München: Etwa 250.000 Menschen protestieren gegen Irans Regime

Sohn von Ex-Schah bei Großdemo:München: 250.000 Menschen protestieren gegen Irans Regime

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Gegen die Gewalt des iranischen Regimes sind in München etwa 250.000 Menschen auf die Straße gegangen. Der Sohn des früheren Schahs, Reza Pahlavi, sprach zu den Demonstranten.

Die Teilnehmer während einer Demonstration der iranischen Opposition am 14. Februar 2026 auf dem Messegelände Theresienwiese in München.

Rund 250.000 Menschen haben zeitgleich zur Münchner Sicherheitskonferenz gegen das iranische Regime demonstriert. Pahlavi wirbt für einen Militärschlag gegen das Mullah-Regime.

14.02.2026 | 3:27 min

Großkundgebung in Deutschland gegen die Führung im Iran: Rund 250.000 Menschen und damit deutlich mehr als erwartet haben am Samstag in München gegen das Regime in Teheran demonstriert.

Die Demonstration fand am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz statt, zu der auch der Sohn des 1979 gestürzten Schahs, der Exil-Oppositionelle Reza Pahlavi, angereist war. Am frühen Nachmittag erschien der 65-Jährige persönlich auf der Kundgebung. Als er auf der Bühne auf der Theresienwiese erschien, riefen zahlreiche Menschen "Lang lebe der König".

Schaltgespräch zwischen ZDF-Korrespondentin Phoebe Gaa und Moderation

Weltweit haben dieses Wochenende Tausende Menschen gegen das Regime in Iran protestiert. Vor den neuen Gesprächen mit den USA steigt der Druck. ZDF-Korrespondentin Phoebe Gaa berichtet.

15.02.2026 | 1:17 min

Pahlavi: Iran in eine "demokratische Zukunft" führen

Organisiert wurde die Demonstration von dem Verein The Munich Circle. Viele Teilnehmer hatten iranische Fahnen dabei, häufig waren auch Bilder von Pahlavi zu sehen. Er wolle Iran in eine "demokratische Zukunft" führen, sagte Pahlavi.

Ich bin entschlossen, für Sie der Anführer dieses Übergangs zu sein.

Reza Pahlavi

Auf der Kundgebung forderten Redner einen friedlichen, demokratischen Neuanfang in Iran. Die Verantwortlichen der Führung in Teheran müssten für ihre Taten gegen die eigene Bevölkerung verfolgt und bestraft werden. Pahlavi rief die Menschen in westlichen Staaten auf, ihre Regierungen zu einem härteren Kurs gegenüber der iranischen Führung zu drängen.

Die iranische Opposition ist gespalten und Pahlavi steht wegen seiner Unterstützung für Israel in der Kritik. Zudem distanzierte er sich nie von der autokratischen Herrschaft seines Vaters.

Polizei lobt friedliche Stimmung bei Iran-Demo

Die Polizei hatte ihre Angaben zur Teilnehmerzahl im Verlauf des Tages mehrfach nach oben korrigiert - und sprach zuletzt von 250.000 Teilnehmern. Es handele sich somit um eine "der größten Kundgebungen der letzten Jahre" in München, "besonders hervorzuheben" sei die "friedliche Stimmung", erklärte die Polizei.

Parallel waren am Samstag auch Großdemos in Toronto und Los Angeles geplant.

Iranische Bereitschaftspolizei steht Wache, während Studenten vor der britischen Botschaft in Teheran protestieren.

Während die USA Druck auf den Iran ausüben, zeigen Berichte das brutale Vorgehen der Revolutionsgarden. Offiziell werden 3.000 Tote genannt, Menschenrechtler befürchten über 25.000.

30.01.2026 | 1:40 min

Proteste in Iran gewaltsam niedergeschlagen

In Iran hatte es um den Jahreswechsel Massenproteste gegeben, die gewaltsam niedergeschlagen wurden. Es gab mehrere Tausend Tote.

US-Präsident Donald Trump hat seitdem mehrfach seine Unterstützung für die Proteste deutlich gemacht und Teheran mit einem militärischen Angriff gedroht.

Transparenzhinweis: In einer früheren Version dieses Beitrags waren fälschlicherweise Fotos einer Iran-Demonstration vom Freitag, 13. Februar 2026, zu sehen.

Quelle: AFP
Über dieses Thema berichtete ZDFheute Xpress am 14.02.2026 um 17 Uhr.
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