Medien: Infantino ruft FIFA-Mitarbeiter zu Krisentreffen

Nach gescheitertem Investorendeal:Medien: Infantino ruft FIFA-Mitarbeiter zu Krisentreffen

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Seit Tagen steht FIFA-Präsident Gianni Infantino massiv unter Druck. Nun ruft er die FIFA-Mitarbeiter offenbar zu einem Krisentreffen zusammen. Das berichten Medien.

FIFA Präsident Gianni Infantino blickt beim FIFA-Kongress in Vancouver nachdenklich

Steht unter Druck: FIFA-Präsident Gianni Infantino.

Quelle: Imago / Zuma Press / Ethan Cairns

FIFA-Präsident Gianni Infantino hat offenbar hochrangige Mitarbeiter des Fußball-Weltverbandes zu einer Krisensitzung in die marokkanische Hauptstadt Rabat einberufen. Dies berichteten die Zeitung "The Times" und der englische Sender Sky am Dienstagabend übereinstimmend. Das Treffen im Co-Gastgeberland der WM 2030, in dem sich Infantino derzeit aufhält, soll demnach am Mittwoch stattfinden.

Der Druck auf den 56 Jahre alten Schweizer hat in der vergangenen Woche und spätestens seit dem Scheitern des von ihm anvisierten Investorendeals rapide zugenommen.

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Die Rufe nach einem Neuanfang beim Fußballweltverband werden lauter. Nach dem gescheiterten Vorhaben, Anteile der FIFA-Turniere an private Investoren zu verkaufen, scheint das Aus Infantinos denkbar.

03.08.2026 | 2:00 min

Infantino inszeniert sich auf Instagram

Von Rücktritt wollte Infantino jedenfalls auch am Dienstagabend nichts wissen, in seiner Instagram-Story postete er in hoher Schlagzahl Fotos von Erinnerungen der zurückliegenden Weltmeisterschaft oder verbreitete Unterstützerschreiben einzelner Verbände.

Gegenwind gab es aber auch: Am Dienstagmittag erst distanzierten sich FIFA-Generalsekretär Mattias Grafström und FIFA-Direktor Arsène Wenger von Infantino.

Gianni Infantino beim Viertelfinale der WM 2026 in Miami.

Gianni Infantinos Investorenpläne sind gekippt, sein Image heftig angekratzt. Mehrere Verbände haben dem FIFA-Boss das Vertrauen entzogen und fordern Konsequenzen.

02.08.2026 | 2:09 min

Schwere Vorwürfe von al-Hussein gegen Infantino

Auch Jordaniens Fußball-Präsident Prinz Ali bin al-Hussein erhob schwere Vorwürfe gegen den FIFA-Präsidenten. Der Druck auf die Mitgliedsverbände, Infantino bei der Wiederwahl im kommenden Jahr zu unterstützen, komme "Erpressung gleich". Er und sein Verband hätten "ihn früher nicht unterstützt und werden das auch jetzt ganz sicher nicht tun", schrieb der Gegenkandidat Infantinos bei der FIFA-Präsidentschaftswahl 2016 bei X.

Auch zu hohe Steuern während der WM-Spiele 2026 und ausgebliebene Prämienzahlungen warf al-Hussein der FIFA vor. Es sei "offensichtlich", dass das eigentliche Problem des Weltverbandes "in der Führungsebene liegt".

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Quelle: Reuters

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Quelle: SID
Über dieses Thema berichtete das ZDF am 04.08.2026 im gemeinsamen Morgenmagazin mit der ARD ab 05:30 Uhr.

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