführend zu behaupten, der FIFA-Präsident habe irgendein Versprechen bezüglich der Austragung des Finales der FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft 2030 abgegeben. Eine Entscheidung wird von der FIFA zu gegebener Zeit getroffen", teilte der Weltverband auf dpa-Anfrage mit.

Infantino hatte am Mittwoch weitere FIFA-Spitzenvertreter zu einer Notfallsitzung in der marokkanische Hauptstadt Rabat einberufen. Wie die BBC berichtete, sollten unter anderem Generalsekretär Mattias Grafström und Finanzchef Thomas Peyer an der Sitzung teilnehmen.

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Die Rufe nach einem Neuanfang beim Fußballweltverband werden lauter. Nach dem gescheiterten Vorhaben, Anteile der FIFA-Turniere an private Investoren zu verkaufen, scheint das Aus Infantinos denkbar.

03.08.2026 | 2:00 min

Heftiger Widerstand nach möglichem Investorendeal

Infantino hatte zuletzt mit seinen Plänen zum Verkauf von WM-Rechten an Investoren für eine Welle der Empörung in der Fußball-Welt gesorgt. Der FIFA-Chef lenkte zwar ein und verwarf die Idee - dennoch formiert sich vor allem in Europa heftiger Widerstand gegen ihn.

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Quelle: Reuters

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Quelle: SID, dpa
Über dieses Thema berichtete das ZDF am 05.08.2026 in der "heuteXpress"-Sendung ab 07:00 Uhr.

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